68.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs-
lernprinzip eines alten Zeitalters) zum Kulturations-Entwicklungs-Kultur-Lernen (gotisches Lernprinzip)
eines neuen Zeitalters).
Analogien "KI-Zeitalter-Entwicklungs-Individualisie-
rungs-Zeitalter".
I.) Bildung-Kultur-Lernen ist natürliche und künstliche Intelligenz (die Vorder-und deshalb nur halbe Seite der Medaille).Entwicklungs-Kultur-Lernen ist überintelligente und Entwicklungs-Lebensintelligenz (die Rück-und deshalb die ganze Seite der Medaille).
II.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gehen im KI-Zeitalter junge Menschen mit ihren IT- Ideen an die Börse und starten oft erst einmal mit einer unglaublichen Karriere durch, aber auch viele scheitern wieder (Berufskarriere). Beim Entwick- lungs-Kultur-Lernen sehen sich im Entwicklungszeitalter junge Menschen in der Individualisierungsentwicklung sich als Genie der Selbstevolution, aber ein Leben, wo öfters
nicht alles auf dem Spiel steht, ist nichts wert (Lebenslauf-Individualisierungs-Karriere).
III.) Von der künstlichen Intelligenz (KI), welche durch
Digitalisierung von Algorithmen, Korrelationen, Daten und Trainingsmethoden eine Mustererkennung und intelligente Anwendungslösungen kennt (IQ) zur menschlichen Be-
wusstseins-Intelligenz, wo Bewusstsein als die Wahrneh- mung von Ver- änderung definiert wird und der Entwick- lungs-Lebens-Transzendierungs-Prozess es ist, wo dieses neue Bewusstseins(wissen) gebildet wird (SQ) *.
*1.) Künstliche Intelligenz (KI), in Fachkreisen ADM-System (für Algorithmic Decision Making) genannt sind Computerprogramme, wenn sie kognitive Fähigkeiten eines Menschen initiieren.Der IQ steht für Intelligenzquotient und der SQ ist die Abkürzung für überin- tellektuelle, Lebens- Prozess-Intelligenz,wo dieses neue Bewusst- seinswissen entsteht.
2.) Intelligenz wird als Fähigkeit des Menschen definiert abstrakt und
vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten. Diese Eigenschafts-Definition unterstellt, dass " ein Geist " vorhanden sein muss.
3.) KI ist technische Wissenschaft. Technische Errungenschaften sind wissenschaftliche, aber keine menschliche, kulturelle Entwicklung und haben keinen wesentlichen Einfluss auf den menschlichen Charakter und das Entwicklungsverhalten des Einzelnen. Die Wissen-
schaftler erfassen das Gewordene, aber nicht das Werdende. Eine Wissenschaft ist nicht in der Lage den Inhalt der Wirklichkeit zu er- fassen, sondern nur die Struktur der Realität. Wie das Leben abläuft ist (wissenschaftlich) biologisch geklärt, aber damit ist noch nicht die Frage nach dem Lebensursprung, dem Lebenssinn und Lebensauftrag beantwortet. Auch die Frage nach der Lebensentwicklung, Lebensord-
nung, Lebenseinheit, Lebensgesundheit, Lebensfrieden, Lebensgleich-
gewicht als auch weltanschauliche Fragen, Gefühle, Bewusstsein, Ge-
wissen, Erkenntnis, Geist und Motive schliessen die Naturwissen-
schaften als Forschungsgegenstand naturgemäss aus, weil naturwis-
senschaftliche Methoden sich nicht auf das Leben übertragen lassen. Es liegt auch in der Methodologie der Naturwissenschaften alles Indi-
viduelle auszuklammern.
IV.) Auf die Frage Vor-und Nachteile der künstlichen
Intelligenz antwortet KI " höchst persönlich":
Vorteile von KI.
1. Automatisierung von Aufgaben.
KI kann wiederkehrende, zeitaufwendige Aufgaben effizienter erledigen als Menschen. Dies führt zu einer Verbesserung der Produktivität in vielen Bereichen, von der Fertigung bis zum Kundensupport.
2. Datenanalyse und Mustererkennung.
KI-Systeme können große Datenmengen analysieren und Muster erkennen, die für den Menschen schwer fassbar wären. Dies ist in Bereichen wie Medizin (z.B. Diagnose), Finanzwesen (z.B. Marktana-
lysen) und Marketing (z.B. Kundenverhalten) von großem Nutzen.
3. Fehlerreduktion.
KI-basierte Systeme können in vielen Fällen präziser und fehlerfreier arbeiten als Menschen, insbesondere bei Aufgaben, die hohe Genauig- keit und Wiederholbarkeit erfordern (z.B. in der Produktion oder bei der Berechnung komplexer mathematischer Modelle).
4. Verfügbarkeit.
KI-Systeme sind rund um die Uhr verfügbar und können ohne Pausen oder Ermüdung arbeiten. Sie sind also besonders nützlich in Berei-
chen, in denen kontinuierliche Arbeit erforderlich ist.
5. Innovationen und neue Lösungen.
KI kann neue Ansätze zur Lösung von Problemen finden, die vorher nicht möglich oder zu teuer waren. In Bereichen wie der Forschung, insbeson- dere in der Medizin (z.B. bei der Medikamentenentwick- lung) oder der Klimawissenschaft, bietet sie enormes Potenzial.
Nachteile von KI.
1. Arbeitsplatzverlust.
Die Automatisierung von Aufgaben durch KI kann zu Arbeitsplatz-
verlusten führen, besonders in Bereichen, die stark von manueller Arbeit abhängen.Auch in der Technologiebranche wächst die Sorge vor Arbeitsplatzverlusten durch den Vormarsch der KI (z.B. in der Produktion oder bei einfachen Büroaufgaben). Die Notwendigkeit von Umschulungen und Anpassungen der Arbeitsprofile im Arbeitsmarkt wächst.
2. Mangel an Kreativität und Empathie.
KI-Systeme basieren auf Algorithmen und Daten, was sie in gewissem Maße von echter Kreativität und menschlicher Empathie unter- scheidet. Sie können gut Aufgaben ausführen, die auf Logik und Regeln basieren, aber kreative und zwischenmenschliche Heraus- forderungen bleiben menschlichen Fähigkeiten vorbehalten.
3. Abhängigkeit von Technologie.
Eine zu starke Abhängigkeit von KI kann dazu führen, dass Menschen ihre Fähigkeiten verlieren, grundlegende Aufgaben ohne technolo-
gische Unterstützung zu erledigen. Bei einem Ausfall von KI-Syste-men könnte es zu größeren Problemen kommen.
4. Verzerrung und Vorurteile.
KI-Systeme können bestehende Vorurteile und Diskriminierungen verstärken, wenn sie mit verzerrten Daten trainiert werden. Dies kann zu unfairen Entscheidungen führen, z.B. in Bereichen wie der Justiz oder bei Bewerbungsgesprächen.
5. Sicherheitsrisiken.
KI kann für schadhafte Zwecke missbraucht werden, wie zum Beispiel in der Cyberkriminalität oder bei der Entwicklung autonomer Waffen. Die Frage der Kontrolle über KI-Systeme wird zunehmend wichtig.
6. Verlust von Privatsphäre.
Da KI-Systeme große Mengen an Daten sammeln und analysieren, kann dies zu Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und des Datenschutzes führen. Insbesondere im Bereich der Überwachung könnte KI den Eingriff in die persönliche Freiheit und Privatsphäre erhöhen.
Ergänzende KI-Aspekte.
7.) Die intellektuelle Konstitution der technischen und digitalen KI-Erkenntnisweisen kennt nur die logische, mathematische Richtigkeit zum Entwicklungs-Individualisierungs-Leben, welches dynamisch und lernoffen ist und der Irrtum als lebensnotwendiges Lebenswegkorrek-
tiv betrachtet wird, wo der Irrtum als Lebenswiderspruch immanent nur von der Entwicklungszielursache zu verstehen ist, welcher erst
im schrittweisen, kontinuierlichen Entwicklungsprozess durch den Irrtum selbst aufgeklärt werden kann (Irrtumsbejahung) *.
* Jeder Irrtum ist generalisiert gesagt immer eine Krise des partiellen, gespalteten Bewusstseins (fehlende Lebensübereinstimmung als mangelnde Entwicklungskonformität), welche nie die Ganzheit im Blickfeld hat und deshalb einen Irrtum ausschliessen kann, weil erst in der Einheit die Spaltung aufgehoben ist. Erst im Entwicklungs-
lernprozess wird der Irrtum ausgelöst. Deshalb gibt es für " das Irren " kein (Computer)lösungswissen oder Irrtumschutz, weil dem Wissen das persönliche (Entwicklungs)-Auseinandersetzungs-Transzendie-
rungs-Potential fehlt. Die Lebensgegensätze und das Universelle lassen sich nicht ausdenken, durch neue Versionen und weiteres Wissen aufheben.Siehe Textfortsetzung Nr.240-Nr.243 in Kultur- lernen-6
8.) KI-Denken und Handeln ist nicht wertfrei und wertneutral.Sie kennt nur eine logische,mathematische, aber keine ethische, mora- lische und spirituelle Wertigkeit.KI ist erst einmal Subjekt-Objekt- spaltung, weil ohne seelischen Gehalt. Leben ist nicht, was sich berechnet, sondern was sich selbst im Ursprung gebiert. Weiterhin kann eine z.B. Unternehmensentwicklung und eine Erneuerung nicht von KI kommen, weil diese die KI-Rationalität übersteigen muss. Alles was auf die Mittelbarkeit gerichtet ist, kann niemals Orientierung und Erneuerung sein. Auch das Individuelle liegt metaphysisch tiefer als das Allgemeine.Das Elementare siegt immer über das Ephemere.Ki ist für den Menschen da und nicht umgekehrt.
9.) Künstliche Intelligenz hat nichts mit menschlicher Intelligenz zu
tun, sondern nur mit Statistik. Algorithmen leben von Informationen
und je mehr Daten, umso besser funktionieren sie. Dieses steht aber
im Konfrontationskurs mit den Datenschutzgesetzen und der ge- schützten Privatsphäre.
10.) KI kann ihn nur analysieren, kommentieren und vermitteln,aber nicht erfahren. KI betrifft nur die Erscheinung, aber kann nicht das Wesen hinter der Erscheinung als "das Ding an sich" erkennen.
Die „Erscheinung“ ist das, was uns durch die Sinne und die Anschau-
ungsformen (Raum und Zeit) gegeben wird. Das „Ding an sich“ dagegen ist das, was unabhängig von unserer Anschauung und unseren Erkenntnisformen hinter und innerhalb der Erscheinung existiert und nur indirekt, aber z.B durch Dematerialisierung er- kennbar ist*.
* Beispiel I.) Der Irrtum ist die Erscheinung, das Wesen und die Lebensgrundwahrheit hinter der Erscheinung ist das Individualisie-
rungs-Führungs-Lebensfehlstellung Korrektiv,welches in den Irr-
tumsfolgen sichtbar wird. Deshalb ist das Irrlicht lernlogisch zwin-
gend.Der Irrtum kann nur durch den Irrtum erkannt und geheilt werden. Der Irrtumsfehler hat mich weiter gebracht als wenn ich ihn nicht begangen hätte.Jede Irrtumsgeschichte wird zu einer Entwick-
lungserfolgsgeschichte.Siehe Textfortsetzung Nr.243 in Kulturler- nen-6
* Beispiel II.) Ent-und Dematerialisierung als Mittel zum Entwicklungs-Individualisierungzweck. Es ist das Wesen hinter der Erscheinung, was als das Ding an sich bei der Entwicklungs-Dematerialisierungs-Tranzendierungssichtweise erkennbar wird Das Sinnliche, Materielle, der Gebrauchs- und Geltungs-und Selbstwertgefühlsnutzen hat nur bis zu einem bestimmten Entwicklungs- und Sättigungsgrad eine Anziehungskraft, dann wird die lebenswesentliche, immaterielle Seite "als das Ding an sich"und das Wesen hinter der Erscheinung für den Einzelnen wichtiger als die Erscheinung selbst. Es ist der Sinn der Materie, welcher für den Geist geschaffen wurde, um sich von ihm zu befreien und damit das alte Materialismus-Ding und Habenverständ-
nis aufwertet.Die technische Begriffswelt hat nur die geistige Begriffs-
welt verdrängt und der Mensch ist zu einer Funktion der Materie geworden. Der technische Fortschritt wird aber nur zum Kulturgut und Partner, wenn über das Zweckrationale und die angewandte Wissenschaft " der Verapperatung " hinaus die geist-seelischen Sinn-
triebkräfte in den technischen Neuerungen als Mittel zum Entwick-
lungszweck Verwendung finden. Es ist nur der Geist (Bewusstsein), der die Technik lebendig macht. Die Entwicklungsidee macht erst den Wert aus, weil die Entwicklung ihren Wert in sich trägt. Das sichtbare, materielle ist die Form, die äussere Erscheinung, die Handelsware, aber die unsichtbaren Entwicklungseigenschaften hinter der Er- scheinung machen aber den wahren Wert und kulturelle Wesen aus. Das Produkt ist umso wertvoller, je mehr Ideelles es widerspiegelt.Es ist der Doppelaspekt der Materie, dass diese materiellen, psycholo-
gischen Bedürfnisse und immaterielle Sinnwerte befriedigt und der immaterielle Entwicklungssinnwert höher angesehen wird, als der materielle Waren-(Preis), Luxuswert (Status),Selbstdarstellung (Ego) und Prunk(sucht), welcher Eindruck und Anerkennungs(neid) bei anderen hinterlässt. Der Gebrauchs-,Geltungs-und Besitznutzen gilt hier als letzter Maßstab. Wichtiger wird aber immer mehr das Wesen hinter der Erscheinung sein, was Sinn verleiht, was trägt, was Hilfe zur Selbsthilfe darstellt und nicht weiter illusioniert und weitere Lebenszeit raubt. Es ist z.B. vom Wohlstand, möglichst lange gut und gesund leben als Ziel (viel haben und wenig sein) zum Wohlstand als Ziel, um möglichst entwicklungsrichtig zu leben (viel sein und alles auf das Entwicklungsnotwendige zurück zu führen). Es ist weiter z.B.
von dem Film "Cool runnings,z.B. welcher 15 Millionen Dollar gekos-
tet hat (Unterhaltungswert) zu diesem Film, welcher 155 Milli onen Dollar eingespielt hat ( (Idealwert des olympischen Grundgedankens des "dabei sein ist alles"). Siehe weitere > 130 Praxisbeispiele in Ent-und Dematerialisierungslernen
10.) Unplanbarkeit.
