64.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- lernprinzip eines alten Zeitalters) zum Kulturations-Entwicklungs-Kultur-Lernen (gotisches Lernprinzip) eines neuen Zeitalters).
782. Entwicklungsreife lernen.
- Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird die Bildungsreife ab einem bestimmten Lebens-Schulalter voraus-und fest- gesetzt. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist die Entwick- lungsreife an kein Lebensalter gebunden und sie ereignet sich oder nicht. Diese wird einem geschenkt. Wenn ich fünfmal beim Spaziergehen in das gleiche Loch gefallen bin und gehe beim sechsten Male auf die andere Straßen- seite, dann ist der Reifzeitpunkt zur Veränderung er- reicht. Im Werdenden liegt die Reife noch nicht und sieht auch die Reife nicht. Jeder weiss, " dass man einen Birn- baum noch so prügeln kann, aber er wird deshalb nicht schneller reif. Im christlichen Sprachgebrauch wird Reife "als Gottesgnadengeschenk" und in der Arbeitswelt als "Berufung" verstanden*.
* Wann verändert sich ein Mensch wirklich? Wenn dieser einmal durch gesellschaftliche Sozialisierung, ausbildungsmässig, beruflich, familiär, gewohnsheits-,Interessens-,wissens- und wertebedingt festgelegt ist, dann erübrigt sich jede Moralpredigt, jedes Buch, jede Lebensberatung, jeder Idealismus und redet nur gegen eine Wand und Konventionen, von Altersstarrsinn ganz zu schweigen. Alle Le- benserfahrung zeigt aber, dass der Mensch nur aus Schaden klug wird und erst bei einem Lebenskrisendruck bereit ist, sich zu wandeln oder daran zu zerbrechen. Jeder Raucher weiss z.B., dass Rauchen sehr schädlich ist und trotz des eindringlichen Appells seines Hausarztes mit dem Rauchen aufzuhören, raucht er im vollem Bewusstsein- weiter. Allgemein lässt sich aber sagen, dass Veränderung erst statt findet, wenn die Zeit für den Einzelnen dazu reif ist. Auslöser für die Entwicklungsreife können Krisen, Schmerzen, Irrtümer, Krankheiten, eine Abhängigkeit, ein Lebensführungsdruck, Schmerzen, eine Schlüsselschockerfahrung und in erster Linie ein Schuldeingeständnis sein. Auch eine Strafe, welche Geld und noch mehr Ärger kostet, führen zu einem Umdenken. Weil das gotische Lernprinzip der sich ständige unmittelbare, selbstkorrigierende, substanzierende sich kultivierende Lebensprozess selber und unmittelbar ist, interessiere ich mich naturgemäss und automatisch für das gotische Lernprinzip, weil mir " das Leben näher ist, als ich mir selbst bin ". Es kennt die DNA eines jeden Einzelnen und ist der Entwicklungs-Individualisie- rungs-Fingerabdruck eines jeden persönlichen Lebensweges. Es ist der Lebensformwille als Gewissensbringschuld, der elementar in der Le- bensausdrucksform als Individual-Logos seinen Ursprung hat und diese Willenskraft ergreift bewusst-unbewusst, gewollt-ungewollt jeden (Entwicklungs)menschen*.
- Beim Bildungs-Kultur-Lernen schreite ich stufenver-setzungsweise von einer Schulklasse in die nächste höhere Klasse oder von einem Semester in das nächste, höhere Semester, bis ich den gewünschten (Hoch)schul- abschluss erreicht habe. Es zählt das Bildungs-, Ausbil- dungs- und die Qualifizierungsniveaustufe (Bildungs- vermassung des Bildungs-Denk-Geist-Bewustsein). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen zählt der Entwicklungs- augenblick " im hier und jetzt " als Entwicklungsniveau- stufe. Jede jeweilige Entwicklungsstufe hat die Aus- reifung vorhergehender Phasen als Voraussetzung und ist Reifezeit für die nächste, höhere Entwicklungsstufe. Deshalb können individuelle Entwicklungsstufen nicht von anderen gemacht, nachvollzogen oder übersprun- gen werden. Der übernächste Entwicklungsschritt und die nächste Entwicklungsstufe bleibt ohne Reife unver- ständlich und fruchtlos (wenn ich z.B. ohne Berufsaus- bildung und Arbeit bin,übt z.B. die Entwicklungs-Indivi- dualisierungs-Seite der Arbeit keine Motivation aus). Jede Stufe der Entwicklung ist eine Verneinung und zugleich Aufhe- bung der vorhergehenden Entwicklungsphase. Alles Errun- gene ist abermals nur Übergang zum höhe- rem und die Gegenwart nur die notwendige Vorstufe einer künftigen und höheren Entwicklungsstufe (Ent- wicklungsindividuen eines Entwicklungs-Transzendie- rungs-Geist Bewusstsein )*.
* Man kann an einem Grashalm noch so ziehen, er wird deshalb nicht länger*.
* Chinesisches Sprichwort.
- Bildungs-Kultur-Lernen sucht den schnellen Erfolg.Mit 19 Jahren habe ich die angestrebte Bildungsstudierreife (Matura) und nach vier Jahren einen Hochschulab- schluss. Entwicklungs-Kultur-Lernen wartet den Zeit- punkt der Reife ab. Es kommt nur auf die Reife an, erst ab diesem Zeitpunkt geschieht etwas in mir, alles andere ist nur Irrtum und " man muss es hinter sich bekommen ", weil alles was ich bin, nur durch die (geschenkte) Ent- wicklungsreife geworden bin. Diese Entwicklungsreife kann ich auch nicht suchen, weil sie die Suchende ist. Die Unreife (vor der Reife) als Inkubationszeit ist meistens auch der Grund, warum moralische Instanzen, Gesetze, Erziehungs- und Bildungsbelehrung eigentlich machtlos sind*.
* Nur der Reifezeitpunkt ist das entscheidende Kriterium für die Entwicklung.Von diesem hängt alles ab,ohne diesen ist alles nur ein Nichts und alles Bemühen darum sinnlos ist. Alles was ich bin, bin ich nur durch die (geschenkte) Entwicklungsreife geworden. Nur bei Reife bekommt das Leben seinen Sinn, Wert, Bedeutung, kommt es zum Entwicklungsfortschritt und es wird zu einem gelingenden Leben.
- Die Lebensjahre "vor der Reife" ob 17, 42 oder 77 Jahre sind für den Lebenssinn bedeutungslos und wahrheits- hart und verstandesstreng gesprochen vergeudete Lebensentwicklungszeit. Erst bei Entwicklungsreife bekommt das Leben seinen Sinn, Wert und Aufgabe. Diese Tatsche als archimedischer Lebensmittelpunkt wird erst "bei Reife "und spätestens beim sterben lernen als Jenseitslernen begriffen und zur Tat*.
* Grundsätzlich lässt sich sagen,dass an wichtigen Punkten der Evolution Wertwenden auftreten d.h.,was bis dahin entwick- lungs- förderlich war (Maß, Sinn, Wert) wird entwicklungs- schädlich (Maß-, Sinn- und Wertlosigkeit), die werbende Kraft der An- ziehung lässt nach und die Involution zur Evolution. Der unterdrückte Teil meldet sich zurück auf Kosten des übertriebenen Teils. Beim Reifezeitpunkt wird die kritische Masse für Veränderungen erreicht (Sättigungsgrad) und nach dem allgemeinen Gleichgewichts- und Reifegesetz des Wer. dens-und Vergehens "schlägt die quantitative Veränderung in qualitative Veränderung wie ein "eiserner Arm", um als nächste, höhere Entwicklungsstufe, welche die Ermattung des Denkens überwindet.
I.) Bis zum Reifezeitpunkt...- II.) Beim Reifezeitpunkt...
I.) Bis zu dem Reifezeitpunkt
- ist es nur Bildungs-Kultur-Lernen.
- ist Reife nur abstraktes,nicht zu verstehendes Vernunfts- wissen.
- mache ich nur verstandesmässige Erfahrungen.
- macht der Mensch die Entwicklung (Dominationsmacht).
- bleibt alles nur durchschnittliche, austauschbare Leis- tung und es wird nichts Grosses und Bleibendes geschaf- fen.
- werde ich vom Zeitlichen, Relativen und Subjektiven beherrscht.
- wiederholt sich jeder Tag und ich bin nur jeden Tag dem Grabe, ohne dem Leben und nachtodlichen Leben einen Sinn gegeben habe, näher.
- ist alles Bemühen zur Reife zu gelangen nur ein Wind- mühlenkampf und eine nutzlose Irrtumsfehlinvestition.
- ist es eine Entwicklungsvorbereitung zum Schaffen der Entwicklungsgrundlagen als Reifevoraussetzung, welche unter Umständen ein Vermögen kosten kann und alle Erfahrungen werden auf dem "Konto Lehrgeld" verbucht.
- ist die Wiederholung, alle Jahre wieder und ein festhalten daran als Entwicklungsresistenz die Gewohnheitsregel, aber dieses jegliche weitere Entwicklung blockiert. Der Mensch ist nicht auf der Welt wie ein Pferd, welches ständig in der Manege im Wiederholungskreise herum läuft.Wiederholung als Kreislauf und " alle Jahre wieder " ist ungeschichtlich und entwicklungsarm. Das Signum für Entwicklung ist die Spirale.
- bringt ein Mehr in der Reifesache auch nicht weiter und sieht auch die Reife noch nicht.
- interessiert mich, wenn ich im Autostau stehe und pünktlich im Büro sein muss kein Aristoteles,keine Kirchenglocken oder eine Napoleonbiografie (während ich bei Reife in dieser unproduktiven Stauwartezeit einige Seiten darin lese).
- ist alle Unruhe, Unzufriedenheit nur ein (Irrtums)suchen, ein machen, immer nur Neues und "unter jedem Dach wohnt ein ach".
- ist alles neu, aber nur "ein flüchtiges meinen".
- erkenne ich noch nicht das geistige Niveau und die Tiefe grosser Menschen.
- ist es nur eine Heilungsinkubationszeit bis die Heilung eintritt.
- überwiegt der permanente wiederholende Haben-, Kon- sum, -Unterhaltungs- und Zerstreuungsdrang,was als normal und natürlich betrachtet wird.
- gilt: erst wenn die Zeit reif ist, beginne ich mit dem Entwicklungs-Kultur-Lernen.
- ist die Sexualität als biologische Triebfunktion zur Fort- pflanzung als Schlüssel zum Überleben als auch verant- wortungsvoll im aus- und erleben der Sexualität um- zugehen*.
- ist alles nur ein Vorspiel, Geld verdient, ausgelebt, erlebt, vieles gehabt, da und dort gewesen, vieles und viele kennengelernt, kann und habe viel erzählen, ein emporirren, nichts Bleibendes und nur im Gegensatz zu nach der Entwicklungsreife" ein Spielen im Sande ".
- ist eine (mögliche) jahrelange Reifezeit nicht nachvoll- ziehbar.
- ist alles noch nichts Eigenes und bin auch noch nicht mich selbst ohne substantielles Selbstbewusstsein.
- glaubt man im Sprung sofort alles erreichen zu können.
- bleibt der übernächste Entwicklungsschritt und die nächste Entwicklungsstufe unverständlich und fruchtlos.
- ist jeder Tag nur ein Tag näher an dem Reifekipppunkt, sonst ist er lebenswert- und sinnlos.
- ist alles nur gut über die Runden zu kommen,auszuleben und zu erleben, das Leben so weiter geht wie bisher und ich kann der Gleiche bleiben der ich war und bin.
- sind jegliche fromme Bemühungen ein charakterlicher besser Mensch zu werden, zu seinem inneren Frieden zu gelangen oder als Prediger andere zur Umkehr und Wandlung zu bewegen vergeblich und sinnlos.
- können wir in unserem Gedächtnis aufnehmen was wir wollen, aber nicht in unseren unbewussten geistigen Entwicklungs-Individualisierungs-Bestand. Jeder nimmt nur das auf, wozu er reif ist*.
* Siehe auch Nr. 482 Kalibrierungsausdruck des (überintellektu- ellen) spirituellen) Quotienten (SQ) der rechten Gehirnhälfte in Kulturlernen11
- ist nichts wert erzählt zu werden und es interessiert eigentlich auch niemanden wirklich.
- bleibt die Erdenschwere und wird noch zunehmender.
- fehlt der ernsthafte Wollensbiss.
- beginnt nie eine neue Zeit, auch wenn alle Auguren die- ses prophezeien*.
*Es kann weiterhin nicht oft genug wiederholt werden, dass es unwichtig ist was die neuesten Nachrichten sind, was andere sagen und tun, wie prominent jemand ist, Mißstände zu kritisieren sondern nur was ich tue. Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir.Die Welt ist nicht das Schwierige, sondern das Schwierige bin ich selbst Es ist der Weg von der Verwandlung der Welt, um diese in der Aussen- welt z.B. eine Krise bspw. durch Reformen, Technik, Schutzmass- nahmen und viel Geld zu verbessern und retten zu wollen und der Andere der Schuldige ist und der Mensch will und kann bleiben wie er ist zur Verwandlung des Menschen in seiner Innenwelt, wo der Mensch sich im Ent- wicklungs-Individualisierungs-Prozess wan- delt, weil dieses das Ganze darstellt und dieses der einzige Punkt ist, wo in der Welt wirklich etwas geschieht und deshalb ist er " der Nabel der Welt ", macht den Unterschied aus, ist das Besondere, braucht nichts zu beweisen und beneidet niemanden mehr. Sobald wir uns mit den anderen verglei- chen hört die Zufriedenheit meis- tens schon auf.So wir wir sind, ist die Welt.Die Probleme des Ein- zelnen sind so komplex und gewaltig, ge- nauso gross wie die Probleme der Welt sind. Jeder Mensch ist sein eigenes Universum und bewegt sich dem geistigen Weltzentrum parallel. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird zum Mittelpunkt für die Anderen. Aber was ich geworden bin und weiter noch werde, bin ich nur aus mir selbst geworden und es waren nicht andere Menschen und keine Bildungserlebnisse, welche mich geformt oder andere För- derer, welche mich weitergebracht haben, sondern es ist das Ergebnis eines individuellen Entwicklungsstrebens. Jeder Entwick- lungs-Lebensweg, weil er noch von niemanden gegangen wurde, ist immer autobiografisch, autodidaktisch und bildungs- dialek- tisch angelegt. Die Erscheinung des Menschen sagt mehr aus als sein Beruf. Der besondere Mensch wird erspürt, gefühlt, füllt den Raum mit seinem Dasein. Früher habe ich gesucht, gewollt,bin nach- gereist und jetzt werde ich gesucht, gewollt und zu mir gereist. Obwohl ich nie im Vordergrund stehen will, aber wo ich spreche, stehe ich automatisch im Licht des Interesses. Was Wert hat, macht sich selten und gerät in den Hintergrund. Er genügt sich nur noch selbst sein,will nicht mehr sein und nur (da)sein. Alles was man nicht selbst ist, fehlt die Stoßkraft, ist Verwässerung und Schwächung. Auch bekannte Namen und gesellschaftliche Posi- tionen interessieren mich nicht mehr.Der bekannte Mensch ist selten einzigartig.Wenn man nichts darstellt fällt es schwer zu schweigen, aber wenn man etwas darstellt ist einem nichts lieber, als zu schweigen.Gut lebt der, der im Verborgenen lebt. Es erwartet keiner etwas von mir, sondern ich erwarte nur etwas von mir. Nur wer sich zum Helden macht, hält sich persönlich für eine Niete. Er will beneidet werden, dass er sich nicht so elend vorkommt.
- brauche ich ständig fremde Unterstützung, Beratungs- hilfen, Anlehnung und Bestätigung.
- müssen erst einmal die Entwicklungswerte, Entwick- lungseigenschaften, Entwicklungsattribute und Entwick- lungstugenden des gotischen Lernprinzips als Kultur- faktoren gelernt werden.
- gibt es dafür keine Argumente, ausser dass die Zeit nicht reif ist.
- ist Religion nur ein Phantasiegebilde,welches man nicht zu beachten braucht.
- ist, obwohl die Wahrheit geht diese nicht an mich heran. Es ist nicht die Wahrheit an sich nur nur die Wahrheit für mich.
- lebe ich nach der Uhrzeit von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr, von Termin zu Termin näher zu meinem Grabe.
- erfolgt suksessive Verfeinerung und Annäherung durch den Lebensdruck an die Reife, ohne dass es einem wirk- lich bewusst oder sichtbar wird.
- ist die Unreife meistens auch der Grund, warum mora- lische Instanzen, Erziehungs- und Bildungsbelehrung eigentlich machtlos sind.Deshalb kann der Mensch trotz Schulung, Belehrung und Strafe nicht gut sein, auch wenn er will.
