74.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs-
lernprinzip eines alten Zeitalters) zum Kulturations-Entwicklungs-Kultur-Lernen (gotisches Lernprinzip)
eines neuen Zeitalters).
(Diese Webpräsenz ist nicht tablet-und mobiloptimiert).
Trauerverarbeitung-Einzelschicksal.
(Verfasser unbekannt).
Wenn ich an einen Menschen denke, rufe ich ihn ins Da-und Hier sein.Sein Körper ist völlig bedeutungslos, sondern nur sein mensch- liches Wesen als geistige, psysische Wirkungspersönlichkeit sehe ich vor meinem geistigen Auge.
1.) Weil für mich das Leben weiter geht,geht für mich die Paarbeziehung auch weiter.Meine verstorbene Partnerin ist nur unsichtbar da und ich spüre ihren schwerelosen Körper als ausserkörperliche, wesenhafte Anwesenheit durch alle Widerstände,Mauern und feste Strukturen hindurch.ich spüre ihre personen-leibhaftigen Anwesenheit als unsicht- bare Daseinsrealität.Auch wenn es paradox sich anhört,ist mir dieses beim Kennenlernen einer anderen Frau erst so richtig (ihre Eifersucht) bewusst geworden. Es ist auch wei- terhin merkwürdig, dass die kitschigen Texte von " Liebes- schnulzen" für mich beim Hören real wurden.Auch im nachtodlichen Leben dämmerte es mir erst richtig, welche unersetzliche Partnerin ich hatte und die tägliche Selbst- verständlichkeit etwas Besonderes gewesen und nicht mit Gold einzutauschen war.
2.)Wenn ich an sie denke, rufe ich ihn ins unsichtbare Dasein aus der jenseitige Parallelwelt in die diesseitige, sinnliche, materiale Realwelt.Sein Körper ist völlig bedeutungslos, sondern nur sein menschliches Wesen als geistige, psysische Wirkungspersönlichkeit sehe ich vor meinem geistigen Auge.
Das Sichtbare ist nicht alles.Es ist keine Imagination ohne realen Hintergrund, sondern ich empfinde keinen Unter- schied zwischen dem Realitäts-und Wirklichkeitsbewusst- sein als ein inneres, existentielles bild-und personenhaftes hier-und dasein.Es ist nicht von mir aus-und erdacht und ich unterliege keiner Sinnestäuschung, sondern es ist ein spür- bares, physisches Daseinsgefühl einer leibgebundenen Kör- perwirklichkeit. Sie ist mit mir im Diesseits nur jenseitig.Sie lebt für mich physisch leiblich weiter,als wenn es das Sterbe- datum nicht gegeben hätte und nur eine unwichtige Fußnote gewesen war.
*Wenn einmal die Tatsache erkannt ist, dass die geistige Schöpfung ihrem Wesen nach die gleiche ist wie die materielle, in der ganzen Schöpfung nichts Formloses gibt und dass sich beide nur durch die Art und Ort ihres (Da)seins unterscheiden, dann wird erkannt, dass der geschaffene Geist den selben Lebensorganismus in geistiger Form besitzt, den die irdischen Geschöpfe in materieller Form haben und dass der irdische Körper über die Form des Geistes gegossen ist und daher in dem materiellen Guss nichts enthalten sein kann, was nicht in der geistigen Form vorhanden ist. Hier wird unmissverständlich klar,dass die jenseitige Wirklichkeit in allem dem Diesseits wesenhaft gleicht nur mit dem einen Unterschied, dass das Jenseits feinstofflich, körperlos, psychisch, geistig und aussersinnlich (PSI-Fähigkeit-" sechs- ter-Sinn als gefühlte körperliche Realität") und durch die Atomphysik (Elementarteilchen) erkannt werden kann, während die diesseitige Realität grobstofflich, leibgebundene Körpernatur, physisch, mate- riell ist und durch die menschlichen Sinne erfasst wird"*.Siehe auch Textfortsetzung den Gliederungspunkt "Sensus Numinis" in Kultur- lernen-36
* In Textanlehnung an Johannes Greber,Theologe (1874-1944).
3.) Wir leben in einer tiefen Beziehung seit 37 Jahren mitein- ander und das Sprichwort dazu lautet "Je länger (geschicht- licher) die Partnerschaft,desto inniger (seelischer) ist diese oder je weiter sie weg ist, umso näher ist sie bei mir und liebe sie jeden Tag mehr. Diese Beziehung geht weit über eine normale Alltagspartnerschaft hinaus.Es ist schon schi- zophren, wenn einer zu Hause bei seiner Frau sagt:" Ich will zum Nordpol und ist er endlich am Nordpol will er nur noch zu seiner Frau ( Bemerkung eines Polarforschers).Man hört und sieht meine Frau zwar nicht, aber für mich ein zwei-felsfreies, undiskutierbares Wissensfakt und stärkste Le- bensrealität, als wenn sie in einem anderen Raum sitzt zu dem ich keinen Schlüssel habe. Ich vermisse sie auch nicht, fehlt mir nicht, nur weil sie gerade nicht neben mir sitzt oder ich sie nicht sehe. Das ist, als wenn ich morgens ins Büro fahre (ohne sie) und abends heim komme und sie sitzt vor dem Fernseher. Das Wort Trauer und Tod kommt mir gar nicht in den Sinn, weil sich erst einmal eine Beerdi-
gungsrealität vor meinen Augen abspielt, welche für mich nicht wirklich ist. Weil es den Tod nicht gibt und die Liebe in uns nie erstirbt.Ich leide nur,weil sie ein Teil von mir ist und deshalb kann diese auch durch eine Trauerzeit überwunden werden. Dass meine Frau verstorben ist, habe ich noch kei-
nem erzählt, weil es einfach für mich nicht stimmt, aber für andere meine Sichtweise nicht nachvollzieh- und deshalb nicht vermittelbar ist,dass die Partnerschaft weiter geht, weil es noch das anachronistische,mumifizierte (Ganzheits)- todesverständnis in den meisten Köpfen vorherrscht. Ich lebe ja selbst auch in dem Spannungszustand der Diesseits-und Jenseitswelt-Bewusstseins-Spaltung der Sterbeurkunde einerseits und für mich nur dem scheinbaren Tod anderer- seits, wo sie sich über ihre eigene Urnenbeisetzung am Grab "köstlich" amüsiert und auch nicht begriffen hat,dass sie von ihrem physischen Körperleib getrennt ist. Warum ich einen teuren "Beerdigungszirkus" bei der Pietät bezahlen soll, leuchtet mir auch nicht ein, weil sie ja für mich gefühls-, und partnerschaftsnähemässig zweifelsfrei "weiterlebend" in einer wechselseitigen Verbundenheit als ein Teil von mir in der unsichtbaren Welt lebendig wahrgenommen wird.