*1.) " Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen "sagte Blaise Pascal, französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph einmal.
2.) Unbestimmtheit und offener Entwicklungsausgang sind eine fundamentale Aussage der Entwicklung. Evolutionsprozesse ent-
ziehen sich einer exakten Vorhersage und es hat sich immer ent-
wickelnd ergeben. Deshalb ist alles langfristig festgelegte entwick-
lungsfeindlich und schliesst die evolutionären Möglichkeiten aus.
Die Entwicklungswirklichkeit lässt sich nicht durch Planung zu wissen und bannen. Irrtum und Lebenskrisen sind in der Planungsvernunft
nicht vorgesehen, obwohl entwicklungszielkausal zum Menschen zugehörig und es das Leben ist. Der Indeterminismus der Zukunft lässt sich nur durch Lebensvertrauen und den Glauben als allumfassende Einheit, Ganzheit und Zeitlosigkeit abdecken und absichern. Wer glaubt und vertraut unreligiös interpretiert, schliesst alles andere mit ein.
3.) Unsere täglichen Schlussfolgerungen sind stets nur vorläufig. Deshalb ist alles langfristig fest gelegte entwicklungsfeindlich und schliesst die evolutionären Möglichkeiten aus. Die Entwicklungs- wirklichkeit lässt sich nicht durch Planung zu recht biegen und bannen. Irrtum und Lebenskrisen sind in der Planungsvernunft
nicht vorgesehen, obwohl entwicklungszielkausal zum Menschen zugehörig und es das Leben ist. Wie kann ich planen, wenn sich die Bedingungen und Voraussetzungen ständig verändern, weil die Un-
ordnung das Normale ist. Jeder Berufsverlauf zeigt aber, z.B. dass Langzeitkarrieren ausgedient haben und ein geschlossenes Lebens-
konzept als planende Lebensfestschreibung wegen der ungeplan-
ten Überraschungen, welche ständige Lebensanpassung erfordern, zur Makulatur wird und damit nur eine Irrtumserfahrung mehr
war. Die Bewegung der Evolution ist ursächlich für den Entwick-
lungsprozess. Dieser Entwicklungsprozess unterscheidet sich
aber von der Bewegung der Entwicklung. Diese verläuft nicht plan-
los, da in der Entwicklung des Einzelnen der Lebensplan mitgegeben ist. Es ist die Unschärferelation Werner Heisenbergs, der jeden Deter-
minismus über den Haufen wirft. Die Lebensunsicherheit und Lebensunordnung sind das Normale. Das Leben ist auf statischer Instabilität aufgebaut, welches sich in der Entwicklungsbewegung selber stabilisiert, weil die Ruhe aller Entwicklungsunruhebewe-
gung Ziel ist. Instabilität ist Lebendigkeit des Lernprozesses als " Schöpfungsschwebepunkt und Kreativitätszeitpunkt ", wo wir in Verbindung treten mit dem " Quantenbewusstseins-kollektiven-Weltgedächtnis".
4.) Ist die Zukunft im Voraus festgelegt und jeder einzelne Schritt
vorbestimmt oder dem freien Willen des Menschen unterworfen? Wenn die Welt vorherbestimmt ist, können wir noch so lange über eine Entscheidung grübeln, weil die Zukunft ebenso wie die Ver-
gangenheit fest steht. Wenn in der Entwicklung des Einzelnen der Lebensplan mit gegeben ist und das Leben sein Ziel in sich trägt, bleibt die freie Willensentscheidung ein Widerspruch in sich selbst. Das frei gewollte ist nicht mit dem notwendigen Eintreten des Ge-
schehens verbunden,weil eine absolute Sicherheit eines Ereignis-
sen stets mit einer absoluten Notwendigkeit des Geschehens verbunden sein muss. Ein Vorauswissen bezüglich der zukünfti-
gen freien Entscheidung wäre nur aufgrund von Gesetzmässigkei-
ten möglich. Diese Wissenstatsache würde die Notwendigkeit
der Entscheidung zwar begründen, aber auch die Freiheit der Willensentscheidung aufheben. Nur wenn ich nichts mehr will, bin
ich mich selbst und in Übereinstimmung mit meinem Selbst. Eine Entfaltung nach dem individuellen Eigengesetz bleibt widersprüch-
lich, weil Gesetzmässigkeit eine Wiederholbarkeit und Regelmässig-
keit voraussetzt. Der objektive Charakter eines Gesetzes bedeutet, dass dieses unabhängig vom Bewusstsein und den immanenten Entwicklungszielsetzungen der gesetzmässige Zusammenhang nicht willentlich vom einzelnen Menschen beeinflusst werden kann.
5.) Die Physik kann z.B. voraussagen, wo der Planet Neptun irgend-
wann in der Zukunft am Himmel zu sehen sein wird, aber sie kann
nichts Lebendiges vorhersagen, wo z.B. der Vogel auf dem Baum in zwanzig Minuten sein wird. Eine Entfaltung nach dem individuellen Eigengesetz bleibt widersprüchlich, weil Gesetzmässigkeit eine Wie-
derholbarkeit und Regelmässigkeit implementiert. Der objektive Charakter eines Gesetzes bedeutet, dass dieses unabhängig vom Bewusstsein und den immanenten Entwicklungszielsetzungen der gesetzesmässige Zusammenhang nicht willentlich vom einzelnen Menschen beeinflusst werden kann.
6.) Die Chaosforschung, eine Komplexitätstheorie im Bereich der
Mathematik und Physik, befasst sich im Kern mit dynamischen Sys-
temen und hat Ordnungsmethoden entwickelt, wo zuvor nur zu-
fälliges, unregelmässiges und unvorhersehbares Verhalten zu er-
kennen war. Die Atomphysik des 20. Jahrhunderts hat gezeigt, dass die Welt sich nicht unter Kausalitätszwängen befindet, sondern über eine lebendige Freiheit verfügt. Der Wirklichkeitszustand als das Phänomen der Superposition, bei der zwei oder mehrere Eigen zu stände eines Objekts sich überlagern sowie das Prinzip der nicht linearen Nichtlokalität der Interverbundenheit von Objekten jen-
seits von Zeit und Raum heben das kausale Beziehungsgeflecht zwischen Subjekt und Objekt auf. Wissenschaften werden unter-
schieden in die Naturwissenschaften (Makrowissenschaft) und in
die moderne Physik (Mikrowissenschaft und kurz gesagt wenn unbeobachtet eine Welle und wenn beobachtet ein Teilchen.Deshalb kann ein Objekt gleichzeitig anwesend und abwesend sein. Für Pro- zesse im mikrokosmischen Bereich gilt das Ursache-Wirkungsprin- zip als auch das aristotelische, logische " Entweder-Oder-Prinzip ", wonach eine Aussage gilt oder nicht unter Ausschluss eines Dritten (lat. tertium non datur) " chemisch rein " nicht anwendbar. Es gibt kein " Entweder- Oder " wie in der klassischen Physik, sondern "ein sowohl als auch ".
7.) Die modernen Wissenschaften beginnen mit der Geburt der Quantenmechanik in den ersten Jahren des 20.Jahrhunderts und dieses wird fortgesetzt mit der Atomphysik, der Kypernetik,der Oktologie, der Chaosforschung, der Komplexitäts-und Systemtheo- rie,der Kosmologie bis hin zur heutigen modernen Informatik einschließlich der künstlichen Intelligenz. Diese brachte Weltbilder hervor, welche das Rationalismusfundament zertrümmerten,dass die niedrige materielle Welt wie ein gigantisches Uhrwerk funktio-
niert und manipulierbar, kontrollierbar,intrumentalisierbar und geistlos ist.Nur dieses Denk-und Verhaltensmuster ist noch in den meisten Köpfen als Bildungsnarrativ verankert auch wenn die Le-
benswirklichkeit eine andere ist.Man kann beispielsweise die jüngsten Entdeckungen der Quantenphysik,die einer anderen Logik gehorchen nicht mit den Kategorien und der Logik der newtonischen Physik erfassen.
8.) Dieser wissenschaftliche Methodenzwang des descartischen Dualismus schliesst ganzheitliche Betrachtungen und universelle Interpretationen aus. Das Unschärfeprinzip von Werner Heisenberg (Physiker) stellt die absolute Bildungsgewissheit in Frage. Wir kön-
nen nur den Aspekt der Realität wissen, nach dem wir suchen. Die Antwort wird immer nur die sein, nach der wir gerade fragen. Die Gesamtheit der einzelwissenschaftlichen Erkenntnisse bilden trotz-
dem nicht das Ganze und die Einheit ab und der gesamt- und ein-
heitliche Charakter ist aber an keinem der isolierten Teile vorzu-
finden. Die Wissenschaft liefert nur Bausteine, aber kein Gebäude. Dass man vom Bildungsbewusstsein zum Entwicklungsbewusstsein kommen kann und das Bewusstsein die Totalität einmal abdecken wird, hat sich als grosser Irrtum der Neuzeit und der Moderne herausgestellt und führt nicht zum ganzheitlichen Verständnis der Natur, sondern eher davon weg.
9.) Bei jeder Lebensplanung wirkt unbewusst auch dem klassischen physikalischen Ursache-Wirkungsgesetz vertraut. Das Ursache-Wir-
kungs-Betrachtungsprinzip ist nur eine begrenzte Sichtweise und objektiv betrachtet nur eine Täuschung. Es ist Teil der längst ent-
werteten, rein mechanistischen, newtonschen Weltanschauung und wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Das Kausalitätsgesetz gilt nur für statische und tote Dinge die sich im leeren Raum bewegen und von Druck und Stoss mechanisch bewegt werden. Der lebendige Mensch aber ist nicht in den Kategorien der Zeit, der Determination und der Kausalität einzuordnen, sondern er untersteht u.a. den Kategorien des Raumes, der Anthropologie, der Gestalt und des Typus, der Teleologie und Finalität einer als Lebens-Bestimmungs-Sinn innen liegender Lebensauftrag und wird niemals mit den Kategorien des Wissenschaftsbewusstseins, dem Ursache-Wir-
kungs-Gesetz oder einer Weltanschauung befreit und erlöst wer-
den. Er untersteht u.a. den Kategorien der Lebensbringschuld der Entwicklungslosigkeit und dem Entwicklungs-Individualisie-
rungs-Gewissen als der Lebensformwille des Lebenslogos- Nr.404.
Weil nur der Einzelne ein Gewissen hat, das Kollektiv deshalb gewis-
senlos ist, steht das Einzelgewissen höher, als jeder gesellschaft-
licher Konformismus.
10.) Diese Visionserkenntnisse bleiben der KI fremd.Der Rat von Francis Bacon, der Begründer der modernen Naturwissenschaften
vor 300 Jahren, trifft auch für die moderne KI-Forschung zu, " dass die Natur auf die Folter gespannt werden muss, bis sie uns die letzten Geheimnisse preis gibt".Wer nicht gelegentlich kausalwidrige Dinge zu denken vermag, wird die Wissenschaft nicht um eine Idee bereichern können (Max Planck, Physiker). Nur wer das Absurde versucht, kann das Unmögliche erreichen (Albert Einstein).Die Unheilbarkeit war immer der Fortschrittsmotor für die Medizin. Beethovens Musik galt als unbespielbar,weil mystisch.Im Sport werden wie jeder weiß Leistungs- grenzen überschritten,welche bisher als unmöglich gehalten wurden.Ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt so der Lyriker Friedrich Hölderlin.Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist-David Ben Gurion, ehemaliger israelischer Ministerpräsident. Wir wissen mehr, als wir sagen können - Michael Polany, ungarisch-britischer Chemiker, Universalphilosoph. Fast unser gesamtes Wissen verdanken wir nicht denen, die zustimmten, sondern denen, die anderer Meinung waren - Charles Caleb Colton, englischer Geistlicher, Schriftsteller, Wein- händler und Exzentriker.Es ist in Anlehnung an Walt Disney, dass alle Träume wahr werden können, wenn wir den Mut und den " Durchhaltebiss " haben, ihnen zu folgen.