- ist nur nichts werden lassen, sondern immer nur selber hervorbringen. Deshalb ist alles nur Lärm und umsonst getan.Es kommt nie etwas zu uns, sondern nur durch uns*.
* "Das aber lebt nicht, was von aussen her bewegt wird. Nur das lebt, was von innen her angestossen wird und die Ursache in sich selbst hat ".
* Meister Eckhart.
- kommt es nie "zur Empfängnis einer Neuschöpfung".
- gehören wir uns selbst, das Leben ist für uns da und können machen was wir wollen, was die Gesetze, Möglichkeiten,der Geldbeutel und die persönlichen Umstände uns erlauben.Der Mensch macht Entwicklung und wir können alles selbst in die Hand nehmen*.
* Dagegen steht die Behauptung,dass nicht der Mensch die Ent- wicklung macht, sondern die Entwicklung macht den Menschen" und alles von selbst (vom Selbst her) geschieht. Jeder weiss, wie um uns und bei mir selbst sich ständig alles verändert, ohne dass ich einen Finger gekrümmt habe und einem alles vor die Füße fällt. Wir werden von einer Wirklichkeit geführt und ge- tragen, welche selbst zu einer neuen Wirklichkeit ohne unser Hinzutun wird. Wir werden bewegt vom Unbewegten und keine Macht der Welt kann dagegen etwas tun. Aus uns heraus vermö- gen wir nichts zu vollbringen. Auch wenn wir versuchen uns an unseren eigenen Haaren in die Höhe zu ziehen, werden wir doch letztendlich an unserem eigenen Haaren in die Höhe gezogen. Wir haben es nicht in der Hand, können nichts machen, sondern müssen es geschehen lassen. Jeder Eingriff ist eine Störung. Der normale Mensch kommt nie über den Menschen hinaus. Der Mensch trägt nie das Maß in sich, weil er selbst unfertig, unvoll- kommen und einfach nur Mensch ist.
- steht die Bewusstseinsausbildung und die neuesten Nachrichten im Mittelpunkt allen Bildungswissens- bemühens.
- herrscht noch Rausch und Begeisterung für eine Idee vor, welche aber erst einmal überwunden werden muss.
- höre ich jeden Tag tausend Wahrheiten für die die Zeit aber noch nicht reif ist und deshalb bestensfalls nur wahr aber keine Wahrheiten sind.
- sind alle guten Taten, Tugenden und Spenden noch moralisch wertlos.
- ist man macht-und hilflos, weil alles noch Lebensspal- tung ist.
- ist alles "Fäulnis" (Mirabeau).
- weiss ich von der persönlichen Reife noch nichts.
- ist eine nie erlahmende Ausdauer,den langen Atem ", die Geduld und " den Sieger- und "Finisherglauben" eines Langstreckenläufers " nötig, bis sich die Entwicklungs- reife einstellt. Es gilt, wer einen hohen Turm bauen will, muss lange beim Fundament verweilen. Die Geduld gilt als die grösste (Erfolgs)tugend*.
* Es gibt auch viele Lebensläufe, wo mit 60 Jahren die Person noch völlig un- bekannt ist/war und das Lebensschaffen erst in den reiferen Lebensjahren vollzogen wurde.Siehe Textfortsetzung in evolutionäre Altjugend
- muss erst einmal der angesetzte "Zivilisations-und Gewohnheitsspeck" bis zur Reife abgetragen werden, weil ich nicht bleiben kann wie ich bin und der Glaube, dass es so weiter geht wie bisher.
- geschieht langsames Wachstum, aber dieses schließt auf einen hohen Grad von Vollendung und Verantwortung hin.
- ist alles nur ein rationales, mittelbares Verstehen,dem die letzte unmittelbare Tiefe fehlt.
- will ich reden,mit diskutieren und habe zu allem eine Meinung (nach der Reife will ich nur noch schweigen).
- steht das Aus-und Erleben und die stromlinienförmige Anpassung im Leben im Mittelpunkt allen Bemühens.
- finde ich kein Buch, was mir wirklich weiter hilft und es kann mir auch keiner wirklich weiter helfen,weil mein Entwicklungsweg noch von keinem gegangen wurde und mir deshalb keiner sagen kann, was ich tun muss.
- ist der Glaube nur ein religiöses- aber kein Lebensge- staltungsphänomen.
- ist philosophisch betrachtet, weil es kein Sein (Seele) hat, alles ein Nichts (Spaltung). Alle Kreaturen haben kein Wesen, denn ihr Wesen hängt von der Gegenwart Gottes ab.Es ist nach dem Philosophen Immanuel Kant nicht die Erscheinung, sondern das Wesen hinter der Erscheinung als das Ding an sich*.
- kann es ein Jahr, zehn Jahre dauern oder die Reife wird nie eintreten.
- bringt alles Geld und Macht der Welt einen keinen (Rei- fe)millimeter weiter.
- hat meine "Lebensmission" und mein Lebenssinn nach der die Lebenslänge bemessen ist, noch keine äusseren erkennbaren Umrisse.
- ist alles was ich mache und bin ein einziger Lebens- irrweg, ohne bleibende, nachhaltige Lebensleistung und bis zur Reifeerkenntnis nur eine Inkubationszeit.
- stellt sich immer nur die Frage, wo mit und wo durch verdiene ich wie viel Geld.
- bleibt die evolutionäre Altjugend mir ein Rätsel.
- herrscht weiter die "gierige Nimmersatt"Habenmenta- lität vor.
- ist De-und Entmaterialisierung für mich ein Fremdtätig- keitswort und der Sinn darin wird noch nicht verstanden.
- habe ich gesucht, gewollt und immer nur das Neue ist für mich das Bessere.
- sind alle Belehrungen,Ermahnungen,predigen besser machen und Lebensweisheiten Lärm und "Wortmüll"( bei Reife predigt, mahnt und belehrt das Leben sich selbst).
- ist das derzeitige politische, wirtschaftliche,religiöse traditionelle zukunftslose Gesellschafts-Gewohnheits-Modell.
- werde ich die (fehlende) geschenkte Entwicklungsreife nie verstehen, einsehen und nachvollziehen können.
- wird die Normalität nicht hinterfragt (Sinn, Wert, Warum).
- trifft das tibetische Sprichwort zu, dass ein Baum der fällt, mehr Krach macht als ein Wald der wächst.
- ist jeder Tag bis auf das Datum wiederholungsgleich, bis eine (Lebens)krise zur Veränderung zwingt.
- kommt in jedem dritten Satz das Wort "Euro" vor (Geld- und Weltvertrauen anstatt Gottvertrauen).
- bin ich Partei z.B. für gesellschaftliche Mißstände und schliesse mich einem Strassenprotest/Ostermarsch an.
- bin ich immer auf der Siegerseite wirtschaftlich, ge- sellschaftlich in einem sportlichen, Wettbewerbs-oder iuristischen Kampf beim Gericht.
- habe viele Entschuldigungen für vieles,der andere ist meistens der Schuldige und ich habe kein schlechtes Gewissen für das, was ich nicht getan habe,weil es noch keine Bürgerpflicht darstellt,kein Geld dafür gibt und auch keinen interessiert.
- ist lieber Unrecht tun als Unrecht erleiden und die Existenzangst ist immer grösser als die Gewissensangst.
- fehlt die letzte Überwindungserkenntnis, welche zur Reife führt.
- spielt die Entwicklungs-Individualisierungs-Idee im Alltag überhaupt keine Rolle und kommt auch nicht über den Alltag hinaus.
- bleiben z.B. durch De-und Entmaterialisierung (Entsinn- lichung), Kultur(Verwesentlichung), gotisches Lern- prinzip(Vervollkommnung) und Unsterblichkeitslernen (Entweltlichung) einem fremd blutloses,abstraktes Gerede.
- spielt nur das Begreifen, aber nicht Ergriffenheit eine Rolle.
- ist der Lebens-und Krisendruck ein Reifevorbote.
- wird jedes Leiden als beklagenswertes, unerklärliches und unverständliches Schicksal betrachtet ohne den tieferen Fortschrittssinn( im Leiden liegt der grösste Segen)zu verstehen*.
* Nach dem Philosophen Friedrich Nietzsche wirkt veredelnd nur jeder Schmerz, den zu überwinden, wir Kraft besitzen. Es war für ihn nicht der Tribut, den man zahlen muss um das Tor der ewigen Seeligkeit zu öffnen. Der Schmerz war für ihn eine Macht, mit die- sem man sich furchtlos mit allen möglichen Therapien auseinan der setzen muss, um ihn zu überwinden. Leiden war für ihn eine Schule der Weisheit.Die Grösse des Schmerzes steht proportional zur Tiefe. Schmerz ohne Bedeutung für etwas ist unmöglich,weil der Bedeu tungs- sinn stärker ist als der Schmerz. Der Mensch kann alles ertragen wenn er ein warum und wofür hat.Wer viel gelitten hat, weiss mehr als die Weisesten wissen können. Sei- nem Siechtum verdankte er mehr als seiner Gesundheit. Alle seine Krankheiten waren Stimulanz zum mehr erleben und entdeckte das Leben in der Transformation gleichsam neu. Es ist das " amor fati ", das Notwendige nicht nur zu ertragen, sondern auch zu lieben. Je mehr ein Mensch zukunftsbestimmt ist, je grösser sein Leiden, weil die gestalterischen Kräfte sich abstossen.Es ist der Sinn und Wert allen Leidens.
- gehöre ich den neunundneunzig-Komma-Neun Prozent* der Menschheit ohne Reife an.
* Symbolzahl.
Der Reifezeitpunkt.
- Die Reife wird einem geschenkt, kommt von selbst und unerwartet " wie Schnee im Sommer" und bedarf keiner helfenden Hand. Der Mensch steht seit Ewigkeit in der Entwicklung und deshalb steht er in seit Ewigkeit in der Reife. Der Reifezeitpunkt ist der archimedische Null- punkt, von dem aus alles entwicklungsmässig in Bewe- gung gesetzt wird. Wenn ein Reifezeitpunkt eintritt,ist dieses ein nie zu ergründender Ausnahmefall der Natur. Was der unteren Entwicklungsphase unmöglich, ist auf einer höheren Entwicklungsstufe naturgemäss. Es ver- mag kein Mensch über das hinaus zu wirken, was er in sich selbst nicht hat. Was vor der Entwicklungsreife war, zählt beim Entwicklungs-Kultur-Lernen nicht mehr. Der Mensch findet sich bei Entwicklungsreife nicht damit ab, im Lebenslauf und nur in der Fortpflanzung hin stets derselbe zu sein und das zu tun was der gesellschaftliche Wille ist.
- beginnt das Entwicklungs-Kultur-Lernen und die stille Stunde für mich selbst,wo ich mich in meine "Privatka- pelle" zurück ziehe, wird zur Tagesnormalität. Wo ich bisher nie Zeit hatte, dafür habe ich jetzt alle Zeit der Welt.
- ist der Lebensdruckkipppunkt des Veränderungsum- schlags eines Durchbruchs erreicht.Was einen Tag zuvor unmöglich war, ist heute selbstverständlich.
- wird nichts und niemand auf der Welt einen aufhalten können.
- wird das Unwichtige vom Wichtigen,das Zeitgeistige vom Zeitlosen und das Sinnliche vom Unsinnlichen durch Dematerialisierung getrennt.
- ist nichts mehr so, wie es vorher war und es gibt dann keine Wiederholung mehr.
- geschieht der "Urknall" des Menschen.
- bin und werde ich wissend(er).
- bin ich unwiderstehlich.
- tritt eine epochale Sinnesänderung ein.
- ist der Startschuss und Wendepunkt erreicht für:
*****
- ist die Krise überwunden und "jetzt erst steht mir die Welt offen".
- ist Aufhebung der Lebensspaltung und es heilt,löst, ordnet und harmonisiert sich alles sehr schnell, ohne etwas dafür zu tun.
- erkenne ich, dass die Entwicklung den Menschen macht und ich für das Leben da bin)*.
* Nicht der Mensch macht Entwicklung (Dominationsmacht), son- dern die Entwicklung macht den Menschen"(Wirkmacht) und alles von selbst (vom Selbst her) geschieht. Jeder weiss, wie um uns und bei mir selbst sich ständig alles verändert, ohne dass ich einen Finger gekrümmt habe und einem alles vor die Füße fällt. Wir werden von einer Wirklichkeit geführt und getragen, welche selbst zu einer neuen Wirklichkeit ohne unser Hinzutun wird. Gott wirkt sich selbst als verursachen- der Geist.In Gott selbst ist kein Werk, aber das Geist- gesche- hen führt zur Veränderung als Geist Gottes.Wir werden bewegt vom Unbewegten und keine Macht der Welt kann dagegen oder dafür etwas tun.Aus uns heraus vermögen wir nichts zu vollbringen.Was der Mensch besitzt,hat er nicht aus sich heraus.Was von uns selbst hervorgeht ist geworden, was von uns gewollt ist, ist gemacht. Auch wenn wir versuchen uns an unseren eigenen Haaren in die Höhe zu ziehen, werden wir doch letztendlich an unserem eigenen Haaren in die Höhe gezogen. Wir haben es nicht in der Hand, können nichts machen, sondern müssen es geschehen lassen. Jeder Eingriff ist eine Störung. Der normale Mensch kommt nie über den Menschen hinaus. Der Mensch trägt nie das Maß in sich, weil er selbst unfertig, unvoll- kommen und einfach nur Mensch ist.Das aber lebt nicht, was von aussen her bewegt wird. Nur das lebt, was von innen her angestossen wird.
- werde ich immer mehr vom Zeitlosen, Objektiven und der Ganz-und Einheit beherrscht.
- ist man trotzdem nie völlig bereit.
- bin ich überrascht, weil diese ungeplant und ich noch nicht jetzt damit in dieser Weise gerechnet habe.
- hat jedes Wort und jede neue Sichtweise seine eigene Reife.
- erkenne ich erst den Individualisierungs-Lebens-Ab- schnittssinn*.
* Die Individualität ist die begriffliche Fassung des Lebens und der Einzelne ist nur wahr, wenn er individuiert d.h. Dinge lebt und Dinge tut, was keiner so tun kann und es das Einzige ist,wo er zunutze ist.Der Mensch,der nicht individuell wird, existiert eigent- lich nicht.redet man bei (unreifen) anderen Menschen z.B. Gott wird mir verzeihen.Das ist sein Beruf, steht auf dem Grabstein des Dichters Heinrich Heine auf dem “Pariser Friedhof “ Père Lachaise nur gegen eine Wand und hier wird das Schweigen zu einer Tugend. gibt es keine andere Alternative mehr, interessiert mich nichts anderes mehr und es kann auch nichts anderes mehr getan und es muss nur zu Ende gegangen werden werden. Es ist einem alles zuwider, was Entwicklung nicht selbst ist und ich auch keine ande- re Wahl habe als nur Entwicklung.
- werde ich von einer Rauschsehnsuchtskraft beherrscht (weil aber nicht das Letzte auch überwunden werden muss).
- beginnt die Selbstbegründung und Verlegung des Le-bensschwerpunktes immer mehr von aussen nach innen.
- ist jeder Tag, wenn reflektiert ein Fortschritts-, Dank- barkeits- und ein Individualgeschichtstag, welcher der Welt fehlen würde*.
* Goethe fand in jedem Ding, in jedem Ereignis, in jedem Gespräch und in jeder Erfahrung Erleuchtung.
- ist jede Erfahrung eine Entwicklungsinvestition, welche einen noch grössen Entwicklungssegen nach sich zieht.
- gebe ich etwas auf, woran ich einmal glaubte, mich daran gewöhnt hatte und schön fand, aber was nur für die jeweilige Entwicklungsphase dienlich war,eine Entwick- lung zurück nicht gibt und das Festhalten daran jede weitere Entwicklung blockiert hätte*.
* Eine Entwicklung zurück kann es von ihrer Gesetzesnatur nicht geben, weil es die Gleichgewichtskräfte es nicht zulassen und alles dem Gesetz des Vergehens und Werdens einer wendeltreppe-spi- ralförmigen Weiterentwicklung unterliegt. Nichts ist befestigt und absolut, ein ständiges ausdehnen vom bewegten Hier zum beweg- ten Dort. Die Entwicklung ist irreversibel, da jede Stufe auf der vorher- gehenden aufbaut. Vergangenheit ist verflossene, alte Energie und die Verschiebung hat bereits den Punkt der Rückkehr überschritten. Weil das Leben im Fluss ist,bedeutet stehen bleiben automatisch ,dass das Leben an einem vorbei fliesst und ich mich im Rückstand befinde.Damit ist der Entwicklungsprozess nicht mehr umkehrbar d.h., es gibt keine Entwicklung zurück und wäre genauso absurd, einen ICE-Hochgeschwindigkeitszug mit 300 km/h mit blossen Händen stoppen zu wollen. Eine Restauration wäre nur ein instabiler Entwicklungsstillstand.
- wird alles zu mehr inneren Ruhe, Zufriedenheit und es ist nur noch ein vollenden.
- werde ich das Gefühl nicht los, dass alles nur für mich da war und ist.
- wird sogar das "immer-noch-mehr-Geldverdienen" (Gesetz des Umschlages) über das Grundeinkommen hinaus zur Zeitvergeudung.
- bin ich kein stromlinienförmiger Gesellschaftsbürger mehr.
- beginnt in der Tat ein neues Leben.
- ist ein Punkt erreicht, an dem es keine Rückkehr an dem weiterzumachen gilt (Franz Kafka).
- geht es nicht um ein rationales Verstehen, sondern um ein unmittelbares,nicht gewolltes Ergriffen werden, was als Entwicklungsmystik bezeichnet wird.
- werden Dinge getan,welche für andere vielleicht unver- ständlich aber trotzdem richtig sind.
- wird alles Sinn-,Wert-,und warummäßig hinterfragt.
- überwiegt der Strebe,-Erkenntnis und Verbesserungs- drang vor dem Erwerbs-und dem "noch mehr" Haben- und nicht los-lassen-streben.Ich lebe ständig in Angst entweder nicht genug zu bekommen oder in Angst was ich habe zu verlieren.Angst war immer ein schlechter und das Lebensvertrauen ein guter Ratgeber.
- erkenne ich erst nach und nach die Illusionen und Unfrei- heiten als die Ursachen meiner Unruhe und Rastlosig- keit,denen ich erlegen war.
- wird auf dem Irrtumswege viel experimentiert bis die Lösung gefunden ist*.
* Beim Bildungs-Kultur-Lernen gelten Fehler anderer als dumm und es herrscht die Meinung vor, dass bei allem Lernen etwas Positives und Nachhaltiges heraus kommen muss (von der Buch- wahrheit zum Irrtum durch Erfahrung zu reifen). Beim Entwick- lungs-Kultur-Lernen wird die Erfahrung gesammelt erst einmal durch Schaden und Irrtum klug zu werden (Die persönliche Irr- tumsgeschichte wird zur Entwick- lungsfortschrittsgeschichte). Entwicklungs-Kultur-Lernen will den "Goldrand im Irrtum“ als Entwicklungs-Individualisierungs-Willens-Führungs-Korrektiv zur Lebens-Übereinstim- mungs-Anpassung nutzen, um Fehlstellungen zu korrigieren.Das Irrlicht ist lernlogisch zwingend (lernen, was ich nicht lernen soll). Es bleibt ein frommer Wunsch,den Men- schen vor etwas zu schützen zu wollen, was in ihm als zu entwicklungs- transzendierende, unvollkommene Charaktereigenschaft angelegt ist und damit seinen Entwicklungsweg korrigieren zu wollen). Der Irrtum ist die Erscheinung, das Wesen und die Lebensgrundwahr- heit hinter der Erscheinung ist das Individua- lisierungs-Führungs- Lebensfehlstellung Korrektiv,welches in den Irrtumsfolgen sicht- bar wird.Irrtum gibt es nur, wo es Wahrheit gibt.Die letzte Weis- heit, warum wir Irrtümern ausgesetzt sind, ist unser (Planungs)- wollen, welches das Gewollte blockiert gemäß dem Goethevers: "Du schiebst nicht, sondern du wirst geschoben*.
- nimmt die Erdenschwere und das Klagen in allem ab.
- "stehe ich plötzlich springlebendig auf der Bühne".
- erkenne ich erst die Zeit-und Geldvergeudung für Un- wesentliches, Oberfächliches, Banales, Wiederholen des,Wertloses und Alltägliches.
- gilt, wenn ich mit dem Entwicklungs-Kultur-Lernen be- ginne, ist die Zeit reif.
- entsteht gleichsam, wo ich hinkomme,eine gereinigte Athmosphäre.
- wird das Tun (Impetus) von innen angestossen und nur diese Werke leben,weil diese die Ursache in sich selbst tragen (Wirkmacht).Was von aussen angestossen wird lebt nicht (Dominationsmacht)*.
* Nicht der Mensch, sondern die Entwicklung macht den Men- schen.Wir sehen ja alle, wie um uns und bei mir selbst sich ständig alles verändert ohne das ich einen Finger gekrümmt habe.Wir werden von einer Wirklichkeit geführt und getragen, welche selbst zu einer neuen Wirklichkeit ohne unser Hinzutun wird.
- steht die Entwicklungs-Bewusstseins-Weiterentwicklung der rechten Gehirnhemisphäre* im Mittelpunkt allen Entwicklungsbemühens*.
- komme ich zur Erkenntnis, dass wir uns nicht selbst gehören, aus eigenem Recht existieren,ich nur für das Leben und andere da bin und eine in mir zu entwickeln-de (Berufungs)aufgabe zu erfüllen habe, welche auch meine Lebenslänge bestimmt*.
* Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird auf die Frage "warum ist der Mensch auf Erden" u.a. die Wissenschaftlerin Kübler Ross zitiert, dass jeder Einzelne von uns einem bestimmten Grund und zu einem bestimmten Ziel geboren und jeder Einzelne von uns erst sterben wird, wenn er vollbracht hat, was ihm zu vollbringen bestimmt war und damit die Lebenslänge determiniert ist. Und nun hängt alles daran, dass wir bereit sind, aus der Zeit zwischen Geburt und Tod das Beste daraus zu machen und zwar das Beste aus jedem Tag, in jedem Augenblick und aus sich jeder bietenden jetzigen Gegebenheit. Und am Ende deines irdischen Daseins wirst du dein Leben segnen, weil du das gemacht hast, was dir aufgeben war.Es interessieren mich nicht mehr die neuesten Nachrichten und Meinungen von den Anderen oder vergleiche ich mich mit oder suche ich noch etwas bei den Anderen, sondern ich bin mir selbst Maßstab, Lebenszentrum, Strebeziel und werde zum Mittel-und Anziehungspunkt für die Anderen. Ich suche nicht mehr, sondern werde gesucht.
- ist alles nur Eigenes und ich bin mich selbst in allem.
- ist das nur das Verbesserte das Neue.
- hat die Welt auf mich gewartet und diese zu verbessern meine Berufung darstellt ( und dafür "ich noch schuldig bin").
- fühlt man die Zukunft in sich wirken.
- ist die Entscheidung gefallen und weiss, wo es lang geht.
- bekommt das Leben seinen Wert, Sinn und (Berufungs)- bestimmung.
- höre ich auf zu kämpfen und zu wollen,weil dieses das Gewollte blockiert (Unfrieden).
- ist man nach seinem "eigenen Gesetz" angetreten.
- erkennt man erst, wie blind und unwissend man vor der Reife herum geirrt ist.
- beginnt (für mich)eine neue Zeit, auch wenn alle Auguren dieses verneinen.
- ist alles nur noch können, vollbringen,erfüllen und es wird nur noch vollendet.
- trifft der Satz zu "Das Genie ist unbezahlbar".
- gibt es niemanden mehr, der nicht seine Stunde hätte.
- ist der Mächtigste am mächtigsten allein.
- verstehe ich als Leser und Betrachter ein grosses Werk und danke auf den Knien.
- gehen von einem Kräfte aus ohne etwas zu tun.Es ist seine eigene Natur sich zu verschenken.
- ist der Auseinandersetzungs-und Beschäftigungsdrang mit der Sache so stark als Bestätigung der Reife.
- ergibt sich automatisch immer eine neue Reife für etwas anderes und tiefere Erkenntniseinsichten.
- kann der Mensch nicht passiv bleiben, weil er ergriffen und hochaktiv wird, und er" im Feuer seines Lebens " steht.
- liegt ein Selbstzerstörungsdrang im Menschen inne,der den "alten Adam"nach und nach auflösen will.
- ist das, was vor der Reife undenkbar war zur Lebensnor- malität geworden. Erst bei der Reife ist man bereit für Veränderungen,weil ich nicht der Gleiche bleiben kann der ich zur Zeit bin.
- ist der "geheime Takt allen Werdens" in ihm.
- kann man viele Sachen, die man früher gemacht hat nicht mehr machen,weil sich alles ein einem sträubt.
- wird das Leben zu einem gewaltigen,unaufhörlichen Schöpfungsakt.
- kenne ich keine Entschuldigungen mehr für das, was ich nicht getan habe, aber hätte tun können.
- ist alles ein unmittelbares ergriffen werden*.
* Wenn ich mich z.B. im gotischen Baustil wieder erkenne, ist dieser mir ebenbürtig. Keiner vermag das hinaus zu erkennen, was er selbst nicht in sich hat. Wenn ich mich in der Erkenntnis wieder erkenne, handelt es sich um einen lebendigen Prozess, der den gesamten Menschen euphorisiert und dieser selber verwandelt wird. Das Sub- jekt und das Objekt der Erkenntnis sind identisch und die Spaltung ist aufgehoben. Diese emotionale Erkenntnis ist tatsächlich Weg, Wahr- heit und Leben zugleich und zieht kein Handeln mehr nach sich, son dern Erkenntnis und Verwirklichung sind eins.Nur mit der blossen Macht des Daseins werden Entschei- dungen herbeigeführt, ein Ge- schehen, was von selbst geschieht. Ein Mann macht viele, weil seine Individualität in der Individualität aller aufgeht.
- ist jeder Tag ganz neu und fange immer mit einem weißen Blatt Papier an.
- verliert alles, was früher etwas Besonderes und Reiz- volles war ihre Wollens-sinnliche Anziehungskraft.Jede Wiederholung danach wirkt langweilig bis ärgerlich und es war das letzte Mal.
- erkennt man auf seinem Individualisierungs-Entwick-lungsweg eines Tages, dass alle Jahre vor der Entwick- lungswegreife "sinnlos aber notwendig" waren, nichts geblieben ist, aber alle diese Jahre waren nur eine Entwicklungs-Inkubationszeit gewesen.
- liegt das Augenmerk mit der Sexualitätssublimierung durch Triebsinnverschiebung durch Transzendierung umzugehen, um damit der Sinnlichkeit eine edlere Richtung zu geben. Jetzt heisst es, was der Selbsterhal- tung, der Fortpflanzung als Schaffung neuen Lebens und der Lust diente und Leben hervorbringt, dient jetzt der Fort- und Höherentwicklung und die Fruchtbarkeit bringt geistiges Leben hervor, weil in der Sexualität eine Kraft steckt, welche über den Menschen hinausführt (Siehe Textfortsetzung Nr.369 in Kulturlernen-9 ).
- kommt es nicht auf die Wahrheit, Tugend, Moral, Werte und Wissen an, weil das höchste Gut und die Entwick- lungsreife sich nicht damit erreichen lässt, sondern um die Befolgung des Entwicklungs-Individuations-Gewis- sens als Lebensgrundgefühl und dadurch alles erreicht wird.
- steht das Leben über jeder Moral und es moralisiert sich selbst.
- erkennt er alle ohne selbst erkannt zu werden.
- erfolgt die Einsicht in die Notwendigkeit und Richtigkeit einer Wahrheit wie z.B*.
* Der Mensch muss seine Vergangenheit aufarbeiten,indem er sich wandelt und nochmals so leben und handeln, der er einmal sein möchte. Wir sind durch die frühere Unwahrheit gebunden und müssen uns von ihr freimachen. Eine andere Zukunft kann sich nur aus einer anderen Vergangenheit entwickeln. Die Zukunft ist nicht in dem Sinne offen, dass ich vom Standpunkt der Gegenwart nur planen,Zukunftstrends erkennen und mir neue Möglichkeiten er- schliessen muss, um damit die Zukunft zu gestalten, sondern sie ist bereits durch die Vergangenheit vorherbestimmt, abgesteckt, ein- gegrenzt und vorent- schieden worden. Ich kann in Zukunft nicht der Gleiche bleiben der ich zur Zeit bin.
- ist die letzte Tiefe des Menschen aufgebrochen.
- sind nicht die Anzahl der Lebens(erfahrungs)jahre wichtig, sondern nur die Reifephasen*.
- bin ich das Einzigartige, Besondere, nicht Ersetzbare und Notwendige,das Individuum,eine individualgeschicht- lichen Erscheinung, welche die Welt braucht.
- bin ich als Entwickler für die Gesellschaft systemre- levant*.
* Die Gesellschaft ist aber nicht fähig aus sich heraus sich zu wandeln, der Gesellschaftsmensch ist wenig entwicklungsfähig und nicht der wirkliche Mensch, sondern nur der sich entwickelnde Einzelne ist wirklich und die tragende Kraft unserer Gesellschaft und gibt die Werderichtung mit seinen Entwicklungsimpulsen an. Nur der Vorbildeinzelne ist eine Hilfe, den anderen muss geholfen werden. Erst durch die Entwicklungs-Individuali- sierung wird der Einzelne zu einem unersetzbaren Entwickler und weil das wert- vollste Mitglied, " das Salz der Gesellschaft " und ist deshalb auf der tiefsten Ebene " systemrelevant ". Er ist es, der die Anderen durch " sein-anders-sein " weiterbringt. Entwickler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt. Einer muss es zuerst gedacht und getan haben. Durch ihn wird die Welt zu einem besseren Ort. Entwickler sind machtvolle,verkannte Einzelgänger und bilden die zukünftige Elite der Gesellschaft. Die Zivilisation rechtfertigt sich, wenn sie Einzelne hervor zu bringen vermag. Das Ganze erhält seinen Sinn vom Einzelnen und nicht umgekehrt.Es kann nicht genug betont werden, aber im menschlichen Kultur-, Berufs-und Krisenleben ist der Starke, der Nichtangepasste. Nur die Menschen, welche etwas gewagt haben,haben den Menschen den Fortschritt gebracht. Immer waren es schöpferische,nicht angepasste exemplarische Einzelgänger, welche Ausserordent- liches erreicht und Umwälzungen eingeleitet haben.Nur wer sich entfaltet, bewirkt gutes oder Entwicklungs-Individualisierung nicht zu tun ist schlimmer, als etwas schlechtes zu tun Der Gradmesser für die Höhe einer Kultur des Volkes sind nicht das Bildungsniveau des Einzelnen, die Höhe des Sozialproduktes oder die Anzahl der Museen, sondern die Anzahl der Entwicklungseinzel- nen sind vom nationalen Interesse. Jedes Land kann stolz sein, wenn es mehr Einzel- entwicklung zulässt. Mit dem Aussterben des Einzelnen beginnt die Destabilisierung und der Zerfall der Gesellschaft. Jeder kennt den Roman "Glasperlenspiel" des Schriftstellers Hermann Hesse; "Eine Gesellschaft zerfiel, weil sie nicht wandlungsfähig war". - ist es ein fragloses, bedingungsloses wirken ohne ein warum, weil man nicht anders kann.
- bilden sich die Kulturfaktoren wie die Entwicklungswer- te, Entwicklungseigenschaften, Entwicklungsattribute und Entwicklungstugenden des gotischen Lernprinzips naturgemäss ohne eigenes Zutun aus sich selbst heraus.
- wird alles zu einer Vorbild(funktion) als unwiderstehliche Wirkungsmacht.
- bedarf es nur zu beginnen und alles andere geschieht von selbst (vom selbst her).
- gibt es kein zurück mehr und es ist nichts rückgängig zu machen, sondern der Weg muss zu Ende gegangen werden.
- lebe ich nur noch im zeitlosen,ewigen "hier und jetzt".
- wird die allgemeine Wahrheit (Wahrheit an sich) zur in- dividuellen Wahrheit (Wahrheit für mich).
- wird eine Entwicklung-Individualisierungs-Bringschuld einer Entwicklungslosigkeit für mich nicht ein "nice to have" sondern zu einer Alltagsselbstverständlich.
- steht schon das Ende aller Versuchungen fest als Beginn von Zersetzungstendenzen einer Überwindungsreife. Es ist der Augenblick, wo alles Versuchende schwindet und die Macht des Gegenpols als Erziehungs- und Selbstfesti- gungsmittel überflüssig wird.Es ist die Tugend in der Untugend zu vollbringen. Nur weil ich der Versuchung widerstanden habe, bin ich dadurch stärker und tugend- hafter daraus hervor gegangen.
- gelangt man zur Erkenntnis, dass alle meine Lebensjahre als Vorreifezeit notwendig waren und wird das Gefühl nicht los, das diese nur für mich da waren. Es steht die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in entwicklungs- kausaler, notwendiger Einheit zueinander und am liebsten erinnere ich mich nur noch an die Zukunft, weil ich von ihr geleitet werde.
- gibt es niemanden, der nicht einmal seine Stunde hätte. Jeder, der für etwas kämpft, ist früher oder später die Avantgarde.
- stehe ich erst einmal alleine da und die Welt interessiert sich nicht für mich*.