*********
Fortsetzung
11.) Deshalb wird die Zukunft der Arbeitswelt nicht durch einen wissenschaftlichen Expertenrat, intellektuellen Vordenkern," Denkfabriken ", Politiker, auf dem Weltwirtschafts forum als Stim- mungsbarometer, im Institut für Zukunftsfragen, in kulturellen Verstaltungen, von Berufsgruppen oder auf sonstigen internationalen Konferenzen vordenkend antizipiert beantwortet werden können, weil diese nur Teile und nicht das Ganze darstellen, was nur durch das ganzheitliche Entwicklungsprozess leben des Einzelnen in der evolu tionären Selbst- transformierung durch den Lebensdruck des Einzel- nen gegeben ist. Es sind Lebenszeugnisse von denen, welche ihren Entwick- lungsweg in der Arbeitswelt gegangen sind und somit den Weg frei gemacht haben für alle anderen. Wir verändern als Entwick- lungszielrichtung die Arbeitswelt nicht mit dem was wir uns ausden- ken und sagen, sondern nur durch das, was wir durch die Selbstent- wicklung geworden sind. Die Nachahmungskraft wird erst durch die Vorbildfunktion weiter gegeben. Ohne Nachahmungskraft bleibt es nur ein Teil, mit der Nachahmungskraft ist es das Ganze. Leadership (Führung) implementiert nicht automatisch eine Vorbildfunktion.
12.) Im Rahmen der künstlichen Intelligenz gibt es schon Software-
lösungen, die nach vorgegebenen Algorithmen aus Texten Informa-
tionen extrahieren und neue, natürliche Sprachtexte (mit Einschrän-
kungen) zu einem speziellen Thema generieren können. Diese ist vergleichbar mit " der freien Wikipedia Enzyklopädie ", wo jeder, der will und kann, nach inhaltlichen Mindestanforderungen aus verschie-
denen Quellen Informationen zu einem themenspezifischen Lexikon-
eintrag aggregieren. Diese künstliche Intelligenz ist nur eine lebens-
praktische, unterstützende Technik, welche im entferntesten nichts mit" Intelligenz " zu tun hat, die diesen Namen verdient. Sogar der Taschenrechner ist laut Definition eine KI.Nur die geistige Tiefe der Qualifikation als Exzellenz stellt eine revolutionäre Internetmacht dar.
13.) KI im Rahmen der Biotechnologie als Revolution im Reagenzglas
wird nach Meinung einiger Bio-Wissenschaftler in den kommenden Jahren eine Dynamik gewinnen, von der wir heute noch nicht zu träumen wagen.
14.) Wenn ein neues KI-Tool anfängt, menschliche Denkmuster, Bedürfnisse und Gefühle zu verstehen, könnte es auch das mensch-
liche Verhalten verändern. KI wird Suchmaschinen und Shopping-
seiten überflüssig machen, so Bill Gates.Da die KI zudem immer präzisere, hochwertigere und überzeugendere Texte produziert, besteht auch für Angestellte (jeglicher Fachrichtungen) ein großes Risiko, dass sie ersetzt werden.Je geringer der Entwicklungswert der Arbeit, desto schneller ist die Arbeit am Ende (Stand 2017).
15.) Anwendungsbereiche und Entwicklungspotenziale von künst-
licher Intelligenz gehören zu den Trends und offenen Zukunfts-
fragen der Digitalen Revolution. Manche Zukunftsprojektion der Digitalen Revolution schließt die Erwartung einer technologischen Singularität ein, in dem KI fähig wäre, von sich aus technischen Fortschritt hervorzubringen.
16.) In der Wirkstoffentwicklung spielt die künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. Sie durchforstet riesige Datenmengen, erkennt neue Therapieansätze und hilft, klinische Studien effizienter zu planen. Gleichzeitig ermöglichen digitale Technologien eine exakte Steuerung von Therapien, etwa per App oder durch Sensoren. Was früher Jahre dauerte, könnte dank KI schon bald in wenigen Monaten marktreif sein.
17.) Tom O´Reilly, Gründer und Chef des gleichnamigen Computer-
buchverlages glaubt nicht, dass in absehbarer Zeit die künstliche Intelligenz die Menschen arbeitslos machen wird.
18.) Erst wenn das Individual-Logos des Menschen, welches das Gotische Lernprinzip darstellt in KI Einzug erhält, wird eine völlig neue Art von Spezies geschaffen. Die Instrumen-
talisierung des Menschen durch KI wird dann Mittel zur Entwicklungsindividualisierung. Die entfremdende KI-Technik ausserhalb von mir wird zur authentischen KI-Lebens-Technik innerhalb von mir und der Mensch kommt seine Würde zurück.
19.) Ein weiterer KI-Kritikpunkt ist der Internetbetrug und ist kein Randphänomen mehr. Dabei erstellen Kriminelle täuschend echte Inhalte, etwa gefälschte Bilder, Videos oder Stimmen.Der Einsatz von KI verleiht dem Identitätsmissbrauch eine völlig neue Qualität. Betrugsversuche wirken dadurch glaubwürdiger und sind deutlich schwerer zu erkennen.Neben klassischen Betrugsformen gewinnt ein weiteres neues Risiko an Bedeutung: Identitätsdiebstahl mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI).Die Haltung gegenüber künstlicher Intel- ligenz ist der Umfrage zufolge gespalten: Etwa die Hälfte der Befrag- ten sieht diese positiv, die andere Hälfte eher kritisch. Ein Punkt verbindet jedoch viele: die Sorge vor Missbrauch.
20.) Die Grenzen und Unzulänglichkeit der KI werden dieser Demut
lehren besonders wenn die Gefahr besteht, dass sich KI verselb- ständigt und über uns entscheidet.
21.) Es wiederholt sich alles in der Geschichte. Nachdem der französi-
sche Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler im " cogito ergo sum " die Selbstgewissheit des Bewusstseins behauptet und an die Stelle der Selbstgewissheit der religiösen Erfahrung gesetzt hatte,
hat die Philosophie der Neuzeit das Bewusstsein als alleinige Realität
vertreten und das (Ich)bewusstsein als alleinige Wirklichkeit ansah (z.B.Kant, Berkeley, Schopenhauer). Die Welt ist vom " Ich " aufgebaut und deshalb ist das Denken in den Nihilismus geraten und leer gewor-
den.Der Mensch darf sich nicht auf Wissenschaft, Kultur und Be- wusstsein begründen und sein Glück, seine Sicherheit, Zukunft von diesen erwarten und seine Existenz davon abhängig machen, weil
das in Wahrheit einer anderen Begründung bedarf. Diese sind nur Bestimmungsstücke des Ganzen, aber sind nicht das Ganze und die Einheit.Die Verabsolutierung des subjektiven Bewusstseins als objektive Realität und damit die Festsetzung, das Wissende und Erkannte für das Ganze zu halten, was es in Wahrheit nicht ist, ist
der Ursprung des KI-Irrtums. Das Bewusstsein des Menschen ist nichts gesichertes und konsistentes, sondern etwas ungewisses und labiles. Es gibt kein makrophysikalisches Verständnis von Bewusst-
sein und bei den klassischen, materialistischen Naturwissenschaften ist auch kein Platz für Bewusstsein. Es bedarf nur einer Veränderung oder einer Krise, welche die Sicherheit des Bewusstseins erschüt-
tert *.
* Während der Corona-Krise z.B. stellte die Pandemie die Computeral- gorithmen vor ungeahnte Probleme. Die Menschen verhalten sich anders als es die Programme gelernt haben.Wenn die Normalität in einer Panepidemie zusammenbricht, wird KI ratlos.
22.) In Japan gibt es schon einen Roboterkoch der Fast-Food Gerichte zubereiten kann und einen Roboter, der Flöte spielen kann, aber
diese künstliche Intelligenz hat im Entferntesten mit der musikali -
schen Genialität eines z.B. Wolfgang Amadeus Mozart zu tun.
23.) KI prophezeit auch eine perspektivistische Militärtechnologie unbemannter, moderner Waffensysteme weg vom Menschen als direkter Kämpfer hin zu autonomen Maschinen (z.B.Drohnen), welche die Ziele erkennen, angreifen und zerstören. In Zukunft würden robotistische Systeme alle Kämpfe übernehmen und die sogenannte Todeszone würde vollständig menschenleer sein.
24.) Bei KI-Google unterstützen Anfragen hat man oft das Gefühl dass er mich nicht richtig versteht und die gegebenen Antworten nicht brauchbar sind.
25.) Ob z.B. ein Essay von einem Algorithmus oder von einem begab- ten Schriftsteller geschrieben wurde,erkennt der normale Leser gar nicht mehr.
26.) KI führt zwar einerseits zu Arbeitsplatzverlusten, was die Notwendigkeit Arbeitsplatzwechsel und Anpassungen auf dem Arbeitsmarkt erfordert (je geringer der Arbeitswert, desto schneller geht die Arbeit zu Ende),aber entwicklungsandererseits dieses wie nachstehend am Beispiel einer Traueranzeige erläutert als Segen betrachtet wird*.
* Die Traueranzeigen sind ein überholtes, zeitwidriges Spiegelbild einer oft nur entwicklungslosen Vergangenheit, wo der Verstorbene nur alt und älter geworden geworden ist und die Jahre an sich keinen Wert darstellen. Jeder kennt die vielen alltäglichen Todesanzeigen, welche die Unternehmen für ihre ehemaligen Mitarbeiter inserieren. " Über 48 Jahre bis zu seiner Verrentung hat er seine Arbeitskraft und ausgezeichnetes Fachwissen zur Verfügung gestellt. Seine Zuverläs-
sigkeit über Jahre gilt unser Dank. Er war ein vorbildlicher Mitar- beiter, der eine unersetzliche Lücke hinterlassen hat. Er war ein aussergewöhnlicher Mensch, der das Leben anderer erhellen konnte usw". Nach dem evolutionären Arbeitsverständnis sind aus der Entwicklungs-(bringschuld)brille betrachtet achtundvierzig Jahre in gleicher Berufs-und Tätigkeitsausübung im gleichen Unternehmen "verlorene Jahre" und kein lobenswerter Arbeitswert. Es war damals
so und es ist heute auch mehrfach so, dass der erlernte Beruf erst mit dem Renteneintrittsalter endet. Der Beruf wird nur aufgegeben, wenn er in eine Krise gerät. Jede Arbeit dient aber dazu, diese überflüssig zu machen und zur berufenden Arbeit zu gelangen. Das Leben ist aber auf Wachstum, und nicht auf Wiederholung und Beharrung ausgerichtet. Wiederholung als Kreislauf und " alle Jahre wieder " ist ungeschichtlich und entwicklungsarm. Das Signum für Entwicklung ist die Spirale. Es ist ein Überwindungssymbol und Sinn- bild für den nächsten zyklischen Entwicklungsschritt.Der Mensch ist nicht dazu geschaffen worden, wie ein Zirkuspferd in der Manege immer wieder im Kreise herum zu laufen.Es wird eine Zeit kommen, wo arbeitsgesetzlich z.B. 48 Jahre im Unternehmen in der gleichen Tätig- keit nicht mehr möglich ist.
27.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird die Intelligenz als Fähigkeit verstanden, sich dem Wandel anzupassen (Stephen Hawking). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird die Intelligenz als Fähigkeit ver- standen, den Wandel zu initiieren. Er passt sich nicht an, sondern bestimmt die Richtung. Nur mit der blossen Macht des Daseins werden Entscheidungen herbeigeführt. Ein Mann macht viele, weil seine Individualität in der Individualität aller aufgeht*.
*Der Forscher analysiert nur Gegebenheiten der Natur,aber z.B. J.W.Goethe hatte sie. Der eine beobachtet das Leben,während der andere dieses ins Leben ruft.
28.) Bildungs-Kultur-Lernen ist die Intelligenz der Schule, des Intelli- genzquotienten und die Schicht der wissenschaftlichen Gebildeten (Der Mensch macht Entwicklung). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist die Intelligenz des Lebens, des Individuallogos und des gotischen Lern-prinzips (die Entwicklung macht den Menschen).
29.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird geklagt, dass durch KI in Zu- kunft Millionen von Menschen ihren angestammten Arbeitsplatz verlieren werden zu beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird prognostizert, wenn sich das neue Berufs-und Arbeitsverständnis vom statischen,traditionellen Berufs-Lebenslauf zum dynamischen Entwicklungs-Individuations-Berufungs-Lebenslauf in aller Munde sein wird und Millionen von Menschen sich ihren neuen Arbeitsplatz entwickeln werden.