* Alle grossen und neuen Ideen galten bei den Dogmatikern, Kon- ser- vativen, Beharrern, ewig Gestrigen und Fundamentalisten, meistens auch als Blasphemie, wurden als Spinner betrachtet und bekämpft (im christlichen Sinne ans Kreuz geschlagen). Wer an- deren etwas vorgedacht,wird jahrelang ausgelacht (Wilhelm Busch). Was heute noch (r)evolutionär klingt und "noch nicht in Tinte geronnen ist", wird in einigen Jahren eine Alltags-Lebens-Selbstverständlichkeit sein, was wie so posthum schon jeder wusste" und sich wundert, dass die Idee eigentlich nicht von ihm persönlich kam. Was einst Heldentum war (z.B.Charles Lindbergh), ist heute alltägliche Fluggewohnheit geworden).
- wird der Mensch automatisch besser auch ohne es zu wollen und kann noch nicht einmal etwas dagegen tun.Es ist das Goethewort.dass der Mensch nicht schiebt son- dern geschoben wird*.
* Bei Entwicklungsreife entwickeln wir uns,ohne zu wissen, was eigentlich Entwicklung ist. "Nicht der Mensch macht Entwicklung, sondern die Entwicklung macht den Menschen" und alles von selbst (vom Selbst her) geschieht. Jeder weiss, wie um uns und bei mir selbst sich ständig alles verändert, ohne dass ich einen Finger gekrümmt habe und einem alles vor die Füße fällt. Wir werden von einer Wirklichkeit geführt und getragen, welche selbst zu einer neuen Wirklichkeit ohne unser Hinzutun wird. Wir werden bewegt vom Unbewegten und keine Macht der Welt kann dagegen etwas tun.(Es ist nach Meister Eckhart der Prozess, wo Gott sich immer mehr selber wird als Entwicklung zum Ursprung zurück. Durch Evolution in der persönlichen Entwicklung wird sich erst Gott selbst, kommt zum Bewusstsein seiner selbst und denkt und er- kennt sich selbst und wird erst Mensch. Gott wirkt und ich werde. Seine Gottheit hängt davon ab, dass er wirken muss. Das Werden Gottes ist kein Entschluss Gottes, sondern mit dem Wesen des Lebens mitgesetzt,weil Gott das Leben selbst ist). Aus uns heraus vermögen wir nichts zu vollbrin- gen.Was der Mensch besitzt,hat er nicht aus sich heraus. Was von uns selbst hervorgeht ist gewor- den, was von uns gewollt ist ist gemacht. Auch wenn wir versuchen uns an unseren eigenen Haaren in die Höhe zu ziehen, werden wir doch letztendlich an unserem eigenen Haaren in die Höhe gezogen. Wir haben es nicht in der Hand, können nichts machen, sondern müssen es geschehen lassen. Jeder Eingriff ist eine Störung. Der normale Mensch kommt nie über den Menschen hinaus. Der Mensch trägt nie das Maß in sich, weil er selbst unfertig, unvoll- kommen und einfach nur Mensch ist.Es gibt nur eine Macht in der Welt.Vertraue darauf, dass sich alles zum Guten wendet.
- ist einem die "alle Jahre-Wiederholung" der Feier-und Festtage zuwider (z.B.Geburtstag, Fasching, Heiligabend, Silvester)*.
- werden bei der persönlichen Entwicklungsreife (Lebens druck, Krisen, höhere Entwicklungsstufe), die entwick lungslosen Gewohnheits-Irrtümer" über den Haufen" geworfen und habe begriffen, dass es nicht immer so weitergeht wie bisher und ich nicht so bleiben kann wie ich bin.
- steht eine tiefgreifende Bewusstseinsveränderung im Zentrum allen Bemühens.
- bekommt unser Wollen ein neue Richtung und wesentlicheren Inhalt.
- beginnt der weitere Reifezeitpunkt in der gleichen Sache,welcher zu grösserer Reife fürt die Sache führt.
- begegnen mir jeden Morgen beim Aufstehen tausend Wahrheiten, wozu die Zeit reif ist für neue Entwick- lungsgedanken und der Tag nicht ausreicht, sich mit diesen reflektierend auseinanderzusetzen.
- ist alles pure Lebensaufbruchsfreude.
- das Lebens-und Dinggeschehen in der letzten Ursache zu erfassen.
- "Geistesgegenwart" als ganz sein beim dem, was ich tue.
- die höchste Form des Menschseins.
- immer wieder in sein Lebensgleichgewicht zurückfinden.
- wird die Habenmentalität zur Entwicklungsvernunft des Notwednigen.
- ist alles was ich mache ein Teil meines Lebensweges, der schon vor meiner Geburt in mir angelegt war und jetzt entfaltet wird
- kann ich sagen, dass glücklich der ist, dessen Kindheit und Jugend sich im reifen Alter in der Berufung vollen-det*.
- gilt, was ich bis dahin war, gemacht habe und habe ist ein nichts, aber was ich ab jetzt bin und einmal sein werde alles ist.
- ist eine Spontan-oder Schnellheilung ohne chirurgische, therapeutische und medikamentöse Maßnahme möglich.
- ist was zuvor 30 Jahre zwecklos war, bei Reife plötzlich ohne Bemühungen gegeben. Ich hätte mich noch nicht einmal dagegen wehren können. Wenn die Kastanie reif ist, fällt diese von selbst aus der Schale. Alles geschieht eben zu seiner Reifezeit.
- ist Schaffen nur möglich, wenn es mich "packt".
- hält man seine Begeisterung hoch, weil sie ein Geschenk und nur wenigen gegeben ist.
- fasziniert mich Einzigartiges und Biografien grosser Menschen (z.B. Goethe, Calvin, Napoleon,Van Gogh, Bismarck),weil in mir ähnlich Grosses aber Eigenes zur Entfaltung drängt und ich ein Genie der Selbstevolution bin. Jedes "Kopfkissenbuch" ist das Spiegelbild meiner sich entwickelten Anlage in mir*.
* Wenn ich mich z.B. im gotischen Baustil wieder erkenne, ist diese mir ebenbürtig. Keiner vermag das hinaus zu erkennen, was er selbst nicht in sich hat. Wenn ich mich in der Erkenntnis wieder- erkenne, handelt es sich um einen lebendigen Prozess, der den gesamten Menschen erfasst und dieser selber verwandelt wird. Das Subjekt und das Objekt der Erkenntnis sind identisch und die Spaltung ist aufgehoben. Diese Erkenntnis ist tatsächlich Weg, Wahrheit und Leben zugleich und zieht kein Handeln mehr nach sich, sondern Erkenntnis und Verwirklichung sind eins.
- ist alles ein Kleines, was vor der Reife ein undenkbares, übermächtiges Grosses war.
- spiele ich umgangssprachlich gesprochen in einer anderen Liga.
- wird das neue Entwicklungs-Individualisierungs-Prinzip im Menschen wirksam.
- bin ich nicht mehr nur für mich, sondern für andere da.Wir gehören nicht uns. Wir haben es nicht in der Hand, können es nicht machen, sondern müssen es geschehen lassen.
- ist das Entwicklungs-Lebens-Grund-Frieden Gefühl einem lieber als z.B. ein schönes Essen (weil danach müde und antriebslos).
- schafft man sich ein eigenes Reich, was es vorher noch nicht gab und braucht kein anderes Reich mehr zu suchen.
- beginnt die permanente Dematerialisierung in allem,die Entwicklung vom Grobstofflichen zum Feinstofflichen hin,von Kultur wissen zur Kultur selbst zu werden .Es ist der Sinn von allem, welches für den Geist geschaffen wurde, um sich von allem zu befreien und damit das alte Dasein-Ding- und Haben-Verständnis aufwertet.
- wird das Eigene anziehender als Fremdes.
- zwingt mich der Lebenskrisendruck vom dem Irrtums- pferd abzusteigen,was ich derzeit reite*.
* Beim Bildungs-Kultur-Lernen lerne ich z.B. dass viele gotische Kathedralen nach dem "Try and Error-Prinzip "gebaut wurden und wegen fehlen- den mathematischen, statischen Berechnungen zusammen stürzten. Es wurden beim Wiederaufbau der neuen Kathedrale auch die alten Kathedralenbausteine wieder verwen- det. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird als Vergleichs meta- pher eine tiefgreifende Lebenskrise des Menschen, wo das alte Lebensmodell zusammenbricht, eine not- wendige Entwicklungs-Inkubations-Wartephase zum Schaffen der Entwicklungsreife- voraus setzungen, welche in die nächst höhere Entwicklungsstu- fe mit einfliessen und überwundene Irrtums-Erfahrungen Verwendung finden.
- trifft man auf lauter Verbündete,
- wird gesagt:Wer einmal den "Reifetrunk" gekostet hat will nie mehr einen "Unreifetrunk" haben.
- ist das Momentum immer auf meiner Seite.
- wirkt je nach Reifestufe ein Buch, eine Lebenssituation, eine Erkenntnis,meine Sicht-und Glaubensweise etc.(weil durch Überwindung transzendiert) auf einmal interes- senerkenntnismässig anders.
- stehe ich in der Freiheit und das Schöne ist daran, dass keiner von mir (als Stiller,Unbekannter im Lande) etwas Aussergewöhnliches erwartet.
- schüttele ich nur mit dem Kopf, wer sich nicht mit die- sem Entwicklungs-Kultur-Lernen beschäftigt.
- ist was der niedrigen Natur unmöglich war jetzt etwas Normales und Natürliches.
- werden alle positiven Taten und Tugenden erst jetzt zu einem moralisch Guten (nur der gute Mensch schafft Gutes).
- wächst die Überzeugungseigensinnigkeit von der Richtig-und Notwendigkeit seines Denkens, Tuns und seines Entwicklungs-Individualisierungsweges.
- ich suche nicht mehr, sondern ich werde gesucht.Obwohl ich nie im Vordergrund stehen will, aber wo ich spreche, stehe ich automatisch im Licht des Interesses.
* Nur der Einzelne ist eine Hilfe, den anderen muss geholfen wer- den. Der Entwickler ist unersetzbar und weil das wertvollste Mit- glied, "das Salz der Gesellschaft " und deshalb " systemrelevant ". Er ist es, der die Anderen durch " sein-anders-sein " weiterbringt. Entwickler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt. Einer muss es zuerst gedacht und getan haben. Durch ihn wird die Welt zu einem besseren Ort. Entwickler sind machtvolle Einzelgänger und bilden die zukünftige Elite der Gesellschaft. Die Zivilisation recht- fertigt sich, wenn sie Einzelne hervor zu bringen vermag. Es kann nicht genug betont werden, aber im menschlichen Kultur-,Berufs-und Krisenleben ist der Starke, der Nichtangepass- te. Nur die Men- schen, welche etwas gewagt haben,haben den Menschen den Fortschritt gebracht.Immer waren es schöpferi- sche, nicht angepasste Einzelmenschen, welche Ausserordentli- ches erreicht und Umwälzungen eingeleitet haben.Der Gradmesser für die Höhe einer Kultur des Volkes sind nicht das Bildungsniveau des Ein- zelnen, die Höhe des Sozialproduktes oder die Anzahl der Mu- seen, sondern die Anzahl der Entwicklungseinzelnen.Mit dem Aussterben des Einzelnen beginnt die Destabilisierung und der Zerfall der Gesellschaft. Jeder kennt den Roman "Glasperlenspiel" des Schriftstellers Hermann Hesse; "Eine Gesellschaft zerfiel, weil sie nicht wandlungsfähig war". Siehe Textfortsetzung in Gesell- schafts-und Entwicklungsmensch
- erkenne ich das Goethe-Bonmot "du schiebst nicht, sondern du wirst geschoben",weil ich selbst zu dieser Wahrheit geworden bin*.
* "Nicht der Mensch macht Entwicklung, sondern die Entwicklung macht den Menschen" und alles von selbst (vom Selbst her) ge- schieht. Jeder weiss, wie um uns und bei mir selbst sich ständig alles verän- dert, ohne dass ich einen Finger gekrümmt habe. Wir werden von einer Wirklichkeit geführt und getragen, welche selbst zu einer neuen Wirklichkeit ohne unser Hinzutun wird. Wir werden bewegt vom Unbewegten und keine Macht der Welt kann dagegen etwas tun.Aus uns heraus vermögen wir nichts.Wenn z.B. einer schwer erkrankt ist und alle intensivmedizinischen Bemühungen umsonst waren zeigt, dass dieser Lebensweg vorgesehen war und gegangen werden musste,weil die Lebenslänge zwischen Geburt und Tod festgelegt war. Hier versagen auch alle Gebete. Alles ent- faltet sich nach seiner unerklärbaren Bestimmung und nicht nach dem menschlichen Eigenwillen und unseren nachvollziehbaren Möglichkeiten. In der irrenden Seele (was kein Gegenstand des Bewusstseins ist) liegt das Steuerungszentrum der menschlichen Natur. Für den hellempfindenen Menschen war dieser Augenblick für sie bestimmt und an dieser Schicksalsbestimmung kann der Mensch nichts ändern. Für den, wer glaubt, ist die Führung Got- tes" hinter den Ereignissen deutlich geworden, der hinein führte und auch hinausführt. Das aber lebt nicht, was von aussen her bewegt wird. Nur das lebt, was von innen her angestossen wird.
II.) Siehe auch das Webpräsenzessay Entwicklungswahrheits-Individuation
- interessiert mich nur noch vordergründig und pragma- tisch die sinnliche Erscheinung selbst (Realwelt), sondern das Wesen als Sinn hinter jeder Erscheinung (Wirklich- keitswelt) als De-und Entmaterialisierungs-Sinnzweck
- wird Eselsgeduld zu einer Tugend.
- enthüllen und eröffnen sich die tiefe Weisheit z.B.Höl- derlins Zitate, welche vor der Reife gelesen und gelernt worden, aber wissensleere Worthülsen und Intelligenz- floskeln geblieben sind.
- bin ich Werkzeug einer Idee geworden und kann nicht mehr anders.
- sehe ich schon im Begonnenen die Vollendung.
- fühle ich mich klein und wertlos gegenüber vor der Reife und als hätte ich mich immer nur ein Leben lang mit nebensächlichen Kram beschäftigt.
- kann ich keinen Anweisungen und Ratschlägen eines Anderen mehr folgen weil ich mit selbst Gesetz bin.
- mich kein höheres Streben, wo unbekanntes "weisses Gebiet" vorherrscht und ein Stopschild steht, irre macht im sprichwörtlichen Grössenwahngeiste
- Nur wer das Absurde versucht, kann das Unmög- liche erreichen (Albert Einstein). - Ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bett- ler, wenn er nachdenkt (Friedrich Hölderlin). - Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist (David Ben Gurion). - Es ist in Anlehnung an Walt Disney, dass alle Träume wahr werden können, wenn wir den Mut und den Durchhaltebiss " haben, ihnen zu folgen. - Es ist " per ardua ad astra", um durch Schwierig- keiten, zu den Sternen zu gelangen. - Beginnt die Zeit, wo der Mensch nach dem Philo- sophen Nietzsche "einen Stern gebären" wird und Grosses entsteht. - Alle sagten, es ist unmöglich.Da kam jemand der das nicht wusste und hat es einfach gemacht.
- wird ein innerer Drang übermächtig alles abzustreifen und irgendwann es zum letzten Mal tun, was man selbst nicht ist.
- fühle ich die Zukunft in mir und bin die Zukunft.
- habe ich mich endgültig getrennt,was die Weiterent- wicklung bisher blockierte
- bin ich der Nabel der Welt.
- erfolgt der Umschlag vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Gewordenen zum Werdenden, vom Wesenlosen zum Wesenhaften, vom Zweckhaften zum Zweckfreien,vom Wandelbaren zum Unwandelbaren und vom Unfreien zum Freien in allem.
- wird jedes Leiden als Reifephase für die nächste, höhere Entwicklungsstufe betrachtet, weil erst durch Leiden einem sich neue Erkenntnisse offenbaren und alles Wissen aus dem Leid kommt.Durch Leiden geschieht im Menschen erst etwas wirklich und verwandelt ihn.
- beginnt das derzeitige politische, wirtschaftliche, religi- öse traditionelle, zukunftslose Gesellschafts-Gewohn- heits-Modell zu schwanken, weil die Zeit dafür abge- laufen ist. Ein Haus auf schwankendem Grund kann aber nicht mehr gestützt werden. Man kann es nur noch verlassen".
- werde ich geführt,beschützt aber auch es ist schon alles entschieden und kann nur meinen Entwicklungs-Indivi- dualisierungsweg zu Ende gehen und kein zurück oder etwas anderes mehr gibt.
- treibt der Begriff Frühpension dem "jungen Alten " Schüt- telfrost über den Rücken.Das Wort alt passt dann nur noch auf die Römer und Griechen. Das Renten- und Gesundheitsalter ist losgelöst vom entscheidenen Entwicklungsreifealter, wo "der Sturm und Drang" dann mehr nach innen anstatt nach aussen gerichtet ist.
- ist nur das selbst Verbesserte das Bessere und das Neue.Das Neue ist immer nicht das ausgedachte oder etwas Neues, sondern nur das Verbesserte Alte. Verbes- sern heisst auch nicht besser zu sein wollen wie andere, sondern nur versuchen selber besser zu werden.
- fühle ich mich für die Umstände selbst verantwortlich und gehe nur in mich selbst. Für mich ist es unwichtig, wer für die derzeitigen gesellschaftlichen Mißstände verantwortlich gemacht wird.Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir. Es ist der Weg von der Verwandlung der Welt, um diese in der Aussenwelt z.B. durch Strassen- protest und der Andere der Schuldige ist und der Mensch will und kann bleiben wie er ist zur Verwandlung des Menschen in seiner Innenwelt, wo der Mensch sich im Entwicklungs-Individualisierungs-Prozess wandelt, weil dieses das Ganze darstellt und dieses der einzige Punkt ist, wo in der Welt wirklich etwas geschieht und deshalb ist er " der Nabel der Welt " und macht den Unterschied aus.
- bin ich Sieger im täglichen Kampf bei meiner Individua- lisierung, gegen das kleinische Ego und der Glaube an mich wird zu einem selbstverständlichen Lebens- grundgefühl.Ich vertraue nur noch mir selbst und nicht mehr den Versprechungen und IlIusionen anderer.
- passiert in einem Jahr entwicklungsmässig mehr als in fünfzig Jahren zuvor.
- findet der Mensch sich bei Entwicklungsreife nicht mehr damit ab, im Lebenslauf und nur in der Fortpflanzung hin stets derselbe zu sein und das zu tun, was der gesell-schaftliche Wille ist.
- erkenne ich erst,dass eine andere Zukunft sich nur aus einer anderen Vergangenheit, wo jeder Stein umgelegt wird, entwickeln kann. Die Zukunft ist nicht in dem Sinne offen, dass ich vom Standpunkt der Gegenwart nur pla nen und mir neue Möglichkeiten erschliessen muss, um damit die Zukunft zu gestalten, sondern sie ist bereits durch die Vergangenheit abgesteckt, eingegrenzt und vorentschieden worden. Dem Menschen kann in Zukunft nur das begegnen, was er früher war. Er kann sich nicht heute einfach wandeln zu einem Anderen und Besseren, der er sein möchte, und ignoriert die Aufarbei- tung seiner entwicklungslosen, aufgestauten Vergangen- heitsschuld.
Reife (Gnade) wird religiös als "Liebe Gottes " interpretiert und bei Reife.
- mache erste geistliche (religiöse) Erfahrungen.
- ist nachstehender Sachverhalt lebensselbstverständ- lich*.
* Das Religiöse lässt sich vom Entwicklungs-Lebens-Prozessakt (Mystifi- zierung) nicht trennen und ist als das eigentliche Element des Lebens immer mitgegeben und mitgesetzt. Gott lenkt und leitet die Schöpfung durch die Prozesse der Evolution hindurch (der Mensch lebt nicht, sondern wird gelebt) und wird sich immer mehr selbst entwickelnd in der Evolution.Religion ist die transzendieren- de Grundmacht und das Rückgrat der Welt als selbstverständli- cher Lebens- bestandteil,welche alle Bereiche des Lebens durch- dringt, durchwaltet und durchformt, jede Lebenslage ihren Sinn erhält, weil sie in ein umfassendes Ganzes des Daseins eingeordnet ist und deshalb Religion ohne das es nach Religion im traditionel- len Sinne aussieht und vieler Worte bedarf. Wenn der Mensch sich als Mensch definiert dieses wesentlich zum Menschsein gehört.
- fangen die Tugenden erst an zu wirken.
- verstehe ich erst die Wahrheit,weil ich ihr immer mehr gleich werde*.
- gilt der Spruch, wenn sich Gott für den Menschen interessiert, gerät er in die Krise,weil in Gottes Namen immer "alles (Un)glück" anfängt.
- müssen alle Menschen Gott folgen, bei Reife-freiwillig gerne), ob sie es wollen oder nicht (bei Unreife unfrei- willig durch Leiden).
- wird die Vorstellung vom Leben verändert, was wirklich wichtig ist.Der Blick hinter den Vorhang auf der anderen (Jenseits)seite verändert die Sicht auf alles Aspekte für immer.
- ist lieber Unrecht erleiden als Unrecht tun und die Gewissensangst ist grösser und zahnwehhafter als die Existenzangst.
- entfällt jegliche Missionierungs-und Predigtbemühung.
- ist für die religiösen Fundamentalisten ein Erweckungs- erlebnis.
- wird Warteungeduld vor der Reife zu einer unerchütter- lichen Eselsgeduld nach der Reife.
- werden erst zu diesem Zeitpunkt Bibelgleichnisse zu einem Lebenswert (ohne Reife wertlos).
- werden moralische Pflichten zur inneren Natur. Weil diese über dem Leben stehen moralisiert sich das Leben selbst *.
*I.) Das Jenseits ist die allumfassende Wirklichkeit und das viel Grössere, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Jeder Kultur- träger will auf etwas (Jenseitiges ) hinweisen und die Sehn- sucht nach oben wachrufen ,was den Menschen übersteigt,was man noch nicht ist und als Menschenaufgabe verwirklicht werden soll.Das Ende der Evolution wäre, wo Diesseits und Jenseits eins wären und damit der Dualismus, den die Philosophen Platon und Aristoteles in die Welt gebracht haben, überwunden. Aber der Mensch befindet sich nur mit einem Teil seines Wesens innerhalb der natürlichen Schöpfung (Diesseits=Bildungs-Kultur-und exis- tentielles Lernen aber mit einem anderen Teil seines Wesens, was ihn als Menschen charakterisiert, befindet er sich ausserhalb der Schöpfung Jenseits=Entwicklungs- Kultur-und Unsterblichkeits- lernen), so dass er in zwei Welten lebt, für beide Welten zum Ler- nen gezwungen wird und die Lebenslernsichtweise aufgegeben wird, als wenn es kein Jenseits gäbe.
II.) Wir müssen nicht nur für das jetzige, sondern auch das über- natürliche,ausser-und andersweltliche Leben miteinbeziehen. Jeder ist jetzt schon für sein eigene "Seeligkeit" lernverantwort- lich.Die Fragen des Menschen sind existentieller und persönlicher, weltlicher Natur und nicht wo er herkommt kommt und wohin er einmal gehen wird, aber wir sind nicht geboren, um irgendwann einmal zu sterben, sondern um sterben zu lernen.Ich bin aber als Diesseitsmensch zu einem Doppelleben und Doppelblick nach innen (spirituell) und aussen (säkular) gezwungen, führe eine be- wusste und unbewusste Existenz und muss leben wie ein unsterb- lich Sterb- licher zugleich,weil ich nackt auf die Welt gekommen bin und nackt einmal die Welt wieder verlassen werde.Es gibt Dinge (Sachwelt), welche wir im Diesseits und es gibt Dinge,welche wir im Jenseits brauchen (Geistwelt). Für die bisherigen Generati- onen war nur das Diesseits-Kultur-Lernen Schulalltagsnormalität, für die jetzigen und zukünftigen Generationen wird und muss das Jenseits-Kultur-Lernen, ohne dass es (r)evolutionär klingt, zur ausserschulischen Lebens-Selbstverständlichkeit werden,weil das Leben weiter geht.
III.) Die Bildungskräfte sind zu schwach und reichen für das Jen- seits- lernen nicht aus.Der Hinweis, dass das Jenseitslernen eine Entwicklungs-Individualisierungs-Bringschuld einer Entwicklungs- losigkeit darstellt, übt noch keine Lernmotivation aus, welche erst bei Entwicklungsreife/Gnade gegeben ist.Wer aber von der Un- sterblichkeit eines Weiterlebens überzeugt ist, erkennt den drin- genden Notwendigkeitssinn und beschäftigt sich immer mehr als "Inves- tition in die Zukunft" damit, ohne dass mit der Hölle ge- droht wird und wenn er stirbt nicht unvorbereitet in ein dunkles Loch fällt ("Après moi le déluge") und nur in ein sinnloses Nichts hinein stirbt. Je banaler die Wahrheit desto grösser ist die Sicher- heit, Selbstverständnis- und Lebenswirksamkeit ( Binsenwahrheit z.B. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen").Aber je tiefer, bedeutsamer, er- kenntnis-und folgenreicher die Wahrheit (z.B mathematische, moralische, religiöse Wahrheit (eines Jenseits- lernens),umso geringer die Sicherheit,Selbstverständlichkeit und Nachfolgewirksamkeit).Das Jenseitige existiert im weltlichen Sein und der Mensch darf sich nicht damit abfinden, dass Gott nur in der einen Hälfte (Jenseits) zu Hause ist, aber nicht in der alltäg- lichen, lebendigen Wirklichkeit (Diesseits). Wir befinden uns in- mitten einer neuen Weltstunde, in der sich die letzte im Diesseits bereits zu diesem (un)religiösen Jenseits-Lernen-Ereignis befindet.
IV.) Es ist das Lernverständnis eines Leonardi da Vinci; "und die ganze Zeit, da ich dachte, ich lernte zu leben, da lernte ich zu sterben*.Für die bisherigen Generationen war nur das Diesseits- bildungslernen Normalität, für die jetzigen Generationen wird und muss das Jenseitslernen ohne dass es (r)evolutionär klingt, zur Selbstverständlichkeit werden. Das Leben wird dann nicht nur im Jetzt, sondern auch in der Ferne verstanden (Eschatologie). Neu- erdings wird unstrittig das Jenseits als die dazugehörige Rückseite der Lebensmedaille, wo die Dualismusspaltung aufgehoben ist interpretiert, weil es nur Einheit und ein Ganzheitsbewusstsein gibt und die Jenseitswirklichkeit ein überholter, anachronistischer, meistens religiös verwendeter Begriff darstellt. Es ist spannend in einer Zeit zu leben, wo sich die Diesseits- Jenseits-Grenzen immer mehr ver-schieben und was man früher "weisses Gebiet" oder "terra incognita" für schwer zugängliche, vermutete Gebiete und Wildnisregionen nannte, durch immer neue Entdeckungser- kenntnisse die weissen Flecken auf der "Jenseitslandkarte" ver- schwinden.
- wird das Leben zum Wortlogos..Siehe Textfortsetzung Nr.404 in Kulturlernen-10
- fühlt man sich angesprochen und "bei seinem Namen gerufen" (Berufung). Der Schöpfer braucht mich*.
* "Alles wirkliche Leben ist Berufung" ( Manfred Buber, Religons- philosoph).
- beginnt ständig die Geburt von Neuem und Eigenen,was Meister Eckhart als "Sohn" bezeichnet.
- ist der Ursprung oft eine spirituelle,religiöse Grenz-und Nahtoderfahrung.
- ist man zur Wahrheit bereit und der Zeitpunkt einer "Wahrheitstaufe" gegeben.Wer in der Wahrheit geboren ist, stirbt nicht.
- von alles ist Gnade (Reife), wo Gott sich zu erkennen gibt zu alles ist aber auch Gotteswille, wo die Unreife noch keine Gnade zulässt.
- dämmert es jetzt erst einem z.B. beim Tod des Lebens- partners seine Unersetzbarkeit und dass dieser mehr wert war, als sechs Richtige im Lotto gewonnen.
- kommt der metaphorische "Pfingstgeist " ständig über mich.
- werde ich zu einem Vorbild-Wirkkraftfeld (Seelenführer) für die Anderen*.
* So wir wir sind, ist die Welt. Jeder Mensch ist sein eigenes Univer- sum und bewegt sich dem geistigen Weltzentrum parallel. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird zum Mittelpunkt für die Anderen. Weil dieser Entwicklungs-Lebens-Christentum- Weg auch nachweis- lich gegangen wurde und weiter gegangen wird, weil sich ein Ein-zelner bis in die Wurzeln in allen Lebensbereichen umgestaltet hat, hat er wir- kungspotentiell theologisch den Nach- folgeweg als Unmittelbarkeit für die anderen frei gemacht und ohne dafür zu kämpfen diese sich auf geistigen Wege fortsetzt. Alleine durch seine Existenz wird er zum Vorwurf und zur per- manenten Forderung nachzuahmen und ihm nachzufolgen.Wer sein eigenes Leben erkannt hat, hat es für alle erkannt. Der Dichter Friedrich Schiller würde sagen; " Was einer im Reiche der Wahrheit erwirbt, hat er für alle erworben. Nur dieses ist der archimedische Punkt und prima causa (Heils-,Entwicklungs-und Lebenswert), auf den es ankommt. Wenn der Mensch sich durch- gerungen und den Vorbildweg gegangen ist, ist das wie ein Tropfen, welcher ins Meer fliesst, wo das Meer sich in den Tropfen verwan- delt und ein Einzelner zur Menschheit wird und nicht der Tropfen zum Meer wird. Es ist die Bewahrheitung, dass "die Stillen im Lande" die lautesten Gedanken haben.Das ewige Wort wird nur in der Stille laut.
- bin ich als Diesseitsmensch zu einem Doppelleben und Doppelblick nach innen (überintellektuell) und aussen (intellektuell) gezwungen, führe eine bewusste und unbewusste Existenz und muss leben wie ein unsterblich Sterblicher zugleich*.
* Bei Reife seinen individuellen Weg gehen, der in der vorherrsch- enden Gesellschaftsordnung nicht vorgesehen ist, bleibt eine Grat- wan- derung der Marginalisierung und vorübergehenden Heimat- losigkeit als Bürger (gelungenes Leben) und Bohemien (verpfusch- tes Leben) zugleich, ein Gesellschaftsmensch nach aussen, aber einer Einzelner nach innen, in der kulturlosen Zivilisation leben, aber die Zivilisation im Verborgenen als " Namenloser " und stilles Vorbild kultivieren. Es ist das Kunststück der Kontrasterfahrung zwei Herren gleichzeitig zu dienen z.B. den Berufs- und Lebensall- tag mit seinen Pflichten zu bewältigen, in der Gesellschaft als Konsensbürger,Familienvater, Arbeitnehmer, Mieter, Konsument etc. gut zu funktionieren und dabei sich noch zu individualisieren und statt nur ein bloßes sein eigenes Leben zu leben ohne jemand zur Last zu fallen. Es ist im Äusseren möglichst normal zu bleiben und mit der Schutzfarbe der " Unauffälligkeit und der Tarnkappe Unscheinbarkeit " durch die Welt gehen, um den Weg zu sich zu finden. Nach aussen sozialkonform und innerlich frei bleiben bedeutet aber einerseits gesetzes- konform bleiben, aber auch bürgerliche Konventionen und Maßstäbe zu überwinden.Siehe Textfortsetzung in Gesellschafts-und Entwicklungsmensch
- will ich es jedem erzählen, predigen und aufdrängen, was wegen der fehlenden Reife der Anderen ein vergeblicher, frommer Bemühungswunsch bleibt und dieser auch überwunden werden muss.
Fortsetzung Linkcheck. - "Gottvertrauen" zur grössten Tugend.Gott will nur,dass wir an ihn glauben.Das genügt.
- wird die Seele berührt, bringt sie in Wallung und dieses ist der wertvollste Lebensmoment des Menschen*.
* Die von dem Baumeister Erwin Steinbach entworfene Westfas- sade im Rosengeschoss des Straßburger Liebfrauenmünsters ist eine " steinerne Ekstase als künstlerische, unmittelbare ma- gische Vollen- dung des Christentums" und so überwältigend, dass man glaubt, sich im "Nabel der Christenheit" zu finden und "Gott persönlich eine Autogrammstunde abhält". Unter Sakralbauten hat das Straßburger Münster nach David Ramon Hawkins einer der höchsten Bewusstseins-Kraftfeldwerte. Weil es die Seele be- rührt, bringt es die Seele in Wallung und dieses ist der wertvollste Moment des Menschen. Wer sich im gotischen Baustil wieder erkennt, dann ist dieser mir ebenbürtig.Siehe Textfortsetzung in Entwicklungsgotik-9
- wird von geschenkter (Bekehrungs)gnade gesprochen, weil die Natur ihr Höchstes und der Kipppunkt erreicht ist.
- wird ein Ungläubiger zu einem Gläubigen (Erweckungser- lebnis als Glaubensdurchbruch.
- wird das ganze Leben zu einem Gottesdienst.
- gilt das Wort von warum den Menschen Gott predigen wollen (sollen) zu bei Entwicklungsreife/Gnade predigt sich Gott einem selber (wollen).
- verstehe ich erst und vollziehe die Redewendung nach, dass jeder sein Kreuz zu tragen hat*.