30.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird unsere Umgebung immer intelligenter,weil z.B. Computerchips überall installiert werden, welche uns nützliche Informationen liefern. Beim Entwicklungs- Kultur-Lernen ist unsere Umgebung aufgrund der Interverbunden- heit viel intelligenter, weil diese von uns mitgestaltet wird *.
* Das Universum ist kein Sammelsurium von vielen Einzeldingen, son-
dern eine mit einander verbundene Ganz- und Einheit (Plastizität) als multiverse Interverbundenheit, woran es nicht der geringste wissen-schaftliche Zweifel gibt ". Jedes Individuum ist ein Teil des Ganzen und alle Teile stehen in einer Wechselbeziehung zueinander. Durch dieses Verschränkungsprinzip sind wir nicht nur mit jedem Individuum, sondern auch mit jedem Punkt des Universums zu jedem Zeitpunkt verbunden, was auch als " kollektives Gedächtnis " bezeichnet wird. Was als Gesetzmässigkeit zur Erhaltung von Energie und Materie gilt trifft auch als Gesetz zur Erhaltung des Lebens zu. In dieser Lebens- kraft als Quanten-Gedächtnis-Information ist alles festgehalten, was wir gedacht, gesprochen, getan und versäumt haben. Es geht nichts verloren und wird nichts vergessen. Alles was das Universum hervor-bringt überlebt und wird für alle Zeiten archiviert.
31.) Eine Web- Recherche wird sehr stark KI-unterstützt. Nach einer Beispieleingabe des Suchbegriffes "Die Zukunft des Christentums" wurde eine Kurzzusammenfassung angezeigt,welche nicht im geringsten den textauthentischen Wesenskern widerspiegelte und nur an Schlüselmerkworten konnte der Text überhaupt identifiziert werden.Was gesagt wurde war zwar wahr, aber nicht die Wahr- heit.Dieses ist ein Indiz,dass die wissenschaftliche, technologische- Entwicklung viel schneller gewachsen ist als die geistige,spirituelle Entwicklung und deshalb der Sachverhalt nicht begriffen wurde.
32.) Die Selbstgewissheit des Denk-Algorithmus reicht nicht aus, um Menschen wach zu rütteln, " Geister zu erwecken" oder die Zukunft ihrer Entwicklung zu erklären. Die Wissenschaft denkt nüchtern aber eine technische Rationalität löst auch keine Orientierungsprobleme
mehr und trägt nicht,weil wissenschaftliche Erkenntnisse sich nur
auf Sachen und Sachverhalte beziehen und sich nicht auf das Leben übertragen lassen. Wissenschaft ist immer Mathematik. Ihr steht
kein seelischer Gehalt gegenüber und deshalb trägt sie keine Wirklichkeit in sich.
33.) Es ist die gleiche Frage zu stellen,die man vor über 250 Jahren dem französischen Schriftsteller und Philosophen Jean Jacques Rous- seau gestellt hatte: „Haben die Wissenschaft und die Kunst die Menschen wirklich weiter gebracht? Die gleiche Frage schliesst auch die künstliche Intelligenz mit ein.Darüber hinaus muss gefragt werden,hat die neu gewonnene Freiheit, durch die Demokratie und Gesetz garantiert und durch den wirtschaftlichen Wohlstand erst er-
möglicht, den Menschen wirklich frei gemacht? Habe ich mich jemals weiter entwickelt,wenn etwas Neues z.B. KI entdeckt, bewiesen und weit verbreitete Anwendung gefunden hat ? Habe ich mich jeweils weiter entwickelt, wenn ich zu viel Geld und Besitz gekommen bin und z.B. mir ein Vincent van Gogh Gemälde kaufen kann ? Wurde schon einmal etwas von der Wissenschaft entdeckt, was einen Rausch ausgelöst hat ? Haben die Wissenschaften oder die Religion die Menschen wirklich glücklicher gemacht ? Gibt es eine Wissenschaft die mich lehrt gut zu leben und gut zu sterben ? Der Mensch wäre am Ziel seiner Schöpfung angelangt,wenn es ihm gelingen würde, die gesamte natürliche Schöpfung wissenschaftlich zu erhellen und anzugeignen. Aber hätte sich damit das Wesen des Menschen ver- wirklicht ? Diese Fragen muss man ehrlicherweise mit einem klaren nein beantworten als Zeichen, dass die (kulturelle) Zivilisations-und Geisteskraft am Ende ist. Wenn das Leben nicht individuell gelingt und damit einen Sinn bekommt,waren alle Wissenschaft, alle Bildung, aller Wohlstand, alle Werte, alles Wissen, alles Gelernte, alle Bemühungen und alle Zeit der Welt eigentlich falsch und deshalb umsonst gelebt.Jedes Einzelleben ist nun einmal nicht materiell ökonomisch, technisch, unterhaltungsmässig, kulturell und gesellschaftsmässig ,sondern nur individualentwicklungsmässig begründet. Nur wer Entwicklung begriffen hat, hat sein Leben auch begriffen und die zuvor gestellten Fragen beantwortet*.
V.) Von der Prämisse, dass es zwei Wege gibt die Mensch-
heit klüger zu machen entweder über die Biologie, Neuro-
logie und insbesondere die Gentechnik oder über die künst-
liche Intelligenz zu der Prämisse, dass es nur einen Weg gibt
die Menschen " menschlich " klüger zu machen über die Ent-
wicklungs-Individualisierungs-Prozess-Transzendierungs-In-
telligenz (Individual-Logos-Nr.404) *.
* 1.) Das Gotische Lernprinzip als " Deep learning " hat nichts mit Intelligenz (abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweck-
volles Handeln abzuleiten) zu tun. Es ist das eingeborene Individual-Logos als das Lebens-übersteigende, das Lebenssinn-gebende indi-
viduelle Lebensrichtung-Bauplan-Prinzip des lebens-formbildenden Willens der Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit. Beim Entwick-
lungs-Individualisierungs-Prozess-Lernen wird das Wort aus " dem Logos " als der Kraft des schöpferischen Entwicklungsvermögens gesprochen. Die Klarheit und Kraft des Wortes ist dort am grössten,
wo es aus der Tiefe der Existenz und vom " Entwicklungs-Individua- lisierungs-Gewissen " heraus gesprochen wird. Das Wort ist immer konkret, Ding, Fleisch, lösend, erschaffend, Frieden gebend, helfend, heilend und befreiend. Je mehr es Zahl (Wissenschaft) wird, desto kraftloser wird es. Es ist der Entwicklungssprung von der niedrigen, künstlichen Algorithmus-Intelligenz zur höchsten, natürlichen kognitiven Intelligenz.
2.) Siehe auch " Vom statischen Bildungsbegriff zum dynamischen Bildungsbegriff Nr. 614 in Kulturlernen-14
VI.) Von es liegt in der Forschungsintention die Zukunft des Menschen irgendwann in die Hand der KI-Technik zu legen (der Mensch macht Entwicklung-Dominationsmacht einer Wahrscheinlichkeit,welche die Ursache ausserhalb zu finden ist) zu die Zukunft ist offen und diese lässt sich nicht vorher- sagen, bis man sie selbst gestaltet hat (die Entwicklung macht den Menschen.Die Dinge die wir ersehnen kommen nicht zu uns, sondern durch uns-Wirkungsmacht einer Wirklichkeit,welche die Ursache in sich selbst hat) *.
* Die wirklichen Zukunftsfragen werden erst gestellt, wenn die grossen Niederlagen zu verarbeiten sind, die satte und selbststolze, bürgerliche,systemische, technikgläubige Existenz zu Ende geht und es wird jedem dann jedem einleuchten, wie sinnlos diese Existenz war, weil sie sich alleine auf die Dinge, Techniken und Weltvertrauen gegründet hatte. Dann müssen erst einmal die Enttäuschungen und entwicklungslosen, verlorenen Lebensjahre verarbeitet, Schuldzu-
weisungen an die Politiker verteilt, die Lebenstrümmer bei Seite geräumt werden und wir eingestehen müssen, zu den falschen Göt-
tern gebetet haben. Das Leben hat sich im Laufe der Evolution immer durchgesetzt, nicht der menschliche Wille, irgendwelche Techniken und nicht die Mehrheitsverhältnisse, sondern die Entwicklungsmut bewiesen haben und zu einem Individuum geworden sind, werden als Sieger vom Platz gehen. Erst wenn sich der Einzelne als homo evolutis (Entwicklungsmensch) und homo individualis (Einzelmensch),homo sapiens (Vernunftsmensch),homo animus (Gott-Werde-Mensch im Sinne von Meister Eckhart) und nicht als homo oeconomicus (Wirt-
schaftsmensch), homo studiosus Student/Bildungsmensch), homo technicus (Technikmensch), homo mathematicus (im Sinne von mathematisierbarer Mensch der KI), als homo consumens (Konsum-
mensch), homo interneticus (Netzwerkmensch) und homo pecunaeris (Geldmensch) des Übergangs begreift, beginnt die Zukunft.
VII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen erfahre ich im Com-
puterunterricht, dass China bis im Jahre 2030 den Vereinig-
ten Staaten den Rang als lebensführende Nation für künstliche Intelligenz wird oder die Innovationen der Digitalisierung werden künftig den Alltag vom Millionen von Menschen bestimmen und diese kommen aus China, USA, Japan aber auch zwischen Flensburg und Konstanz werden Innovationen geboren. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen kenne ich das lebensimmanente, gotische Lernprinzip, was dem Bildungs-Schul-Lern-Prinzip den Rang ablaufen und lebensführend für alle sein wird und viele Schulbücher zur Makulatur werden lässt.Die Bildungslernidee lebt für die Bildungsinstitution, weil sie aus der Institution und dem Lehrkörper kommt (geistige bildungspäda- gogische Signatur Humboldts). Die Entwicklungslernidee (gotisches Lern- prinzip) lebt für den Menschen, weil sie aus dem Menschen kommt (seelische kulturpädagogische Signatur Meister Eckhart).Das gotische Lernprinzip besitzt einen höheren Autoritätsanspruch wie die Bildung, weil die Entwicklungs- grundsätze sich nicht von pädagogischen Axiomen herleiten, sondern kategorisch lebensidentisch, lebensgültig und widerspruchslos sind und der Bildungslernende des cogito ergo sum kommt erst mit grossem Abstand danach*.
* Es ist eine Entwicklungs-Lebens-Summa und will jeden Einzelnen zum Menschen machen.Es ist die universelle gotische Bauidee,
welche alle bewegt, in den Lebensursprung zurück zu kehren.Am Anfang eines jeden Entwicklungsweges steht die Gotik. Aufbruch, himmelwärts und nach den Sternen greifen. Deshalb geht jeder Ent- wicklungsweg nur über und durch die gotische Kathedrale als Aus- druck des Höherstrebens und als gotisches Lernprinzip ,weil bei Entwicklungsindividualierungsreife jeder das Gefühl vermittelt bekommt und keinen mehr gleichgültig lässt, dass die gotische Kathedrale nur für ihn gebaut worden und er endlich zu Hause ange- kommen und nicht mehr weiter suchen muss. Erst wenn ich das gotische Lernprinzip kenne, bin ich im Leben angekommen. Nur wer individuell wird, existiert wirklich. In jeder Möglichkeit ist der Mensch ein Einzelner. Erst nach einer Lebenskrise öffnen sich die Eingangs- portale der gotischen Kathedrale für mich.Die Innovationen des gotischen Lernprinzips zur Entwick- lungs-Individuation als neuer Kulturbegriff werden künftig den Alltag vom Millionen von Menschen bestimmen und diese kommen von einzelnen Entwicklern, welche den Mut zu haben, ihr eigenes Leben der Individualisierung zu leben und das gotische Lernprinzip zum Lebens-Alltags-Programm zu ma- chen. Wer das gotische Lernprinzip verstanden hat, hat sein Leben verstanden. Der Einzelne geht seinen Weg und die anderen werden darin mitgezogen und erzogen. Es ist Victor Hugos Feststellung, dass nichts auf der Welt so mächtig ist, wie eine Idee, deren Zeit gekom- men ist.
VIII.) Beim Bildungs-KI-Lernen wird die Bildung und der Bildungsgeist als technologischer Fortschritt im Entwick- lungssinne gedeutet. Beim Entwicklungs-KI-Lernen wird die Bildung und der Bildungsgeist als Bildungsfortschritt im Sinne einer Verfallsidee gedeutet*..
* An wichtigen Punkten der Evolution treten Wertwenden auf
d.h.,was bis dahin entwicklungsförderlich war (Maß, Sinn, Wert)
wird entwicklungsschädlich (Maß-, Sinn- und Wertlosigkeit), die werbende Kraft der Anziehung lässt nach und die Involution zur Evolution. Beim Reifezeitpunkt wird die kritische Masse für Ver-
änderungen erreicht (Sättigungsgrad) und nach dem allgemeinen Gleichgewichts- und Reifegesetz und dem ehernen Gesetz " des Vergehens und des Werdens "schlägt die quantitative Veränderung
in qualitative Veränderung wie "ein eiserer Arm" um, welche als nächste, höhere Entwicklungsstufe, die Ermattung des Denkens der jetzigen, geistigen (Krisen)situation überwindet.