* I.) Die Kreuzigung als Lebensauseinandersetzung (Ego,Eigenwille, Gier, Entwicklungsresistenz,Habenexistenz,Anpassung,eigene Gedan- ken etc.) ist das Gesetz des Lebens und in der ganzen Lebensstruktur als Ursprung fest verwurzelt. Aber nur im (Aus- einandersetzungs)leiden wird Substanz geschaffen.Es gibt keine Herrlichkeit und Fortschritt ohne das Kreuz und es ist die Kreuzi- gung durch die Lebenskrisen, Lebensunzulänglichkeiten und Lebenserschütterungen als das "extra crucem nulla ecclesia",dass ausserhalb des Kreuzes keine Kirche gibt". Das Christentum ist notwendigerweise Krieg (gegen sich selbst) in einer Friedenszeit als Umkehr und Neuanfang steht dia- metral zum reinen Vitalismus und den Weltwerten des permanenten Auslebens, Erlebens,des immer mehr von allem und einer materiellen Selbstverwirk- lichung,den gesellschaftlichen Anpassungskonventionen und wirtschaftlichen Spielregeln, dass nur ein Leben "ohne das schreckliche Zeichen des Kreuzes" und ohne Wachstums- und Abstrei- fungsschmerzen ein erstrebenswertes Leben ist.Es wird geglaubt, dass es ewig so weiter und noch besser geht und ich kann bleiben der und wie ich bin (Siehe auch Individualisierung in der Gesellschaft). Die Fragen des Lebensunterhalts und der wider- standsfreie,sich wiederholende Gewohnheits-All-und Arbeitstag und die Freizeit sind nur neunzig Prozent des Lebens,die restlichen zehn Prozent des Lebens sind, wo das Leben " durchkreuzt" wird, ich "Steine zu kauen bekomme", "unter jedem Dach ein ach", welche mir den Schlaf rauben als die schöpferische Qual des (Ab)- sterbens und neu geboren werdens in Lebenskrisen als der Christus und das Bessere in uns und metaphorisch als "die hehre Pflicht eines Königs für andere zu leiden.Er gehört sich nicht selbst, sondern muss nur (da) sein".
II.) Auch in der Gotik wurde die Kreuzigungsgruppe von oben herab- geholt, welche dann auf dem gleichen Niveau war wie die Sterblichen.
III.) Von der Theologie des Kreuzes des Leidens Jesu als Christus- nachfolge in mittelalterlichen Klöstern (das Heil vollzieht sich in der Lebensgeschichte Jesus Christus als via cruscis) zur Entwick- lungsbedeutung der säkularen, evolutionären Christusnachfolge auf dem persönlichen Entwicklungs-Welt-Weg, was nicht nach Religion aussieht als Kreuzzug gegen die normierte Anpassung, gegen sich selbst und seinen "sieben Teufeln" (das Heil vollzieht sich in jeder einzelnen Lebensgeschichte selbst),wo es wichtig ist, seine Individua- lisierung und das Entwicklungswertwollen gegen die gesellschaftlichen und beruflichen Individualisierungs wi- derstände nur im Lebens- und Gottvertrauen ausdauernd durch- zustehen.Es ist ein Leiden an den Vergangenheitssünden einerseits und andererseits ein Leiden an der Zukunfts-Auseinandersetzungs-Gestaltung.Nach der gekreuzigten Wahrheit erfolgte die Aufer- stehung und die Dornenkrone wird zur Königskrone (Siehe auch die Webpräsenz Gesellschaftsmensch-Entwicklungsmensch) und säkulare, evolutionäre Nachfolge Christi).
- alles Leben was davor lag (chronologisch als beliebiger Zeitpunkt ) wird als Vorbereitung und Hinführung (kairos als richtiger Zeitpunkt) zur säkularen, evolutionären Nachfolge Christi aufgefasst,was scheinbar völlig un- religiös aussieht, aber das Leben zur Religion wird.
- stellt sich die Gewissheit ein, dass ich zu Hause (im Inneren) angekommen bin,ich nicht mehr zu suchen brauche und der Kampf "der Heiligung" jeden Tag neu beginnt*.
* Am Anfang eines jeden Entwicklungsweges steht die Gotik. Auf- bruch, himmelwärts und nach den Sternen greifen. Deshalb geht jeder Entwicklungsweg nur über und durch die gotische Kathedrale als Ausdruck des Höherstrebens und als gotisches Lernprinzip ,weil bei Entwicklungs-Individualisierungsreife jeder das Gefühl vermit- telt bekommt und keinen mehr gleichgültig lässt, dass die gotische Kathedrale nur für ihn gebaut worden und er endlich im Inneren angekommen und nicht mehr weiter suchen muss. Erst wenn ich das gotische Lernprinzip kenne, bin ich im Leben angekommen. Nur wer individuell wird, existiert wirklich. In jeder Möglichkeit ist der Mensch ein Einzelner. Erst nach einer Lebenskrise öffnen sich die Eingangsportale der gotischen Kathedrale für mich. Mit dem Münster fing es an und mit dem Münster hört es auf. Es ist seine Entwicklungs- zukunft in der evolutionären, säkularen Nachfolge Christi zu gestalten.
- gelangt ich zur Erkenntnis, dass es auf der Welt kein Heil gibt, welches mit Menschenmacht erreicht werden kann und jetzt erst "( Jenseits(heil)geschaffen wird.
- wird von der "bedrängenden Geistes-Gegenwarts-Macht als Stimme Gottes "gesprochen, wo Gott mitten in unserem Leben jenseitig ist*.
* Gott ist ein hybrides,amphibisches Wesen, diesseitig und jenseitig zugleich. Für den Theologen Dietrich Bonhoeffer war Gott kein denkbares mächtiges, transzendendes Wesen, sondern für ihn war Gott mitten in unserem Leben jenseitig, ein gegenseitiges Durch- drungensein der Transzendenz des Jenseitigen (Gott) in der Prozedenz des Diesseitigen (Welt) und er hatte Diesseitigkeit dem Streben nach Heiligkeit entgegengesetzt. Gott ist nicht im Himmel, sondern in seiner ganzen Schöpfung zu finden.Das Jenseits Gottes ist nicht das Jenseits unseres Erkenntnisvermögens. Das Chris- tentum ist zwar nicht von dieser Welt, aber in dieser Welt. Das Reich Gottes liegt jenseits der irdischen Wirklichkeit. Bewusst-sein und das Sein sind dann identisch und werden zur Wirklich- keit. Das dualistische und deterministische Denken gilt im heu- tigen, dimensionellen, nachquantischen Mikrophysikzeitalter der Beziehungen, der Ganz- und Einheit, weil alles mit allem verbunden, das Kleinste mit dem Grössten, das Naheliegenste mit dem Entferntesten theologisch überholt und wahrheitswidrig, auch wenn dieses " getrennt sein " im religiösen Sterbealltag noch vorherrschend ist, dass erst den Dualismus Religion als " Zwei- Reiche-Lehre " eines antiken Welt- und scholastischen Gottesbildes notwendig macht.Siehe Textfortsetzung in Die-Zukunft-des-Chris- tentums.
- ist einem alles dienlich. Der Mystiker weiss, dass er alles vom Geist (=Friedenstranszendierung) her steuert und nur zu sein (im Sein) ohne etwas sein zu wollen braucht. Mit der Zeit braucht man sich nicht mehr an eine Situation anpassen,weil man sie ja selbst geschaffen hat.Der Weise tut nichts, trotzdem bleibt nichts ungetan, weil sich alles von selbst (vom selbst) her ordnet.
- erlerne ich die Kunst des Vergessens und des Vergebens.
- gelange ich immer mehr zu meinem inneren Frieden und verstehe den augustinischen Satz; "Wer seinen Frieden gefunden hat, hat alles gelernt, was es zu lernen gibt*.
- wird der Mensch zum "Opfer Gottes" und zu einem Licht, was ein ganzes Zeitalter zu leuchten vermag.
- sind viele berufen, aber wenige sind auserwählt.
- wird jeder wie Jesus "ein Wunderkind der Erkenntnis".
- gilt,"Wo ein Heiliger steht, wandelt sich die Welt".
- fühlt sich vom Heiligen Geist gezogen und kann nicht mehr anders vergleichbar mit Martins Luther Gewissens- entscheidung"Hier stehe ich und kann nicht anders".
- ist alles für Gott bestimmt*.
* Es ist auch der weitsichtige Theologievisionsentwurf des Pierre Teilhard de Chardin,dass die gesamte Geschichte des Universums ein Prozess der Spiritualisierung und dass die gesamte Schöpfung wieder eine Zurückentwicklung als Heilsplan zu Gott ist (weil Jesus die Menschheit geeint hat) und deshalb Gott der Mittelpunkt der Ge- schichte darstellt. Durch die Einheit von Himmel und Erde ist die Zu- kunft der Menschheit zwangsläufig vorgegeben.
- weiss ich auch nach einem faszinierenden drei Stunden-Vortrag des buddhistischen Oberhauptes dem Dalai Lama, wenn er aus seinem Leben erzählt, dass sein Weg nicht mein Weg ist.
- werden die Bibelverse lebensnah verstanden:
- "dass niemand zum Vater kommt, der ihn nicht zieht". - "durch Gottes Berufung seid ihr in Christus 1.Korinther 1,30". - " ist er in Christus, so wird er ein neues Geschöpf 2.Konrither 5,17". - leide ich, weil Gott mir lieber ist als dass, was mir Leid zufügt. - wird die Seele namenlos und umgewandelt*.
* Meister Eckhart
* Von jeder Weg ins Himmelreich (Geist Gottes) geht nur durch und über die Unmittelbarkeit eines Christus, der unerreichbar er- scheint, auch wenn es hyperbolisch klingt, aber wenn einer seinen Weg zum Frieden (Unmittelbarkeit des Geistes Gottes) als Quelle gelangt ist, dann ist Christus nicht mehr alleine absolut und aus- schliesslich. Das Religiöse (das Christusgesicht in uns) lässt sich nicht von jedem Entwicklungslebens-Prozessakt trennen und ist immer mitgegeben und mitgesetzt. "Denn verschlossen war das Tor, bis ein Heiland trat hervor".Der einzige Heilsweg geht dann nicht mehr nur über Christus alleine, sondern im individualge- schichtlichen Verhältnis zu Gott durch Entwicklung, wo sich im persönlichen Entwicklungsauseinandersetzungsweg in den Le- bens-Transzendierungs- Überwindungen als Chris- tusnachfolge sich das persönliche Heil vollzieht. Jesus gilt nicht als das Heil der Heilsgeschichte, sondern das Reich Gottes und das ist, was ich aus meinem Leben mache. Du hast Christus gesehen und du bist Christus geworden (Evangelium des Philippus N.H.II,3 61;20,32). Euer Leben ist mit Christus in Gott verborgen heisst es im Kolosserbrief des neuen Testamentes.Es ist die Radikalität des Christentums selbst ein Christus zu werden (alles andere ist lauwarmes, nicht wirklich ernst genommenes Christentum ) "ent- weder für mich oder gegen mich").
- wird die Frage, warum suchst du Gott in allem nur so beantwortet, "weil ich nicht anders kann".
- wandelt sich der Spruch "Fit for fun zu fit for faith".
- denke ich vom Leben nur noch lebenstheologisch d.h. im modernen Sinne von Meister Eckhart "in allem seinen Gott begreifen.
- ist jede Predigt nicht wahrheits-reife-individuell genug. Denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gleich ist, kann er die Predigt nicht verstehen. Die Wahrheit offenbart sich erst, indem man selbst zur Wahrheit wird
- gilt wer noch ein Nichts ist (ohne Entwicklungsreife), aus dem kann Gott auch nichts machen.
- gilt für den Gläubigen das Wort Jesu, dass es nichts Ver- borgenes gibt,was sich nicht offenbaren wird und eine
- neue wissenschaftliche Revolution einleitet.
- kann man christlich als Adventszeit metaphorisch als vor der Reife interpretieren und mit dem Heiligabend und der Geburt Jesu beginnt die Reifezeit.
- leuchtet das Licht in der Finsternis und die Finsternis hat
- es nicht erfasst (Reife). Man sieht die Sonne deshalb nicht, weil sie scheint.
- vernehmen wir deutlich Gottes ja/nein Stimme.
- stellt sich die Frage nach dem Geldverdienen nicht mehr, sondern nur noch wo mit und wo durch diene ich mei- nem Gott. Wer Gott als Höchstes hat,hat auch alles Niedrigere (Geld,Gesundheit,Schutz,Frieden).
- ist was "vor der Reife" als gemeinte gute Tat ein über- flüssiges Opfer war, wird nach der Reife ein "notwendi- ges gerne müssen"(Gott trägt die Last).
- ist die Zeit reif für die > 250 Meister Eckhart Aphoris- men und Zitate.
- gilt uneingeschränkt nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe, und das ist das Allerbeste und Frieden,weil nur mein Wollen das Gewollte behindert. Siehe Textfortsetzung den Gliederungspunkt Wille
- ist warten niemals unnütz, weil auf Gott gewartet wird.
- heisst es wer auf Gott sieht, trägt Gott in alle Dinge*.
- beginnt das Religiöse,Spirituelle,Überintellektuelle immer mehr das sinnliche,weltliche abzulösen und dieses nur noch als notwendiges Hilfsmittel zu diesem Zweck betrachtet.
- vor der Reife ist vor Christus (v.Ch.) und bei Reife ist nach Christus (n.Ch.)
- erkenne ich, dass ausserhalb von Gott keinen Trost und es gilt der Satz des französischen Mathematikers Blaise Pascals:" alles was Gott nicht ist, kann meine Sehnsucht nicht mehr "erfüllen.
- ist " Gnade ist ein Licht, das über allem schwebt und über alles hinweg geht, was Gott schuf oder schaffen konnte".
- wird/ist jedes Gebet erhört, weil Gott sein Wort hält und die Geduld bis zu der Erhörung zur Tugend wird.
- gilt die Antwort auf die Frage an einen Millionärs-Quiz-Teilnehmer was er mit einer gewonnenen Million Euro machen würde antwortete er,"ich müsste mich stark einschränken".Aber er versteht die Antwort im meta- phorischen, tatsächlichen Wirklichkeitssinne eines Meister Eckharts wie folgt:"Wer Gott findet, achtet ihn höher als alle Schätze der Welt.Es ist das Bewusstsein Got-tes, was reich macht. Wer die ganze Welt als Besitz hätte, hätte nicht mehr, als wenn er Gott alleine hätte". Wer Gott als das Höchste hat, hat auch das Geld als das Niedrigere,
- gilt der Satz des Meister Eckhart ;"Wer in diesen (Reife)- grund hineinlugte, dem sind tausend Dukaten geschla- genden Goldes wie ein falscher Heller"*.
*I.) Reife bedeutet im religiösen Duktus "Gnade". Entwicklung und Reife gehören zusammen. Die Reife ist in allem und der gesamten Evolution im Keim immanent von vornherein schon da und dieses Phänomen nicht erklärt werden kann. Hat die Natur ihr Höchstes erreicht, erfolgt die Entwicklungsreife. Der Mensch steht seit Ewig- keit in der Entwicklung und deshalb steht er in seit Ewigkeit in der Reife. Jeder Mensch auf Erden erhält eine ihm eigene Reife und dadurch ist ein jeder von jedem anderen verschieden. Auf dem persönlichen Entwicklungsweg ist die Reife für die Individualisie- rung immer mitgegeben und diese liegt in der persönlichen Ent- wicklungsnotwendigkeit inne, weil in jedem etwas anderes in der Ent- wicklung am reifen ist. Der Entwicklungsprozess ist Reife- prozess für die Empfängnisbereitschaft, welche zugleich auch die Befruchtung für den nächsten Entwicklungsschritt darstellt. Der Reifezeitpunkt ist der archimedische Nullpunkt, von dem aus alles entwicklungsmässig in Bewegung gesetzt wird.
II.) Einerseits ist jeder Mensch dazu bestimmt ein Individuum zu werden,aber um die dazugehörige Reife können wir uns nicht bemühen, darum kämpfen, durch eigene intellektuelle oder kör- perliche Anstrengungen sie erzwingen. Diese Entwicklungsreife kann ich auch nicht suchen, weil sie die Suchende ist. Die mensch- liche Vernunft und der Verstand sind nicht in der Lage, die Ent- wicklungsreife herbeizuführen. Es steht in niemanden Macht durch eigene Aufstiegsbemühungen, durch Arbeitshochdruck, ethischer Vorleistung, tugendhaftem Leben, Zeitraffung, Lebensaskese, Seminare, Bildungsbemühungen oder durch viel Geld diese zu beeinflussen, zu beschleunigen oder zu erzeugen. Der letztend- liche, tiefe Durchbruch der Reifeerkenntnis kann nicht willentlich vollbracht werden und ist nicht die Ursache eigenen Wirkens. Die Reife wird einem geschenkt, kommt von selbst und unerwartet " wie Schnee im Sommer" und deshalb kennt sie auch kein Ego oder Stolz. Die Unreife ist meistens auch der Grund,warum moralische Instanzen, Erziehungs- und Bildungsbelehrung eigentlich machtlos sind.
III.) Entwicklungsphasen sind reifebedingte Selbstbewusstseins- bildungsphasen. Es ist gleich, auf welcher Entwicklungsstufe man sich befindet und was man gerade macht, weil es auf jeder Stufe genügend potentielle Entwicklungsmöglichkeiten existieren und man immer wieder eine neue Lernchance bekommt. Auf jeder auch höchsten Entwicklungsstufe ist man ein " Lehrling " und fängt von vorne an auch wenn z.B. das biografische Alter schon 78 Le- bensjahre beträgt aber das innen- und oben drängende Individu- al-Logos des biologischen Alters einen nicht zur Ruhe kommen lässt, weil die Lebenslänge von der Lebenssinnaufgabe festgelegt ist.
IV.) Was nützt mir das viele Wissen, wenn es mir wirklich nicht wei-ter hilft ? Was nützen die schönsten Weisheiten, das umfangreiche Wissen und alle Lebenserfahrungen, wenn die Erkenntnis und das Reifebewusstsein für diese fehlen. Warum Narren beleh- ren ? " Auch Einstein konnte seine Relativitätserkenntnis nicht erzwingen, zu der die Zeit noch nicht reif war ". Deshalb nutzen fremde Erkenntnisse und Weisheiten anderer wenig und man braucht von allen Weisheiten (ausser als Schul- und Quizwissen) eigentlich wenig zu wissen. Es zu wissen ist noch nicht die individu- elle Entwicklungswissensreife als eigene Erkenntnis. Das Lernin- teresse für die Wissensgüter wirkt nur bildend. Es fehlt der entge- gengesetzte Erziehungs-Transzendierungspol. Widerstandsloses gleich und gleich sind nicht erzieherisch. Die Eigenkräfte verküm- mern ohne Widerstandserlebnis. Entwicklung geschieht aber nur gegen und nicht mit etwas. Der Gegenpol ist notwendig für die Entwicklungsspannkraft. Dieses ist auch der Grund, warum mo- ralische Instanzen im Grunde genommen macht- und wirkungslos sind, weil man durch die Untugend noch nicht zur Tugend gewor- den ist. Die Tugend wird nur in der Verführungsschwachheit voll- bracht, weil diese zur Entfaltung das Gegenteil bedarf. Nur, weil ich der Versuchung widerstanden habe, bin ich dadurch stärker und gereifter daraus hervorgegangen.
V.) Auf den niedrigeren Entwicklungsstufen, wo das Entwicklungs- fundament erst gelegt wird, dauert es erfahrungsgemäss länger und erfordert Ausdauerreifegeduld, bis der Aufstieg auf eine nächst höhere Bewusstseinsebene erfolgt, während auf den höheren Entwicklungsstufen innerhalb kurzer Zeit grosse Fort- schritte erzielt werden.
VI.) Auch wenn es vernünftig ist sich zu entwickeln, aber freiwillig geschieht es nur, wenn dir Zeit dafür reif ist. Bei allem muss die Reife hinzukommen. Obwohl vom Vernunftsdenken und der gesellschaftlichen Moral verworfen, widersteht man der Ver- suchung nicht. Erst bei Reife hat der Geist die Widerstandskraft, dass er dem Begehrenswerten widersteht, was er vorher nur verstandes- und vernunfts- mässig verworfen hat. Wenn ein Reifezeitpunkt eintritt,ist dieses ein nie zu ergründender Aus- nahmefall der Natur.
VII.) Wir haben nicht die Kraft zur Vervollkommnung und deshalb bleibt evolutionäre Selbstformung als Selbsterlösung eine Illusion. Im religiösen Duktus gesprochen sind Sündenlosigkeit, Gerech- tigkeit und der Geist Gottes ohne dessen Beistand nicht möglich, weil die Gnade dafür notwendig ist.Um die Reife können wir uns nicht bemühen,wenn es nicht als treibende Kraft in uns wirkt und ist nicht aus eigener Kraft möglich. Die menschliche Vernunft und der Verstand sowie intellektuelle oder körperliche Leistungen sind nicht in der Lage, die Entwicklungsreife herbeizuführen und die Reife kann nicht als Ursache eigenen Wirkens angesehen werden. Es steht in niemanden Macht durch eigene Aufstiegsbemühungen, durch Arbeitshochdruck, tugendhaftem Leben, ethischer Vorleis- tung, Zeitraffung, körperliche Askese oder durch Geld diese zu beein- flussen, vorher zu sagen, zu beschleunigen oder zu errei- chen.
VIII.) Es ist das Leben in seiner Selbstmitteilung als Lebensunmit- telbarkeit. Die Reifevoraussetzungen für den Reifezeitpunkt sind in den lebensgesetzlichen Entwicklungsanlagen und Entwick- lungsbedingungen entwicklungswillens-, entwicklungsprozess-und entwicklungsvertrauensmässig als das Ergebnis eigener Entwick- lungsleistung konstitutiv mitgegeben. Die Komplexität der Ent- wicklungszusammenhänge, Wechselwirkungen und Einfluss- größen entziehen sich der Ursache-Wirkungs-Rationalität. Die ein- zige Schuld bleibt immer den Entwicklungswillen als der Vollzug des Entwicklungsbesseren nicht zu wollen und damit seine Ent- wicklung zu blockieren. In der Entwicklungsauseinandersetzung erfolgt automatisch die Entwicklungsreife als Frucht der Ausein- andersetzung.Der Entwicklungsprozess ist Reifeprozess für die Empfängnisbereitschaft z.B. beim Lobgesang des Magnifikat (ab- rupt) oder über den Reifeprozess von Entwicklungs stufen (allmäh- lich). Wenn ich z.B. grosse Lebensziele habe und mit unermüdlicher Ausdauer und Disziplin jeden Tag an deren Realisation arbeite, ist die Reife naturgemäss als eine Frage der Zeit immer mitgegeben. Einerseits ist die Reife ein Geschenk "von Gottes Gnaden" (Trans- zendenz) und andererseits hat Gott keine anderen Hände als die Meinigen (Immanenz).
IX.) Weil sich Evolutionsprozesse der perfekten Vorhersage ent- ziehen und sich nicht von aussen beeinflussen lassen, können wir auch keinen direkten Einfluss auf die Zeitpunktreife ausüben. Da aber die Reife in allem entwicklungsnaturgemäss ist, können wir trotzdem indirekt von morgens bis abends darauf hin- und ein- wirken.
X.) Entwicklungs-Individualisierungs-Reife-Stufen.
- Der Entwicklungssinn wird noch nicht erkannt und deshalb hat man keine Zeit für die Entwicklung (Entwicklungslosigkeit).
- Ich nehme mir Entwicklungsauszeiten und deshalb habe ich Zeit für die Entwicklung (erwachende Gelegenheitsentwicklung).
- Weil alles im Entwicklungs-Individualisierungs-Sinne getan wird, dient alle Zeit, alle Möglichkeiten, Umstände und Gegenstände der Entwicklung, welches auf Höheres verweist, was man selbst und bleibend ist bis zur geschenkten Reife (systematische, begeisternde, organische Entwicklung).
XI.)" Von einem gewissen Punkt gibt es keine Rückkehr. Dieser Punkt ist es, den es zu erreichen gilt" *.
* Franz Kafka, deutschsprachiger Schriftsteller.
XII.) Entwicklungs-Reifephasen-Zeit
- Die Kindergartenspielzeit als die "Lebenswuzeljahre" eines Kindes*.
- Die Schulzeit als die Wachstumsjahre eines Jugendlichen.
- Die Berufszeit als die Sozialisierungsjahre eines Er- wachsenen.
- Die Entwicklungs-Individualisierungs-Zeit als die Such- jahre eines Heranreifenden.
- Die Vorbildautoritätszeit als die Lebenssinnjahre eines Gereiften*.
* 1.) Wer seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat, wird für andere zum Mittelpunkt. Auf der letzten Entwicklungsstufe werden alle vorhergehenden Stufen als Inkubationszeit für die Reife angese- hen, welche es in der Lebensauseinandersetzung durch Überwin- dung zu transzendieren gilt.
2.) Es erfüllt sich die profunde Prophezeiung in Anlehnung an den Lyriker Friedrich Hölderlin: " Was ich bin, gemacht, gelernt, studiert, geleistet habe, meinte, plante, wollte und was ich besitze ist nichts, Ego und war der falsche Weg (Spaltung und nur Teile, wenn ich nur für mich da bin), aber was ich suche, erkannt habe, schaffe, nicht wollte, nicht plante und auch einmal sein werde, das ist alles, egoistisch für andere und auf dem richtigen Wege sein (Aufhebung der Spaltung und das Ganze, wenn ich für alle da bin). Es ist eine Hochstapelei im Verschweigen von Qualifikationen und eine Tiefstapelei im Erzählen von seinen Entwicklungszielen. Was ich bin, konzentriert sich auf meine Stärken, was ich nicht bin, auf meine Schwächen. Ich bin mich selbst, mehr kann ich nicht sein, denn wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört zu werden. Wenn ich Arzt, Quantenphysiker oder Baggerfahrer bin, aber das sind viele andere auch und das ist kein Alleinstellungsmerkmal einer Indivi- dualisierung. Das ist nur eine äusserliche, gelernte Qualifikation, über die der Einzelne sich definiert, aber diese viele andere auch besitzen, solange kein Selbst-Individualisierungs-Bewusstseins entwickelt wurde. Es ist der Entwicklungsverlauf " von der klassi - schen, kartesianischen, dualistischen Denkformel: " Ich denke, also bin ich " zur umgekehrten, paraphrasierten, kartesianischen Denk- formel: Ich entwickele mich, deshalb werde ich ".
XIII.) Von der Kathedralenbauformel, wie oben so unten als eine "eins zu eins Statikregel" , weil fast genauso viel Gestein als Fundament als Gegengewicht unterirdisch verbaut wurde und das das Gewicht des äusseren bebauten Raumes die Gewichtsmasse des Fundamentes sein sollte zur Entwicklungsreifeformel wie aus- sen so innen, weil die Länge der Entwicklungsreifeinkubationszeit in Relation gesetzt wird zur Grösse der Entwicklungsziele und der immanenten Aufgabe. Grosse Dinge brauchen eine lange und kleine Dinge eine kurze (Reife)zeit*.
* So wiegt der Kölner Dom z.B. 160 000 Tonnen und für sein Funda- ment wurden etwa 120 000 Tonnen Stein verbaut. Das Fundament stützt das Gebäude und sichert seine rechtwinklige Lage.
XIV.) Jeder persönliche Entwicklungsweg geht nur über und durch die gotische Kathedrale als Ausdruck des Höherstrebens und als gotisches Lernprinzip. Bei Entwicklungs-Individualisierungs-Reife bekommt jeder das Gefühl vermittelt und keinen mehr gleichgültig lässt, dass die gotische Kathedrale nur für ihn gebaut worden und er endlich zu Hause angekommen ist. Erst nach einer Lebenskrise öffnen sich die Eingangsportale der gotischen Kathe- drale für mich. Es ist seine Entwicklungszukunft in der evoluti- onären, säkularen Nachfolge Christi zu gestalten.
XV.) Von der gläubigen Einstellung, dass ein gotischer Mensch alles ertragen und erleiden muss, bis es Form und Gestalt annimmt zu einem Entwicklungsmenschen, der alles in der täglichen Lebens- auseinandersetzung bis zur Entwicklungsreife ertragen muss, bis sich die einmalige, unverwechselbare Individualisierungs-Lebensform herausbildet.
XVI.) Meister Eckhart sagt: Ein verlässliches Zeichen für die Reife ist, das dir alle Dinge Gott werden. Soweit Gott Gleichheit in der Seele findet (Reife), soweit wirkt er. Vor der Geburt (vor der Reife) ist Gott "reines Sein“. Nach Geburt (Reife) da war Gott nicht Gott in sich selbst, er war Gott in den Kreaturen." Im Zunehmen (vor der Reife) sieht man von Gott nichts. Solange wir auf dem Weg sind zu Gott haben wir noch nichts von ihm. Erst wenn die Natur das Höchste erreicht hat, so tritt Gott mit seiner Gnade (Reife) ein. Die Dinge sind (Reife), weil Gott wird und Gott geworden ist und jeder empfängt von Gott so viel, wie er zum empfangen fähig ist. Gott schafft die Dinge aus dem Nichts und d.h., Gott schafft die Dinge aus der Fülle des göttlichen Wesens. Es gibt keine Materie, aus welcher Gott formte. Gott ist seine eigene Materie und Form. Alle Kreaturen haben kein Wesen, denn ihr Wesen hängt von der Gegenwart Gottes ab. Wendet sich Gott einen Augenblick ab, würden sie zu nichts" .
XVII.) Von es gilt bei den gotischen Kathedralen eine " eins zu eins " Statikregel, dass das Gewicht des äusseren bebauten Raumes die Gewichtsmasse des Fundamentes sein sollte zur Entwicklungs- reife, wo diese " ein zu eins " Zeitdauer-Statikregel je nach Grösse der Entwicklungsziele gilt.Von der Erkenntnis bis zum Reifezeit- punkt kann es ein Jahr oder zehn Jahre dauern oder auch nie. Was zuvor 30 Jahre zwecklos war, ist bei Reife plötzlich ohne Bemüh- ungen gegeben. Ich hätte mich noch nicht einmal dagegen wehren können. Alles geschieht eben zu seiner Reifezeit.
XVIII.) Von dem Straßburger Münster, welches an die Stelle eines abgebrannten Vorgängerbaues aus den Jahren 1015 bis 1028 er - richtet wurde zum Enthusiasmus eines Entwicklers, bei dem nur etwas Rechtes wird, wenn " das Feuer in ihm (als Reifezeitpunkt) brennt.
XIX.) Nachstehend wird die (statische) pädagogische Bil- dungsreife und die (dynamische) Entwicklungsreife auf der Grundlage von Entwicklungsreife- Merkmalen exempla- risch beschrieben. Es ist der Spannungsbogen der Bildung zwischen Ordnung und Freiheit*.
*1.) Die Bildungsreife ist ihrem Wesen nach die Philosophie des Aristoteles (Bildungsruhe). Die Entwicklungsreife ist ihrem Wesen nach die Philosophie der Seele Platos (Entwicklungsunruhe).
2.) Die Bildungsreifephasen sind Schuljahre und in einem dafür empfänglichen, lernbiographischen und entwicklungspsycholo- gischen Alter. Mit dem zunehmenden Bildungsalter wächst auch der Reifegrad für das zu Lernende. Die Entwicklungsreifephasen liegen in den Lebensjahren und unterliegen keiner Altersbegren- zung. Die individuelle Entwicklungslebensreife liegt der jeweiligen Entwicklungsnotwendigkeit inne.
3.) Die Bildungsreife ist die erste Natur des Menschen als Bedür- fnis- wesen zur Weltangleichung (Bildungsmündigkeit für die Existenzerhellung). Die Entwicklungsreife ist die zweite Natur des Menschen als Entwicklungsvernunftswesen (Entwicklungsmün- digkeit für die Entwicklungserhellung).
4.) Die Bildungsreife wird vom menschlichen Willen,den Interes- sen, Erkenntnissen, Planungen, Notwendigkeiten, Gesetzen, Sachzwängen etc.geleitet (Nützlichkeitswert für mich). Die Ent- wicklungsreife wird von der individuellen Entwicklungslebens- wahrheit geleitet (Entwicklungswert für alle).
5.) Bei der Bildungsreife bedeutet es notgedrungen und zögerlich dem Gesetz, der Notwendigkeit und der Vernunftseinsicht folgen. Das Wollen und das Sollen klaffen aber weit auseinander (bildungs- ethische Sollkategorie). Bei der Entwicklungsreife bilden das Wollen und das Sollen im Entwicklungsidealfall eine Einheit (entwicklungsontische Wollenskategorie).
6.) Bei der Bildungsreife beginnt die geistige Bildungsnatur ihr Wirken mit dem Geringsten. Bei der Entwicklungsreife beginnt die seelische Entwicklungsnatur ihr Wirken erst beim Reifezeitpunkt der Lebensübereinstimmung.
7.) Lichtgestalten für die Bildungsreife sind z.B.Goethe,Beethoven, Kant, Lessing, Thomas von Aquin, Michelangelo,aber für die Mehr- zahl der Gebildeten ist es meistens nur ein schulisches Lese-Kennen-Lernen. Erst bei der Entwicklungsreife wird die wirkliche Grösse dieser Bildungs- und Kulturvertreter für die Menschheits- entwicklung gewürdigt und auch ich bin ein Genie der Selbstevo- lution erkannt.