IX.) Beim Bildungs-KI-Lernen gilt, was denk-und erkennbar ist, ist auch machbar. Beim Entwicklungs-KI-Lernen gilt, was vorstellbar ist und geglaubt wird, ist denk- und machbar, weil ich erst Glauben und mich verändern muss, dass ich das Machbare erkennen kann*.
* Der Glaube muss dem Verstehen vorangehen (fides praecedit intellectum).
X.) Von der künstlichen Intelligenz, welche als eine
Schlüsseltechnologie der Zukunft betrachtet wird, welche
unseren Alltag und unsere Arbeit umwandeln soll. Es sollen
bspw. 100 Professoren an den Hochschulen dafür sorgen, dass KI gelehrt wird und eine mathematiklastige Ausbildung wird als Vorteil angesehen zur Entwicklungs-Individualisi- erungs-Intelligenz des Entwicklungslernens), welche als Schlüsselqualifikation der Zukunft betrachtet wird, welche unseren Alltag und unsere Arbeitsprofile umwandeln soll. Bisher sorgt kein Professor an der Hochschule dafür, dass Entwicklungs-Individualisierungslernen gelehrt wird und dass unten grösseres und tieferes lernen möglich ist als oben, wird als ein Vorteil angesehen*.
* Siehe auch Neurologisch gesprochen stehen sich "zwei Bewusst- seinskategorien polar gegenüber; der Intelligenz-Quotient (IQ)
der linken und der Entwicklungs-Individualisierungs-Transzendie-
rungs-Quotient (EQ) der rechten Gehirnhemisphäre " Nr.482 in Kulturlernen-11
XI.)-Teil I.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird gelehrt, dass die künstliche Intelligenz (KI) einmal die Welt erobern wird, welche menschliche, kognitive Fähigkeiten imitiert und
menschliches, rationales Denken und Verhalten nachbildet. Es werden darunter Technologien verstanden, welche die menschliche Fähigkeiten im sehen, hören, analysieren, entscheiden und handeln ergänzen, stärken oder gar ersetzen. Neurologisch betrifft dieses aber nur die linke Intelligenz-Quotient-Gehirnhemisphäre,aber es fehlt die rechte, spirituelle-Quotient Gehirnhälfte (Erläuterung siehe unten). Diese künstliche kann auf programmierten Muster-
erkennungs-Abläufen basieren oder durch maschinelles Lernen erzeugt werden (simulierter, automatisierter Primi-
tivmaterialismus) kategorisiert wird). Entwicklung- Kultur-Lernen will die Relativität der künstlichen Intelligenz (KI) aufzeigen und diese durch den fehlenden spirituellen Quo-
tienten komplementieren. (KI)wissenschaft ist immer Mathe-
matik, aber die Zahl erfasst nicht das Ganze, stellt nur einen begrenzten Ausschnitt des Ganzen dar und kann deshalb nicht absolut gesetzt werden. Bewusstsein ( Erscheinung) und das Sein (als das Ding an sich und Wesen hinter der Erscheinung) sind zweierlei und deshalb darf man sich nicht alleine auf die Erscheinung begründen.Siehe Textfortsetzung in Wissenschaft-Technik
XI-Teil II.) Einerseits stösst KI durch systemimmanente und sicherheitsrelevante Schwachstellen an ihre Grenzen und andererseits gehören die philosophischen Aspekte der KI-Problematik zu den weitreichendsten der gesamten Informa-
tik. Eine dem metaphysischen, holistischen und auch idealis-
tischen, ethischen Denken verpflichtete Sichtweise hält es (im Sinn einer schwachen KI) für unmöglich, dass Maschinen jemals mehr als nur simuliertes Bewusstsein mit wirklicher Erkenntnis und Freiheit besitzen könnten.Wegen dem makrowissenschaftlichen Methodenzwang bleibt auch der Glaube unberücksichtigt, während dieser in der Mikrophysik als Kraft des Wahrmachens elementarer Natur ist. Geist beherrscht die Materie oder der Glaube ist stärker als die Umstände und Widerstände und setzt etwas in Gang. Die Materieatome richten sich entsprechend nach der Glaubens-
tatkraft aus und steuern die Materialismus-, Um-und Le- benswiderstände. Der Glaube ist somit nichts abstraktes, weltanschauliches, sondern eine philosophische/religiöse Kategorie, wo die Tatsachen sich nach dem Glaubensmuster richten. Meister Eckhart, spätmittelalterlicher Theologe, Philosoph, gilt als grösster Gotteskenner und Mystiker schlecht hin beide vertragen sich erst einmal so gut "wie Wasser und Natrium". KI's sind auf Logik trainiert und das eigentliche mystische Erleben bleibt jenseits von KI.Hier könnte man aber Eckhart besonders seine Aphoris-
men > 250 nutzen, um die Sprach-und Begriffsgrenzen von KI zu erweitern. Seine Texte können KI-Systeme inspirieren, neue Sprach- und Denkmuster zu erzeugen, die über das reine Rechnen hinausgehen, um die KI-Relativität immer mehr zu objektivieren (natürlich, sich entwickelnder De-und Entmaterialismus)*.
* 1.) Neurologisch wird von zwei Bewusstseinskategorien gesprochen, welche sich polar gegenüber;das kognitive, analytische, rationale, logische, intellektuelle, risikoscheue, wort- und textgebundene, ziel -
gerichtete, kontrollierende, deduktive, zeitgeistige, lebensgetrennte, relative und " kopflastige Veränderungs-Realitäts-Bildungsprozess-Wissens-Bewusstsein der linken Gehirnhemisphäre (IQ-Intelligenz Quotient der Bildung) und das gefühlsmässige konsistente phanta-siehafte, symbolische, ganz- und einheitliche, holistische, risikobe-
reite, bildgebundene, unspezifische, erlaubende, induktive, melo-
dische, symbolische, vorstellende, vernunftgesteuerte, entwick- lungsreife, glaubende, träumende, zeitlose, transzendierende, objektive und " gemütslastige ",religiöse, nicht-rationale Trans-
formations-Wirklichkeits-Entwicklungs-Prozess-lebensvertrauendes-Lebensgrundgefühl der rechten Gehirn- hemisphäre (EQ-Individua-
lisierungs-Transzendierungs-Quotient der Entwicklung) und versucht beide Seiten zu vereinen. Diese rechte Gehirnhemisphäre der Ent-
wicklungs-Prozess-Transzendenz sind keine wissenschaftliche, anwendbare Begriffe, aber in der Mikrophysik sind es gefühlte Fakten mit der Kraft des Wirkens und zum Wirklichen. Danach ist im Bereich der Mikrophysik der Unterschied zwischen Subjekt und Objekt ge-
gen standslos geworden. Subjekt und Objekt bedingen sich gegen-
seitig. Indem ich erkenne, gestalte ich das Erkannte mit. Der Glaube z.B. ist der aktive Mitvollzug, ja sogar die Mitgestaltung durch den Glauben.
2.) Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen besteht der Mensch nicht nur aus Bewusstsein, wie die Wissenschaft seit Rene Descartes ihm glaubhaft zu versichern versucht hat, sondern dass sein Wesen noch über weitere Kräfte verfügt,was vom Bewusstsein nicht zu erschlies-
sen ist. Der ganze Mensch ist nur zum geringen Teil ein bewusstes Wesen, Kultur und Bewusstsein tragen keine Wirklichkeit in sich und sind nur Mittel zum Individuationszweck. Sie sind nur labile Größen, die nicht aus eigener Kraft getragen und erhalten werden und ab-
hängig von der Kraft des Menschen sie zu tragen, zu pflegen und weiter zu entwickeln. Das ganze Kultur- und Bewusstseinsgebäu-
de bricht in dem Augenblick zusammen, indem diese Erhaltungs- und Erneuerungskraft des "homo faber" nachlässt und zu erlahmen beginnt. Das Bewusstsein des Menschen ist nichts gesichertes, festes und verlässliches, sondern etwas unzuverlässiges, unwissenschaft-
liches, unplanbares und undefinierbares. Es bedarf nur weniger Schwankungen, Veränderungen, Modenwechsel, Lebens-,Werte- und Weltkrisen oder einer falschen Entscheidung, um den Menschen wieder in die magische Schicksalswelt sinken zu lassen. Hier beginnt der Einzelne wieder zu begreifen, das Sein und Bewusstsein,das Wesen hinter der Erscheinung und die Erscheinung selber nicht identisch sind, dass seine Selbstgewissheit, seine Autonomie auf schwankenden Füßen steht und seine Lebensexistenz sich nicht mehr alleine darauf begründen lässt und einer weiteren Fundamentierung bedarf.
XII.)Teil I.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden Milliarden
von Euro in die Weiterentwicklung der KI-Zukunftstechnolo-
logie investiert.Entwicklungs-Kultur-Lernen sieht die Zu-
kunft von KI nicht in der künstlichen,sondern in der na-
türlichen Intelligenz einer (Entwicklungs)-Wieder-Erinne-
rungs-Pädagogik Platons, dass der Mensch das Abbild der Idee in sich trägt, wo alles Wissen schon im universellen Bewusstsein als emergente Eigenschaft ausserhalb vom Einzelgehirn existent ist. Es ist auch die Idee des antiken Philosophen Plotins wieder erkannter Urbilder, weil bei Schöpfung schon alles vorgeformt wurde und dieses durch die Entwicklung beim Einzelnen bewusst wird als "es ist mir eingefallen". Wir tragen mehere Milliarden von Jahren in unseren Zellen und in unserem paläolithischen Gehirn bewahren wir das Gedächtnis der Menschheit und sind eine enzyklopädische Natur. Quantenphysikalisch wird das Wis- sens-Bewusstsein nicht als ein Produkt eines Ich-Bewusst- seins-Gehirns als relatives Bewusstsein betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsfeld ausserhalb von meinem Gehirn, welches nur Werkzeug ist, zu diesem universellen, absoluten Bewusstsein als Weltgedächtnis, um die benötigen Informa-
tionen aus dem allumfassenden Speicher abzurufen und für deren optimale Verwendung zu sorgen. Dort erhält der Ein-
zelne über die Reflexion " mit seinem Selbst "als Loslösung vom " gebundenen Bildungsgeist" eine Resonanz-Wahrneh-
mung als Rückspiegelung von sich und dadurch Selbstbe-
wusstsein gebildet wird und neues Wissen und Erkennt-
nisse gewonnen werden als "Google-Funktion".Der Geist und Bewusstsein wird nicht als eine Folgeerscheinung der Evo-
lution betrachtet, sondern war immer schon da und exis-
tiert unabhängig von den Einzelgehirnen.Siehe Textfort- setzung Nr.200 in Kulturlernen-5
XII.)-Teil II.) Kreativität z.B. kann sich nur entzünden an das,was vorhanden ist. Das Wissen muss also schon da sein. Niemand kann einem Wissen offenbaren, das nicht schon " im noch "nicht Nichtgewussten" dämmert als Selbstbegeg-nung im Geistigen ".Der Mensch kommt also nicht als " Tabula rasa " auf die Welt und ist kein unbeschriebenes Blatt.Nach dieser Theorie wäre das Bewusstsein somit nicht im Gehirn des Einzelnen zu finden, sondern dieses ist nur das Bewusstseinsorgan als Mittel das Gesamtbewusstsein zu reflektieren und es anzuwenden. die Gesamtzahl der Be- wusstheiten ist immer bloß eins-Erwin Schrödinger, öster- reichischer Physiker, Wirtschaftstheoretiker, Physik-No- belpreisträger ". Viele andere Geistes- und Naturwissen- schaftler vertreten die monistische Geistposition, indem der Geist als ein umfassender Begriff angesehen wird für alles was sich im Gehirn abspielt. Die Frage, was sich ausserhalb vom Gehirn abspielt,bleibt dabei ungeklärt*.
* 1.) " Lernen besteht in einem Erinnern seit Generationen in der Seele des Menschen (Sokrates im Dialog mit seinem Kollegen Platon) ".Eine nachvollziehbare Interpretation für " alles Wissen ist in dir" wäre das Wissen, welches sich erst in der Auseinandersetzung mit der Sache entfaltet und aus mir gebiert als Wissens-und Ideenquelle, welche die Angstunwissenheit zur Wissenheit werden lässt.oder das schlechte Gewissen mich zum Wissenden macht.Der Ursprung allen Wissens wäre dann in mir zu suchen. Es bleibt auch nebensächlich, dass weiteres hilfreiches Informationswissen ausserhalb von mir zur Aufgabenproblemlösung beiträgt, weil dieses erst dann möglich ist. Auch lassen sich die Lebensgegensätze nicht durch Wissen und Denken aufheben, weil Wissen und Geist auseinander gefallen sind. Durch statisches Wissen lassen sich keine Probleme lösen, weil die Lösung immer in einem dynamischen Entwicklungs-Irrtums-Prozess selbst organisierend erfolgt.
2.) Eine weitere erkenntnistheoretische Deutung für "alles Wissen ist in dir" ist der Erkenntnisprozess selber. Wenn ich mich in der Erkennt-
nis wieder erkenne, handelt es sich um einen lebendigen Prozess, der den gesamten Menschen erfasst und dieser selber verwandelt wird. Das Subjekt und das Objekt der Erkenntnis sind identisch und die Spaltung ist aufgehoben. Diese Erkenntnis ist tatsächlich Weg, Wahr-
heit und Leben zugleich und zieht kein Handeln mehr nach sich, sondern Erkenntnis und Verwirklichung sind eins. Nur mit der blossen Macht des Daseins werden Entscheidungen herbeigeführt. Ein Mann macht viele, weil seine Indivi- dualität in der Individualität aller aufgeht.Siehe auch Nr. 404 " Logosidee" in Kulturlernen-10
3.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist das Bewusstsein an mich ge-
kettet als mein Ichbewusstsein und Produkt meines Gehirns (end-
liches, relatives Denkbewusstsein), während beim Entwicklungs-Kultur-Lernen mein individuelles Bewusstsein ein Teil der Super-
position als "ein Meer an Entwicklungsmöglichkeiten" ist. Das Be-
wusstsein ist ein Produkt ausserhalb von mir als eine emergente Eigenschaft im Gemeinschaftsfeld und das Gehirn ist nur ein Werk-
zeug die benötigen Informationen aus dem Speicher des universellen Bewusstseins (Weltgedächtnis) abzurufen und für deren optimalen Verwendung zu sorgen (unendliches, absolutes Quantenbewusst-
seinsgedächtnis).
XIII.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist man durch KI "wie das Kaninchen vor der Schlange" handlungsunfähig gelähmt bei den Warnnachrichten, dass KI schneller Jobs vernichtet als neue entstehen.Laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds sind rund 40 Prozent aller Jobs weltweit durch künstliche Intelligenz gefährdet – in hochentwickelten Volkswirtschaften sogar bis zu 60 Prozent. Besonders betrof- fen sind Bürotätigkeiten, Finanzdienstleistungen und der Rechtsbereich.Standartisierte Büroarbeit wird automatisiert und die klassischen Karrierewege verlieren an Zuverlässig- keit und werden zunehmend inflationärer,weil KI grösser und besser ist als sie. Entwicklungs-Kultur-Lernen vertraut der geisteswissenschaftlichen aber auch pragmatischen (Aus)bildung. Einerseits werden Handwerker immer ge- braucht und sind schwer durch KI zu ersetzen und anderer- seits sind Menschen mit unkonventionellen, neurodivergen- ten, künstlerischen oder meaphysischen Denkweisen was als Überintelligenz des Lebens eines Individuallogos be- zeichnet wird fähig, sich neu zu erfinden und Einzigartiges zu schaffen.Sie besitzen starkes Selbst-und Lebensvertrauen und sind deshalb immun gegen KI-Lärm-Hiobsbotschaften, weil sie grösser und besser sind als KI. Mit der Zeit braucht man sich nicht mehr an eine Situation anpassen, weil man sie ja selbst geschaffen hat. Ich suche dann nicht mehr Zukunft, sondern ich bin die Zukunft. Wir befinden uns in der Geburtsstunde, wo jeder Einzelne zu einem potenti- ellen Genie der Selbstevolution werden wird*.
* 1.) Neurodivergent (kurz ND) bezeichnet Menschen, deren Gehirne Reize, Informationen und soziale Interaktionen anders verarbeiten als die gesellschaftliche Bildungsnorm (neurotypisch), die anders gelernt haben zu denken, Risiken eingehen und die Dinge aus einem Entwicklungs-Kultur-Lernwinkel betrachten.
2.) "Alle sagten es geht nicht bis einer kam, der das nicht wusste,dass es nicht geht und hat es einfach gemacht".
3.) Durch Verschiebung des geistigen Blickwinkels als neue Sicht- weise einer Denkanschauung z.B. Martin Luther ( Initiator der Re-
fomation), Christopf Kolumbus (neues Weltbild), Nikolaus Kopernikus (heliozentrisches Weltbild), Meister Eckhart (evolutionäres Individual-Gottes-und Religionsverständnis), Renaissance (Überwindung des Mittelalters), Immanuel Kant (Beginn der modernen Philosophie), Werner Heisenberg, Albert Einstein etc. (moderne Physik und Über- windung des mechanistischen, newtonischen Welt- bildes ),Sigmund Freud (Psychoanalyse),Bill Gates (Computer)-und Tim Berners-Lee (Internetzeitalter), OpenAI-Chef Sam Altman (künstliche Intelligenz),
der online Ein-und Verkauf Bezahlfreund Paypal, welcher die tradi- tionelle Banküberweisung ersetzt hat (elektronische Bezahlalterna- tive ), Frau Dr.Kübler Ross (Mitbegründerin) der Unsterblichkeits- these).Es wird auch eine Zeit kommen, wo auch das Jenseitslernen zur Lebensselbstverständlichkeit werden und nur mit dem Kopf schüt- telt wird,wer dieses nicht ernst nimmt (Autor unbekannt) auch wenn wir zu dieser Dimension noch keinen Zugang haben.Es wurde immer durch die Grenzüberwindungen ein neues Zeitalter eingeläutet und hat zu einer gewaltigen Bewusstseins-und Lebensgestaltungsver- änderung geführt, auch wenn es manchmal Jahrzehnte bis zum Durchbruch gedauert hat und in unseren Schulbüchern Einlass ge- funden hat.
XIV.) Bildungs-Kultur-Lernen definiert künstliche Intelli- genz, welche.eine Nachbildung menschlichen Verhaltens und des menschlichen Denkens simuliert und rationales Denken
modelliert, aber ohne es zu verstehen. Ihre „Intelligenz“ ist rein manipulativ funktional und instrumental. Im Gegensatz zum menschlichen Gehirn basieren aktuelle KI-Systeme auf Algorithmen, neuronalen Netzen, statistischen Modellen und besitzen eine künstliches, kognitives Architekturbewusst- sein und sind die Seele der Zeit.Durch KI sind Computer leis- tungsstärker denn je und als digitaler Assistent zur Bewälti- gung vielfältiger, digitaler Aufgaben haben sie ein epochales Computerzeitalter eingeleitet. Entwicklungs-Kultur-Lernen offenbart die Grenzen von KI und wirft z.B. nachstehende philosophische/religiöse/ethische Fragen auf:
- Die KI-Grenzen können nicht von den Bezirken des gesicherten Bewusstseins der erforschten, erkannten und angeeigneten Umwelt her gesprengt werden,weil z.B. das Neue noch nicht das Erkannte und Erfasste darstellt und Bewusstsein kein wissenschaftlicher, methodischer Forschungsgegenstand darstellt.
- Ein Lebenssinn lässt sich nicht in einen Computer einpro- grammieren und autonom von KI erzeugen.
- Für Vorhersageplanungen gilt KI bisher als ungeeignet.KI geht vom Gewordenen, aber nicht vom Werdenden aus*.
* Der Evolutionsverlauf erweckt in seinem äusseren Erscheinungsbild den Eindruck einer zielhaften Entwicklung eines geplanten und in
diesem Sinne auch gewollten Entwicklungsgeschehens. Bei genauerer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass der Entwicklungsverlauf
eigenen, indeterminierten Gesetzen unterworfen ist und Entwick-
lungsereignisse nicht vorhergesagt oder beeinflusst werden können.
Der Versuch die Vergangenheit in die Zukunft hinaus zu extrapolieren
und die Zukunft als Verlängerung der Gegenwart zu denken, machen aufgrund der Nichtlinearitäten des Zufalls eine kausale Evolutions-
forschung unmöglich und spricht nur von Wechselwirkungen, Bezie-
hungen, Einflüssen, Zusammenhängen und Synchronisation, welche
zur Unschärfe, Ungenauigkeiten, Unbestimmtheiten und nur zu Wahrscheinlichkeiten führen. Auch wissensbasierte Szenarien für
einen längeren Zukunftszeitraum bleiben Spekulation.Wenn wir die Gegenwart kennen, können wir nicht die Zukunft berechnen, weil wir die Gegenwart nicht in allen Bestimmungsstücken prinzipiell kennen und diese den Gesetzen der Quantenmechanik unterworfen sind. Wenn Freiheit, Gewissen, Krise, Glauben, Gefühle und weitere andere Bewusstseinskategorien ins Spiel kommen wird jegliche Kausalität zum ad Absurdum geführt. Auch neue Entdeckungen, geschichtliche Ereignisse, gesellschaftlicher Wandel oder plötzlicher gesetzlicher Notstand werfen jegliche Planungen über den Haufen.Es trifft das Sprichwort zu, dass ich ins Schwarze getroffen habe,obwohl ins Blaue spekuliert.
- Beim Bildungs-Kultur-Lernen suche ich in der Vergan- genheit die Zukunft. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen erschaffe ich durch das Vergangenheitslernen die Zu- kunft*
* Der Mensch muss seine Vergangenheit aufarbeiten,indem er sich wandelt und nochmals so leben und handeln, der er einmal sein möchte. Wir sind durch die frühere Unwahrheit gebunden und müssen uns von ihr freimachen. Eine andere Zukunft kann sich nur aus einer anderen Vergangenheit entwickeln. Die Zukunft ist nicht
in dem Sinne offen, dass ich vom Standpunkt der Gegenwart nur planen,Zukunftstrends erkennen und mir neue Möglichkeiten er- schliessen muss, um damit die Zukunft zu gestalten, sondern sie ist bereits durch die Vergangenheit vorherbestimmt, abgesteckt, ein- gegrenzt und vorentschieden worden. Ich kann in Zukunft nicht der Gleiche bleiben der ich zur Zeit bin. Diese philosophische Tat- sache bleibt KI fremd.
- Ontologische Fragen und die Lehre vom Sein bleiben bis- her unbeantwortet. In der Philosophie werden grund- legende Strukturen des Seins betrachtet, während in der Informatik Wissensstrukturen als Ontologie klassifiziert werden.
- Naturwissenschaftliche Methoden lassen sich nicht auf das Leben übertragen und es liegt in der Methodologie der KI-Wissenschaften alles Individuelle auszuschliessen.
- Die Wissenschaften, welche mit Geist, Freiheit, Bewusst- sein und religiösen Wertbegriffen operieren, werden nicht als wissenschaftlich angesehen, weil diese nicht die Auswahlkriterien der wissenschaftlichen KI-Betrach- tungsweise erfüllen.
- Künstliche Intelligenz kann nicht über sich selbst nach- denken.Das maschinelle Lernen steckt noch in den Kinderschuhen. Den bisherigen Systemen fehlt jegliche Möglichkeit, das Gelernte zu verstehen und in ein sinn- volles, grosses Ganzes einzufügen. Eine Existenz lässt sich nicht immer vom Begriff ableiten (z.B. ein vier- eckiger Kreis gibt es nicht).Darüber hinaus lässt sich das Leben nicht in beliebige, undurchsichtige Algorithmen einsperren, sondern die Variabeln des Lebens bleiben die Ungewissheitsbedingungen, Spontanitäten und Unwägbarkeiten. Neuronale Netze sind nur ein Lernver- fahren von vielen. Algorithmen schliessen eine Vielfalt aus und Standards können die Individualität nicht er- setzen.Man kann keine Liste aller möglichen Lebens-Szenarien erfassen.
- Vielfältige religiöse Fragen wie z.B. das "Gottesgen" oder die Jenseitsfrage sind bei KI ausgeklammert und kein Anwendungsgegenstand.Der metaphysische Realismus geht aber davon aus, dass in allem ein unvergänglicher Geist als fundamentaler Ursprung, das tragende Sein und das letzte Ziel alles Existierenden als Lebensgrund- macht zu finden ist. Dagegen wirkt dann KI wie" ein spielen im Sande". Das Religiöse lässt sich aber vom Entwicklungs-Lebens-Prozessakt (Mystifizierung) nicht trennen und ist als das eigentliche Element des Lebens immer mitgegeben und mitgesetzt.KI und Meister Eckhart vertragen sich deshalb so gut wie Wasser und Natrium.
- Das Problem der Emergenz ist für KI auch noch "weisses Gebiet". Emergente Eigenschaften,neue Merkmale oder Verhaltensweisen eines komplexen Systems, die sich aus dem Zusammenspiel seiner Einzelteile ergeben, aber nicht von den Teilen selbst besessen werden. Sie ent- stehen durch Interaktion, sind oft unvorhersehbar und lassen sich nicht auf die Summe der Einzelkomponenten reduzieren.
- Die Bewusstseinsfrage ist weiterhin offen, weil kein Mensch weiß, was Bewusstsein ist, wie es entsteht,ob es sich künstlich generieren lässt und ob es nur innerhalb des einzelnen Menschen oder ausserhalb in allem exis- tiert und immer schon da war, was im ersten Fall beson- ders durch die Interverbundenheit in der Quantenphysik und die moderne Nahtod-und Sterbeforschung gute Gründe gibt dieses zu bezweifeln*.
* Anamnese ist die Erinnerung an alles vorhandenes Wissen in
der unsterblichen Seele, welches bei der Geburt vergessen wird.