8.) Die Bildungsreife für Denkaussagen sind kategorial erkenntnis theoretisch und erfahrungspädagogisch erfasst als zu vermittelnde Theorie der Bildung. Die Entwicklungsreife für Entwicklungsaussa- gen erfolgen unmittelbar aus der Entwicklungsnatur heraus und sind,weil nicht bildungsmässig kategorial erfasst, keine zu ver- mittelnde Theorie der Bildung. Weil die Entwicklungsreife nie völlig in der Erfahrung aufgeht, sondern sich der Erfahrung selbst entzieht.
9.) Bildungsreife bedeutet den Freiheitsraum mit Denken ausfül- len und die Um- und Mitwelt ist der Freiraum der menschlichen Kräfte und Möglichkeiten (Der Mensch ist frei als denkendes We- sen). Entwicklungsreife bedeutet sich den persönlichen Freiheits- raum in der Lebensauseinandersetzung und Überwindung erst schaffen. Ich bin mir selbst Freiraum und Möglichkeit (Der Mensch ist unfrei als Entwicklungswesen).
10.) Bei der Bildungsreife stehen gelehrte und gelesene fremde Erfahrungen und Erkenntnisse im Vordergrund (das Allgemeine und das Individuelle sind identisch). Bei der Entwicklungsreife stehen eigene, konsistente Lebenserfahrungen und Erkenntnisse im Mittelpunkt und interessieren mich mehr als die fremden Bildungserkenntnisse (das Allgemeine wird zum Individuellen).
11.) Bildungsreife bedeutet von der Entwicklung wissen.Entwick- lungsreife bedeutet sich in der Entwicklung wiedererkennen.
12.) Bildungsreife ist die Bildungskraft des Lernens und die Fähig- keit in Urteilen zu denken (Bildungsfähigkeit). Entwicklungsreife ist die Entwicklungskraft des Lebens und die Fähigkeit seine Entwicklungsanlagen zu entfalten (Entwicklungsfähigkeit).
13.) Bei der Bildungsreife ist Geschichte ein Bildungsfach, ein Ge- schichtswissen, Museumskultur oder Teil der Urlaubsreise aber ausserhalb der persönlichen Entwicklungsgeschichte. Die Entwick- lungsreife ist der Beginn und das Jahr eins meiner individuellen Entwicklungsgeschichte und wo persönliche Geschichte geschrieben wird und deshalb besteht grosses geschichtliches Interesse.
14.) In der Bildungsreife liegt erst einmal keine Verantwortung inne.Mit der Entwicklungsreife wächst die Verantwortung für das Gereifte.
15.) Die Bildungsreife wird durch Zertifizierung bestätigt und der Schulabschluss ist Bestandteil des" sogenannten Berechtigungs- wesens" für den weiteren schulischen und beruflichen Werdegang. Die Entwicklungsreife ist entwicklungsgezeugt und ist Bestandteil des Entwicklungswesens und den weiteren Entwicklungs-Indivi- dualisierung-Lebensweg.
16.) Die Bildungsreife ist Schulungsvoraussetzung als methodische Lehr- und Lernbedingung, um das Bildungswesen geistig zu erfas- sen (Qualifikationsseite). Die Entwicklungsreife ist Entwicklungs- voraussetzung für ein ergriffen sein und sich erfassen lassen (Entwicklungsseite).
17.) Die Bildungsreife ist ungeprüfte Aneignung des Lernenden (weil es als Schulkind nicht anders sein kann). Zuerst brauchen wir fremde Belehrung und Gesetze bis wir selber erkennen, was richtig und wichtig ist. Die Bildung geht der Entwicklung voran, weist darauf hin, bleibt unabgeschlossen und eröffnet den nächsten Ent- wicklungsschritt.Die Bildungsexistenz geht der Entwicklungsessenz immer voraus. Erst viele Bildungen bedingen die Entwicklung, damit eine Entwicklungskonzentration eintritt. Die Bildungsreife wäre erst einmal Entwicklungsstoffverfrühung und ist Entwick- lungsinkubationszeit für die Entwicklungsreife. Grundlagen sind immer Voraussetzung für etwas Neues. Erst wo eine Bildungs- substanz vorhanden ist, kann sie durch die höhere Entwicklung überwunden werden.Um Künstler (Entwickler) zu werden muss man erst Kritiker (Bildung) sein. Der Bildungsgang hat keine Zeit zur individuellen Reife und diese ist überhaupt nicht vorgesehen. Bildung kennt nur Lernziele und diese haben keine Entwicklungs- reife. Bei der Entwicklungsreife gibt für jedes Bildungsgut eine Entwicklungsreifezeit. Es ist die selbstprüfende Aneignung und ein aussondernder und überwindender Entwicklungsgeist. Es ist die Transzendierung des Bildungsbewusstseins, welches sich erst unter dem Gesetz der Lebensauseinandersetzung ausbildet.
18.) Bei der Bildungsreife wird die menschliche Natur durch die wissende Bildungsvernunft geläutert.Bei der Entwicklungsreife wird die Vernunft durch die sich wieder erkennende Entwicklungs- natur geläutert.
19.) Bei der Bildungsreife besteht ein Lehrer-Schüler-Verhältnis und die Erziehung und Bildung sind fremderzieherisch und fremd- bildnerisch. Bei der Entwicklungsreife gilt Goethes Wort, dass wir ewig Schüler bleiben, obwohl wir Lehrer sein können und die Erzie-hung und Bildung sind selbsterzieherisch und selbstbildnerisch.
20.) Die Bildungsreife erfolgt durch die schulbildenden Formkräfte und den Bildungsgestaltungswillen (was kulturelle Festsetzung ist). Die Entwicklungsreife erfolgt durch selbstkultivierende Entwicklungsgrundkräfte und den Lebensformwillen (was von aus Natur ist).
21.) Die Bildungsreife hat die Lebensverwaltung und Lebensbe- herrschung durch Kulturtechniken zum Ziel.Die Entwicklungsreife hat die Lebensentwicklungsgestaltung und Lebensherrschung durch Entwicklungskräfte zum Ziel.
22.) Bei der Bildungsreife gebe ich der Idee des Fortschritts den Vorzug und lasse mich von äusseren Ideen leiten. Bei der Ent- wicklungsreife gebe ich dem Fortschritt der Entwicklungsideen den Vorzug und lasse mich von inneren Ideen leiten.
23.) Bei der Bildungsreife wird der Mensch von der Bildungsbe- gabung anlagengemäss erfasst. Der Mensch wird gesehen was erkennbar in ihm als Begabung angelegt z.B. Sprach-,mathema- tische-, anatomische-, religiöse -,schauspielerische Begabung oder ein angeborener Sinn Geld zu machen“. Bei der Entwicklungsreife wird der Mensch vom Entwicklungsstreben als eine in der Anlage vorhandene einmalige und ureigene Entwicklungsdisposition erfasst.
24.) Bei der Bildungsreife sind "ein äusserer Sturm und Drang" naturgemäss (Bildungsunruhe). Bei der Entwicklungsreife sind ein innerer Entwicklungssturm und Entwicklungsdrang naturgemäss (Entwicklungsunruhe).
25.) Bei der Bildungsreife ist bei einer gewissen Mindestintelligenz vorausgesetzt nach den neuesten Ergebnissen der Gedächtnis-, Gehirn-und Lernprozessforschung alles erlernbar (Denkvermögen). Bei der Entwicklungsreife ist bei einer gewissen evolutionären Intelligenz vorausgesetzt nach den neuesten Ergebnissen der Entwicklungswissenschaft alles möglich (Entwicklungsvermögen).
26.) Die Bildungsreife ist die intelligente, be-und gelehrte Bildungs-Schülertyp-Resonanzseite. Die Entwicklungsreife ist die intelligible, genetische Entwicklungs-Schülertyp-Resonanzseite.
27.) Bei der Bildungsreife erfolgt das Medium des Bildungslernens in der Bildungszeit (Qualifikations-Dimension).Bei der Entwick- lungsreife erfolgt das Medium des Entwicklungslernens in der Entwicklungszeit (Lebens-Sinn-Dimension).
28.) Bei der Bildungsreife ist die extrinische Motivation wie gute Schulnoten, Studienplatz, gesellschaftliche Anerkennung etc. für das Bildungsinteresse von grosser Bedeutung (ich tue es z.B., weil eine gute Bildung Voraussetzung ist für einen Beruf, in dem ich viel Geld verdiene). Bei der Entwicklungsreife ist die intrinische Moti- vation als natürliches Interesse vorherrschend und unabhängig von äusseren Motivationsfaktoren (ich tue es, weil ich nur um der Sache willen nicht anders kann).
29.) Die Bildungsreife wird gefördert durch eine positive Pädago- gik („Vom Guten, Wahren und Schönen“). Die Entwicklungsreife wird gefördert durch eine negative Pädagogik (Lebenskrisen, Krankheiten, Arbeitslosigkeit etc).
30.) Bei der Bildungsreife sind Schulreifegrade wie z.B. mittlere Bil- dungsreife, Fachoberschulreife, allgemeine Hochschulreife als erweitere Bildungsreife für die berufliche oder eine akademische Ausbildung von Bedeutung. Bei der Entwicklungsreife sind Schul- reifegrade für ein Entwicklungsleben mehr oder weniger bedeu- tungslos.
31.) Bei der Bildungsreife brauche ich nicht meine Gier, das Ego, den Eigenwillen etc. zu disziplinieren oder auf andere Rücksicht nehmen, und kann bleiben wie ich bin,weil solches für das Ergebnis der Rechenaufgabe oder für das Lernen von Vokabeln belanglos ist. Bei der Entwicklungsreife sind der Entwicklungsgehalt von Charaktereigenschaften, Entwicklungstugenden und ich kann nicht der Gleiche bleiben der ich bin Voraussetzung und ent- scheidend für das Entwicklungsergebnis.
32.) Bildungs-Kultur-Lernen ist der Bildungstypus vom allgemei- nen, zivilisationskulturellen, äusserlichen, austausch-und ersetzbaren Menschen (vor der Entwicklungsreife). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Typus vom einzigartigen, notwendigen, entwicklungskulturellen, innerlichen,unersetzbaren Men- schen (bei Entwicklungsreife).
33.) Bei der Bildungsreife hat alles Niedrige Einfluss auf die Intelli-genz und die Gesamtentwicklung (Armut, Drogen,asoziale Wohn- gegend, schlechter Umgang etc.). Auf der anderen Seite kann ein hoher sozio- ökonomischer Status den Kindern besonders gute Bildungslernbedingungen bieten und im starken Maße die Bil- dungsentwicklung des Kindes mit bestimmen (sozialökonomi- scher Faktor). Die Entwicklungsreife dagegen ist weniger ein sozial-ökonomisches Spiegelbild des Schülers, sondern eine Sache der (geschenkten) Entwicklungsreife. Deshalb werden die Ent- wicklungschancen anders reflektiert als die Bildungschancen. Die persönliche Lebenssituation als Entwicklungsvoraussetzung sind jedem voraussetzungslos gegeben (entwicklungskausaler Faktor)*.
* I.) Das digitale Zeitalter hat bspw.eine praktische, virtuelle ökono-ische,technische Bildungs- Berufs-, Kommunikations- und Kulturdimension und eine noch tiefere idealistische , transzendie- ren de Lebens-Entwicklungs-Dimension z.B. vergleichbar mit der Erfindung der Buchdruckerkunst konnten erst Martin Luthers reformatorische Ideen eine Verbreitung finden und zu einer Bewegung werden. Die weltweite Vernetzung erlaubt es, was als eine höhere technische Entwicklungsstufe der Ideenverbreitung weltweit eingestuft wird, dass z.B. ein heute noch Unbekannter, aus einfachen Verhältnissen wie " ein Phönix aus der Asche empor steigt ",im gesellschaftlichen Mittelpunkt steht und Verantwor- tung für andere übernommen hat, den bisher niemand auf der Rechnung hatte. Keiner ahnte, aus welchem Holz der ehemalige, geistige verkannte Schulversager und Schulabbrecher, Bildungs- verkannter und Berufsabbrecher geschnitzt war und nun alle mit sich zieht, weil ein "digitaler und analoger Held als "Genie der Selbstevolution", nicht Anerkannter, Unbekannter und nur sich selbst Bekannter, eine Entwicklungsnatur, von den Eltern nur als Träumer titulierter und " stilles, verborgenes Vorbild " bspw. " im Leseraum Internet " schweigend in einem Block, in sozialen Me- dien oder auf der eigenen Webseite als Pionier der Entwicklung das Wort ergriffen hat in Anlehnung an den Philosophen Friedrich Nietzsche dass,wenn Schweiger reden, die Welt den Atem anhält. Die ehemaligen Lehrer, Vorgesetzte und Kollegen, weil alle über- wachsen, werden zu "demütigen Schülern " und es wird eine Ehre sein ihn zu kennen und ein Vorbild darstellt für alle.Erst die Verkanntheit und fehlende Anerkennung bilden die grösste Moti- vation, nach innen und seinen eigenen Weg zu gehen.
II.) Es hat sich noch immer nicht überall herum gesprochen, dass Visionäre oft Träumer waren und diese " die Welt verändert haben und verändern, die im vorherrschenden Reich nicht wahrgenom- men werden und ihr eigenes Reich für alle erschaffen. Alle, die eine Schulklasse wiederholen müssen, werden eines Tages alle anderen überholen. Dass er sie alle erkennt, ohne selbst erkannt zu wer- den. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird auch zum Mittel- punkt für die anderen. Was einer geworden ist und noch wird, ist er immer nur aus sich selbst geworden und es waren nicht andere Menschen und keine Bildungserlebnisse, welche ihn geformt haben, weil jeder Entwicklungs-Individualisierungs-Lebensweg immer autobiografisch, autodidaktisch und bildungsdialektisch angelegt ist. Aussenseiter-Meinungen können zum " Massenge- schmack und zur Mehrheitsmeinung " werden. Nur die geistige Tiefe der Qualifi- kation als Exzellenz stellt eine revolutionäre Internetmacht dar. Es ist das Verschränkungsprinzip als Interver- bundenheit des kollektiven Gedächtnisses der Quantenphysik, welches es bewirkt, um es mit dem französischen Schriftsteller Victor Hugo zu sagen, " dass nichts mächtiger ist, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist ". Es ist bspw. der gleiche, dynamische Quantensprung einer kulturellen Medienrevolution des modernen Buchdrucks durch die beweglichen Metall-Lettern der Drucker- presse von Johannes Gutenberg zu Beginn der Neuzeit wie zum World-Wide-Web des Internets, wo Ideen noch schnellere und umfangreichere Verbreitung finden.
34.) Die Bildungsreife erfolgt altersgemäss in jungen Jahren (je näher der Mensch dem Bildungsabschluss zuschreitet). Die Entwicklungs- reife erfolgt altersgemäss in den mittleren und späteren Lebensjahren (je näher der Mensch dem Grabe zu schreitet).
35.Von der Bildungsreife, wo die menschliche Natur durch die wis- sende,moralische Bildungsvernunft geläutert wird zur Entwick- lungsreife,wo die Vernunft durch die sich wieder erkennende Ent- wicklungsnatur geläutert wird,weil es der Lebensprozess ist, der sich selbst moralisiert.
36.) Von der Bildungsreife, welche die Lebensverwaltung und Lebens- beherrschung durch Kulturtechniken zum Ziel hat (ich gebe der Idee des Fortschritts den Vorzug und lasse mich von äusseren Ideen leiten) zur Entwicklungsreife,welche die Lebens- entwicklungsgestaltung und Lebensherrschung durch Entwick- lungskräfte zum Ziel hat (ich gebe dem Fortschritt der Entwick- lungsideen den Vorzug und lasse mich von inneren Ideen leiten).
37.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen denkt man ich habe " alle Zeit der Welt " und verschiebt es auf später. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist " das Jetzt " die beste Zeit, welche wir uns in 10 Jahren zurück wünschen.
38.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird die Bildungsreife ab einem bestimmten Schulalter voraus-und festgesetzt. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist die Entwicklungsreife an kein Lebensalter gebunden und sie ereignet sich oder nicht. Diese wird einem ge- schenkt.
39.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt, wenn die Zeit reif ist beginne mit dem Entwicklungslernen. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt, wenn ich beginne mit dem Entwicklungs-Kultur-Lernen, ist die die Zeit reif *.
* Der Fehler ist, dass man denkt, man hätte noch genug Zeit, aber das Jetzt ist die Zeit, die wir uns in fünf oder zehn Jahren zurück wünschen. Wenn nicht jetzt, wann dann, sollte man sich fragen ?
39.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen herrscht vor der Reife eine Ruhe voller Spannung. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist bei Entwicklungsreife die Ruhe aller Unruhe Suchziel.
40.) Siehe auch die theologische Begriffsreifekategorie " Gnade" in Christentum-frueher-heute-Teil-2
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Siehe Essayfortsetzung "Neues Lernen"in
Kulturlernen-65
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