Es ist auch die (Entwicklungs)-Wieder-Erinnerungs-Pädagogik Pla-
tons, dass der Mensch das Abbild der Idee in sich trägt und die Sublimierungsthese des Aristoteles, wo alles Wissen schon im universellen Bewusstsein als emergente Eigenschaft ausserhalb vom Einzelgehirn existent ist und der " Ichcharakter " bei der Theorie des Bewusstseins in Frage gestellt wird. Es ist auch die Idee des antiken Philosophen Plotins wieder erkannter Urbilder, weil bei Schöpfung schon alles vorgeformt wurde und dieses durch die Entwicklung beim Einzelnen bewusst wird als "es ist mir einfallen". Jeder kennt das
Zitat von dem Maler Salvador Dali, der sich am liebsten nur an die Zukunft erinnert. Quantenphysikalisch wird das Wissens-Bewusst-
sein nicht als ein Produkt eines Ich-Bewusstseins-Gehirns als rela-
tives Bewusstsein betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsfeld ausserhalb von meinem Gehirn, welches nur Werkzeug ist, zu
diesem universellen, absoluten Bewusstsein als Weltgedächtnis,
um die benötigen Informationen aus dem allumfassenden Speicher abzurufen und für deren optimale Verwendung zu sorgen.
- Auch die Kantsche Frage,wo das Sein und das Bewusst- sein, das Wesen der Erscheinung und die Erscheinung selbst als Lebenseinheit sich decken, ist die Antwort auch noch offen.
- Wir tragen in unseren Genen, in den uns überlieferten Erbinformationen die gesamte Erfahrung und das Wissen der Entwicklungsgeschichte der Menschheit bis heu- te. Fragen nach der menschlichen Ethik,Werte,welche in sich tragend sind können zur Zeit auch schwerlich von der KI bewältigt werden.
- KI hat kein Bewusstsein,keine Moral,ist eine sinn- und verantwortungsfreie Technik.Vor allem ist nicht anzu- nehmen, dass eine künstliche Intelligenz Eigenschaften wie Gefühle, Liebe, Hass, Angst oder Freude besitzt, was nur den Menschen ausmacht oder in naher Zukunft von evolutiven und epigenetischen Kräften gesteuert wird. Computer sind keine denkenden Menschen, leblos und wenn kein Strom da ist, " steht und liegt er nur da und veraltet vor sich hin ".So betrachtet sind Tiere dem Menschen ähnlicher als die künstliche Intelligenz.
- Mit der Beispielweisheits-Metapher "Glücklich ist der, welcher sein Arbeits- und Lebensende mit dem Anfang seines Lebens in Verbindung setzen kann und die Kind- heit und Jugend sich darin vollendet und sich sicher ist, dass dieser Weg von Anfang an in der Kindheit als Lebensfundament fest- gelegt war, weil ich meinen Träumen mein Leben schulde als unverbrauchter Idealismus der Lebensspannung " steht KI ratlos gegen- über,weil KI nicht so tief in den Kaninchenbau einsteigen kann.
- Bildungs-KI-Lernen sind Gedanken zweiter Ordnung (abgeleitetes, begreifendes, gegenständliches Denken und der Gedanke ist zur Ruhe gekommen). Entwicklungs-Kultur-Lernen sind Gedanken erster Ordnung (ursprüng- liches, lebensvolles, gegenwärtiges Denken und der Ge- danke sucht noch).
- KI ist vordenkend antizipierend angelegt aber der zu- künftige Entwicklungsweg des Menschen führt nicht von der Gegenwart unmittelbar wie wir es gewohnt sind nach vorne weiter, weil "das Vorne" von der Vergangenheit schuldmässig vorbelegt und deshalb vorbestimmt ist. Eine andere Zukunft kann sich nur aus einer anderen Vergangenheit entwickeln. Die Zukunft ist nicht in dem Sinne offen, dass ich vom Standpunkt der Gegenwart nur planen und mir neue Möglichkeiten erschliessen muss, um damit die Zukunft zu gestalten, sondern sie ist be- reits durch die Vergangenheit abgesteckt, eingegrenzt und vorentschieden worden. Dem Menschen kann in Zukunft nur das begegnen, was er früher war.
- Nicht die KI-Technik und deren unbestreitbarer Nutzen steht zur Debatte,sondern nur wie sie eingesetzt wird.
- KI muss sich auch immer wieder neu beweisen wie es den echten Geschäftswert eines Unternehmens erschafft.
- Die KI-Giganten häufen Hunderte Milliarden Schulden an.
Schätzungen zufolge werden KI-Firmen in 2026 bis zu 570 Milliarden US-Dollar am Anleihenmarkt aufnehmen. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 121 Milliarden. KI-Anleihen haben ein enormes Ausmaß erreicht. Noch lassen Aufträge und Nachfrage dieses Wachstum zu. Die eigentliche Frage sei vielmehr, ob sich die Investitionen jemals rechnen Die Risiken liegen nicht in der Gegenwart, sondern in der Zukunft. Eine finale Antwort hat noch niemand.
- Von dem Papst Leo XIV,welcher in seiner ersten großen Enzyklika mit dem Titel Magnifica Humanitas ein- dringlich vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz warnte und die die Machtkonzentration in den Händen einiger weniger Tech-Milliardäre kritisierte ("biblische Bedro- hung") zu diese KI-Herrschaftsangst ist aus metaphysi- scher Realitätssichtweise unbegründet, weil einerseits diese Entmenschlichungsgefahr durch den Gesetzgeber dann eingedämmt wird und andererseits wegen der KI-Substanz-und Geistlosigkeit sich selbst auflöst,weil das Elementare (Höhere) immer siegt über das Ephe- mere (Niedrigere).Was bleibt ist nur das Echte und Wahre und das gilt auch für KI.Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Individuelle metaphysisch höher zu bewerten ist als das Allgemeine. Der abstrakte Geist liegt jetzt tiefer als die sinnliche wissenschaftliche Anschauung und eine mögliche, vorübergehende Machtmißbrauchgefahr. Alles was auf die Mittelbarkeit gerichtet ist, kann nie- mals Orientierung,Halt und Erneuerung sein. Die Ent- wicklungszielrich- tung wird immer die Wahrheit sein.Wie schon öfters betont macht"Nicht der Mensch Entwick- lung und das Leben ist für mich da (Dominationsmacht), sondern die Entwicklung macht den Menschen" und ich bin für das Leben da (Wirkmacht) und alles von selbst (vom Selbst her) geschieht.Es ist auch der Goethevers" Du schiebst nicht, sondern wirst geschoben". KI ist auch wenig geeignet ausser als Mittel zum Individualisie- rungszweck auf Höheres zu verweisen, um die Sehnsucht nach oben wachzurufen, was man selbst noch nicht, aber Menschenaufgabe ist und verwirklicht werden soll ("bib- lische Auferstehung")*.
* Dass aber lebt nicht, was von aussen her bewegt wird. Nur das lebt, was von innen her angestossen wird und die Ursache in sich selbst hat.Die Dinge die wir ersehnen kommen nicht zu uns, sondern durch uns*.
* Meister Eckhart.
- KI ist noch nicht das Letzte,weil alles dem ewigen und eisernen Verfallgesetz "des Blühens und und Welkens" unterliegt und perspektivisch betrachtet trotz allem KI-Zukunfts-Euphorie-Potential eine "untergehende Sonne im Sumpf ist".Es ist eine Technik,welche die Lebens- verwaltung bereichert, aber für die Lebensweggestal- tung ungeeignet ist. Von KI kann keine wirkliche Rettung und eine Lösung kommen, sondern nur von der Ent- stehung und Entwicklung neuen, menschlichen Lebens. KI kann aber kein neues Leben hervorrufen, weil sie eben nur Technik ist und deshalb allen Unkenrufen zum Trotz beherrschbar sein wird.
- "Unter einer Schädeldecke passiert mehr als bei allen Kriegen Revolutionen und technischen KI-Errungenschaf- ten".Es ist nur der Geist (Bewusstsein), der die Technik lebendig macht.
- Ich ehre die Mathematik sagte Goethe als die erha- benste und nützliche Wissenschaft, solange man sie da anwendet, wo sie hingehört. Aber ich kann nicht loben, wo sie Anwendung findet, die gar nicht in ihrem Bereich liegt und wo die edle Wissenschaft zugleich als Unsinn erscheint. Noch schärfer urteilt der Philosoph Schopenhauer, dass die niedrigste aller Geistestätig- keiten die Arithmetische sei und dieses wird dadurch belegt, dass diese die Einzige ist, welche durch eine Maschine ausge führt werden kann.
- Kulturkritisch betrachtet ist KI die Entwicklung vom wissenschaftlichen und technischen Fortschritt auf der Horizontalen als ein Näher-und Weiterkommen (von der Bewusstseinserkenntnis ging die Krise aus, welche nie die Totalität und das Ganze darstellt, weil der Mensch glaubt das zu sein, was er hat und sich bewusst ist zum wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, als ein nur Zuende- und zum Wendepunkt kommen in Richtung der Vertikalen, was Jahrhunderte lang schon den Ver- fallskeim der Auflösung in sich trägt als eine Form der Selbstzerstörung zur nächst höheren Entwicklungsstufe
und deshalb in die Bewusstseinskrise der Erkenntnis schliesslich führen muss, weil der Mensch das ist, was er nicht hat und sich nicht bewusst ist. Es ist um bei dieser Rezension zu bleiben die Entwicklung vom digitalen zum Entwicklungs-Individualisierungs-Zeitalter.
- Siehe auch oben weitere Nachteile von KI.
XV.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen herrscht z.B. durch das neue digitale und KI- Zeitalter eine Aufbruchstimmung vor.
Im Mittelpunkt stehen die Konsum-,Unterhaltungs-und Ver-
mögenswerte und die technischen Einsatzmöglichkeite (nur das Geld hat Recht). Beim Entwicklungs- Kultur-Lernen herrscht eine Endwendezeitstimmung vor.Im Mittelpunkt stehen die Lebenssinnwerte (nur der Mensch hat Recht).
XVI.) Generative KI (GenAI) ist eine Form der künstlichen Intelligenz, die völlig neue Inhalte wie Texte, Bilder, Musik, Videos oder Programmcode erzeugt. Sie lernt Muster aus riesigen Datensätzen und erschafft darauf basierend origi- nelle Ausgaben, die durch einfache Texteingaben (Prompts) gesteuert werden (Mittelbarkeit).Beim Menschen wird die transformatorische Kraft der Sprache als generative Lebens- sprache erlernt. Es ist mehr etwas Erfahrenes als Begrif- fenes, eine Erkenntnis und ein Ruhege fühl, eine innere Überzeugungsidentifizierung mit der Ganzund Einheit, nicht sprachlich vermittelbar und auf einer Lebensgrundgefühls-Erfahrungsebene unterhalb der Sprachen (Unmittelbarkeit).
XVII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wurde die Welt durch Kompass, Pulver, Buchdruck, Motor, Internet und KI erobert.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen waren diese nur notwendige Voraussetzung als De-und Entmaterialisie- rungs-Zweckmittel eines gotischen Lernprinzip zur Entwick- lungs-Selbst-Eroberung.
XVIII.) KI ist die materialistische Schule, des "homo ökonomi- cus", welcher auf den technischen und wirtschaftlichen Fortschritt als Lösung für alle Probleme schwört. Entwick- lungs-Kultur-Lernen ist die Lebensschule des homo religio- sus, welche den Menschen daran erinnert; "Wer auf den Königs Fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selber gehört.
XIX.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gehen KI-Startups-Unternehmen an die Börse,weil diese als Investition in die Zukunft gelten und deshalb mit steigenden Aktienkursen gerechnet wird (spekulative Wirklichkeit ohne Sinn).Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird jeder Entwicklungs-Indi- vidualisierungs-Weg als die beste Investition in die Zukunft betrachtet, welcher zu einem steigenden Lebenskurs führt (reale Wirklichkeit mit einem Sinn).
XX.) Von den vielen begeisterten Followern (Abonennten, Gefolgsleuten),welche die gepostete Meinung teilen (ohne wechselseitige Beziehung) in den sozialen Netzwerken und je mehr Anhänger der Post hat, desto mehr wird verdient (Wahrheit für mich) zu den stillen, homöopatisch im Ver- gleich an der Zahl von Besuchern,welche Webseiten googeln oder zufällig darauf aufmerksam werden, welche Gänse- hautfeeling auslösen,die Seele erheben und das Gefühl ver- mitteln,dass diese Webpräsenz nur für mich höchst per- sönlich geschrieben worden ist und ich deshalb endlich zu Hause angekommen bin und nicht mehr weiter suchen muss.Es handelt es sich hier um einen lebendigen Prozess, der den gesamten Menschen euphorisiert und dieser selber verwandelt wird (Wahrheit an sich )*.
* Es ist vergleichbar mit den damaligen Kopfkissenbüchern, welche mit leuchtenden Augen durch das allbekannte " Bleistift lesen (skribbeln) als sechster Finger gelesen wurden. Die Gedanken wurden mit dem Bleistift aufgespießt, ehe sie zurück flüchten konnten.Das Gelesene wurde durch herausschreiben, durch Markierungen oder sogar durch " Blätter rausreissen" verlebendigt und am Ende war das Buch " zerlesen ". Es blieb die höchste Ehre für ein Buch, wenn es diese Leseauseinandersetzung nicht überstand und wurde geadelt, wenn es am Ende im Papierkorb beerdigt wurde.
XXI.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden die virtuellen Informations-, Kommunikations-KI-und Arbeitstechniken angewendet ohne diese wirklich zu verstehen (deduktive, von aussen angelegte Methode und funktionierende Wahrheiten). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen erfolgt
im Entwicklungs-Prozess die Wahrheits-Individualisierung (induktive, von innen her angelegte Methode um selbst zur Wahrheit werden) *.
* Virtuelle Wahrheiten sind dogmatische, verwaltende Wahrheiten als ein Wissensverhältnis zur fremden Wahrheit oder relative, funktionierende Nützlichkeits- und Alltagswahrheiten (wahr ist,
was funktioniert, gegen kein Gesetz verstösst, Geld bringt, eine wissenschaftliche oder eine religiöse Wahrheit). Weil Entwicklungs-
wahrheiten immer nur individuell gültige Wahrheiten sind, wird im Entwicklungs-Individualisierungs-Transzendierungs-Prozess sich den Individualwahrheiten angenähert, von einem Irrtum zum nächsten geirrt, von der Wahrheit gereinigt und ist ihr gleich gestellt. Es ist die selbst erkannte Entwicklungsprozesswahrheit im persönlichen Wahr-
heitserleben. Die Wahrheit ist nicht, was in der Welt gilt, sondern was in der Welt wahr ist und zu entwickeln gilt. Es ist nicht die Wahrheit an sich, sondern nur die Wahrheit für mich.
XXII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen prognostiziert eine Ar- beitsmarktstudie, dass im Jahre 2025 die Maschinen bald mehr arbeiten als die Menschen und KI so selbstverstädnlich sein wird wie die Textverarbeitung im Büro. Der grösste Teil der Arbeit erledigen dann die Maschinen und die KI-Alogrith- men neues Personal mit technischen Qualifikationen (Ent- wicklung macht den Menschen als abhängige Anpassung-Veränderung und Arbeitsmarktunkultur). Entwicklungs-Kultur-Lernen prognostiziert,dass die Arbeitsplatz- Indivi- dua- lisierung als die beste Rüstung gegen die Beschäf- tigungsrisiken des Arbeitswandels gilt. Der Arbeitsbegriff unterliegt dem Wandel der Zeiten.Bei dem neuen Arbeits- verständnis ist der Arbeitsplatz nicht automatisch "Arbeit an sich ", sondern erst das Ergebnis von individueller Entwick- lungs-Auseinan- dersetzungs-und Überwindungs (Tranzen- dierungs-De-und Entmaterialisierungs)arbeit. Das alte Arbeitsverständnis bedeutete bisher, dass Arbeit vorhanden und genug zu tun ist, während beim evolutionären Arbeits- verständnis Arbeit " Teil der menschlichen Enticklung " ist, weil ich mich mit ihr auseinandersetzen, mir die Arbeits- möglichkeiten erst erschaffen muss und "Arbeit durch sich selbst" als "Stellen- wunder" interpretiert werden kann, wo der ideale Arbeit- geber man selbst ist. Es ist bei der Arbeit lernen, wie die Arbeit weiter geht.Wir sind nicht wegen der Arbeit da, sondern die Arbeit ist wegen uns da. Jede Arbeit dient aber dazu, diese überflüssig zu machen und zur berufenden Arbeit zu gelangen. Je geringer der Arbeitswert, desto schneller geht die Arbeit zu Ende.Durch die Arbeitsin- dividualisierung stehe ich nur mit mir im "Selbstverbes- serungs-Wettbewerb",KI mich nicht zu interessieren braucht und deshalb ist der Entwickler unersetzlich.Diese erlebte Selbstbiografie hat Bleibendes geschaffen und " Führungs- spuren hinterlassen ". (Diese Tätigkeit war für den Ent- wickler ein Entwicklungsreifeschritt für eine nächste, höhere (Berufungs)tätigkeit.Wenn die Ar- beitsausführung nicht " Selbstentwicklung als Ar- beitsent- wicklung " zum Ziele hat, bleibt die getane Arbeit für den Arbeitenden als auch für die Arbeit selbst (Unternehmen) (entwicklungs)wertlos. Weil keine Entwicklung statt gefun- den, hat die Arbeit ausser dem einmaligen Geldverdienen nichts gebracht und ist aus der Entwicklungsbrille betrachtet vergeudete Arbeits(lebens- zeit. (Der Mensch macht Entwicklung als unabhängige, menschliche Qualifikation der Indivi- dualisierungsdiffe- renzierung und Arbeitsmarktkultur). Siehe Textfortsetzung in Wandlung der Berufs-und Arbeitwelt*
* I.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird geklagt, dass durch KI in Zu- kunft Millionen von Menschen ihren angestammten Arbeitsplatz verlieren werden zu beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird prog-
nostizert, wenn sich das neue Berufs-und Arbeitsverständnis
vom statischen Berufs-Lebenlauf zum dynamischen Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslauf in aller Munde sein wird und Millionen von Menschen sich ihren neuen Arbeitsplatz entwickeln werden.
II.) Der Evolutionsverlauf erweckt in seinem äusseren Erscheinungs-bild den Eindruck einer zielhaften Entwicklung eines geplanten und
in diesem Sinne auch gewollten Entwicklungsgeschehens. Bei ge-nauerer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass der Entwick-
ungszielverlauf eigenen, indeterminierten, teleologischen, histori-
schen Gesetzen unterworfen ist und Entwicklungsereignisse und
ihre Auswirkungen nicht vorhergesagt oder beeinflusst werden können. Der Versuch aus der Vergangenheit die Zukunft zu extrapolieren und algorithmisieren, machen aufgrund der Nicht-
linearitäten des Zufalls eine kausale Evolutionsforschung unmög-
lich und spricht nur von Wechselwirkungen, Beziehungen, Einflüssen, Zusammenhängen und Synchronisation, welche zur Unschärfe, Ungenauigkeiten, Formlosigkeit, Unbestimmtheiten und nur zu (Schwebe)wahrscheinlichkeiten führen. Auch wissensbasierte Sze-
narien für einen längeren Zukunftszeitraum zu modellieren bleiben Spekulation und deshalb gilt "dass die Angst nicht zu irren der grösste Irrtum ist.
III.) Wenn wir die Gegenwart kennen, können wir nicht die undurch-
sichtige Zukunft berechnen, weil wir die Gegenwart nicht in allen Bestimmungsstücken prinzipiell kennen, weil diese den Gesetzen
der Quantenmechanik unterworfen sind und wenn Freiheit, Krisen, Glauben, Geist, Gefühle, Kreativität oder andere Bewusstseinska-
tegorien und Imponderabilien ins Spiel kommen, jegliche Kausalität zum ad absurdum geführt hat. Auch neue Erfindungen z.B. das Internet, geschichtliche Ereignisse, Traditions- und Stilwandel, öko-
nomische Krisen, Geldnöte oder Lebenswagnisse werfen jegliche Planungen über den Haufen. Weil ein individuelles auch wider-
sprüchlich ist, verläuft Einzelentwicklung nicht gesetzesmäßig und vernunftsorientiert. Jeder weiss am besten selbst, was er einmal beruflich plante und was aus diesen Träumen geworden ist. Es bestehen aber erklärbare, vorhersehbare über die Grenze des Sag-
baren, regelhafte Entwicklungs-Gesetzmässigkeiten der Entwick-
ungsprozesse, welche Einfluss auf den " Zufall " haben. Es soll also erforscht werden, was ist, um auf Grund der Unwandelbarkeit der Naturgesetze sehen zu können, was sein wird.
IV.) Es geht im wesentlichen darum, wie der Wandel, die Lebensdyna- mik,die Unwägbarkeiten, Ungeplantes und das Nicht-Rationale entwicklungsmässig gedeutet werden kann. Wenn sich das System dem kritischen Umschlagspunkt nähert, entscheidet es selbst, welchen Weg es einschlagen will und diese Entscheidung wird seine Evolution bestimmen (d.h., dass Evolution offen, unbestimmt und kein Ziel oder Zweck erkennbar ist). Aber in der Systemschau wird der Prozess nicht vom blinden Zufall beherrscht, sondern stellt die Ent- faltung einer (geplanten) Ordnung und Komplexität dar, die man eine Art Lernprozess mit Autonomie und Freiheit der Wahl betrachten kann*.
* Als historisches Beispiel werden die " Zukunftsprophezeiungen "
des allbekannten, französischen Arztes, Apothekers und Astrologen " Nostradamus " genannt. Aber dieses ist ein Gestrüpp von tausend Deutungen und seine Aussagen sind bis zur Unkenntlichkeit verstüm-
melt. Jeder kann daraus vorhersagen, was er will und von seinen exakt datierten Aussagen ist keine wirklich eingetroffen.
V.) Unbestimmtheit und offener Entwicklungsausgang sind eine fundamentale Aussage der Entwicklung. Evolutionsprozesse ent -
ziehen sich einer exakten Vorhersage und es hat sich immer ent-
wickelnd ergeben. Deshalb ist alles langfristig festgelegte entwick-
lungsfeindlich und schliesst die evolutionären Möglichkeiten des Wandels und der Veränderung aus. Die zukünftige Entwicklungs-
wirklichkeit lässt sich nicht durch Planung zu recht biegen und ein-
sperren. Irrtum, Lebenskrisen, Ereignisse und Lebensentwürfe an-
derer sind in der Planungsvernunft nicht vorgesehen, obwohl ent-
wicklungszielkausal zum Menschen zugehörig und es das suchen-
de Leben ist. Der Denkapparat darf nicht mit dem Wirklichkeits-
geschehen gleich gesetzt werden. Ich kann einfach nicht für die
ganze Welt planen, weil ich nur ein Teil bin. Der Indeterminismus
der Zukunft lässt sich nur durch Lebensvertrauen und den Glauben als allumfassende Einheit, Ganzheit und Zeitlosigkeit abdecken und absichern. Wer glaubt und vertraut schliesst alle Unwissenheit mit ein und das hat nichts mit Religion zu tun.
XXIII.) Vom digitalen KI-Zeitalter welches durch das Bildungs-Kultur-Lernen in allen Lebensbereichen vieles überflüssig macht (bspw. stationäre Arbeitsplätze, Berufszweige, Ver- triebswege, Dienstleistungsangebote, Vereinswesen) zum Entwicklungszeitalter, welches durch das Entwicklungs- Kultur-Lernen in allen Individualisierungs-Bereichen (bspw. Konsum-, Unterhaltungs-, Bildungs-, Mobilitäts- und Gesund- heitswelt) durch die Entwicklungs-Transzendierungs-Über- windung als De-und Entmaterialisierung vieles immer mehr überflüssig macht.
XXIV.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden KI-Softwareent- wickler, Softwarearchitekten und Programmierer aktu-
ell händeringend am Arbeitsmarkt gesucht (starke umwor-
bende Berufe und die Arbeitgeber suchen sich die passen-
den Kanidaten/innen aus ).Beim Entwicklungs-Kultur-Ler-
nen werden Lebensentwickler, Lebensarchitekten und diejenigen, welche das gotische Lernprinzip als Lebens-
programm haben als Arbeitsentwickler in Zukunft hände- ringend am Arbeitsmarkt gesucht (stark umworbene Arbeitsqualifikation und die Kanidaten/ innen suchen sich die passenden Unternehmen aus).
XXV.) Die Welt ist wissenschaftlich sehr weit entwickelt, aber die technische Entwicklung hat keinen entscheidenden Einfluss auf die kulturelle Entwicklung des Menschen, es sei denn, als Mittel zum Entwicklungszweck. Die technische Begriffswelt hat nur die geistige Begriffswelt verdrängt und der Mensch ist zu einer Funktion der Materie geworden. Der technische Fortschritt wird aber nur zum Kulturgut und Partner, wenn über das Zweckrationale und die angewandte Wissenschaft " der Verapperatung " hinaus die geist-see- lischen Sinntriebkräfte in den technischen Neuerungen als Mittel zum Entwicklungszweck Verwendung finden. Es ist nur der Geist (Bewusstsein), der die Technik lebendig macht. Die Weltveränderung und Naturbeherrschung durch Wissen- schaft und Technik wird zur Weltveränderung und Natur- beherrschung durch uns selbst.
XXVI.) Der tiefere,prospektive Sinn von KI ist den negativ angstbelegten Materialismusbegriff mit Geist zu durch- dringen und er wird bei der Überwindung somit zu einem neuen Kulturbegriff,weil ich durch die Erfahrung einer transformierten Sichtweise zu neuen Erkenntnissen gelangt bin.Es ist der physikalische Materialismus (Erscheinung), der bei Reife die Zerfallserscheinungen in sich trägt und die materielle Erscheinungsseite durch Transzendierung umschlägt zur immateriellen Wesensseite als Wahrheit hinter der Erscheinung eines Geistmaterialismus und wenn ich mich von der Erscheinung löse,wird dieses als gewaltiger Reinigungs-und Destillationsprozess verstanden.
Weitere Besispiele folgen.