Mit dem Herzen kann man nicht irren"!*
* (Es ist das dichterische und nicht das anatomische Herz, welches diesen umgangsprachlichen schwammigen Gefühlsausdruck aus- drückt, aber durch eine neuen personen-leibhaftigen-lebensnäheren, Begriff mit einem materialistischen Zug ersetzt werden muss).
4.) Niemand ist fort, den man liebt. Sie ist nur vorausge- gangen , aber aus der gesetzlichen festgelegten "Beerdi- gungs-Num- mer", weil noch das anachronistische Trauer-und Beerdigungskulturverständnis nach dem traditionellem Ritus gilt, zur Zeit keiner heraus kommt.
5.) Der Tod ist der Kreuzungspunkt, wo die eine Welt in die andere scheinbar übergeht und sich die Wege trennen. Der/die eine geht in der Diesseitswelt, der/die andere geht in der Jenseitswelt, aber gemeinsam geht man weiter,obwohl die nicht existente Dualismusspaltung nur im Kopf verherrscht. Wir sind nur vorübergehend geschieden,weil kein Wachstum
mehr hier für Beide möglich war und dieses ein grosser Ent- wicklungsfortschritt für sie bedeutet Eine weitere Bezieh- ungsperfektion wäre nicht möglich gewesen.Es wäre nur so erst einmal wie alle Jahre wieder weiter gegangen.
* I.) Von dem Tod meiner lieben Frau und Partnerin im 79.Lebensjahr und der quälerischen Frage,warum ihr nicht noch ein paar Jährchen Lebensjahre gegönnt waren zu es wären aber wahrscheinlich z.B. zehn weitere entwicklungslose und sorgenlose Wiederholungsjahre des Reisens,der Einladungen in einer fröhlichen Gesellschaft, des Shoppings und Unterhaltung geworden zur Feststellung, dass das Leben auf Wachstum, und nicht auf Wiederholung und Beharrung ausgerichtet ist. Wiederholung als Kreislauf und " alle Jahre wieder " ist ungeschichtlich und entwicklungsarm. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen worden, wie ein Zirkuspferd in der Manege immer wieder im Kreise herum zu laufen.Jede Lebenslänge und Lebenssinn ist mit einem Lebensauftrag verknüpft,welcher "in Gotteshand liegt" und wenn dieser Ende gebracht ist, nur Dankbarkeit das Schlusswort für die langen Jahre des Zusammenlebens sein kann (der Sterbezeitpunkt des Lebenssinns kann oft erst im nach hinein erkannt werden).Gottes Wille lässt sich nicht hinterfragen, sondern ist schicksalsmässig zu ertragen Es ist immer mein Wille gewesen, der mich vom Gewollten getrennt hat.Nur wegen der Ungewissheit des Sterbezeitpunktes baut der Mensch seine Luftschlösser, als wenn er ewig leben würde und das Sterben und der Tod werden ausgeblendet, anstatt sich mit dieser nächsten "Weiterlebensphase" auseinanderzusetzen.
II.) An wichtigen Punkten der Evolution treten Wertwenden auf d.h., was bis dahin entwicklungsförderlich war (Maß, Sinn, Wert) wird ent- wicklungsschädlich (Maß-, Sinn- und Wertlosigkeit), die werbende Kraft der An ziehung lässt nach und die Involution zur Evolution. Beim Reifezeitpunkt wird die kritische Masse für Veränderungen erreicht und nach dem allgemeinen Gleichgewichts- und Reifegesetz des Wer- dens-und Vergehens "schlägt die quantitative Veränderung in qualitative Veränderung als nächste, höhere Entwicklungsstufe.
6.) Mein innigster Wollenswunsch, dass ich "alles Geld der Welt" dafür ausgeben würde,dass sie wieder zurück kommt, aber ich habe losgelassen und die Trennung als unerklär-
lichen "Willen Gottes" akzeptiert als das unausweichliche " Höhere und Bessere" und ihr nächster Entwicklungsfort- schritt.Heute, nach einem zeitlichen Abstand würde ich eine Rückkehr, wenn diese möglich wäre auch gar nicht mehr wollen. Es ist der Natur schlechthin unmöglich, ein Wesen zu zerbrechen, zu schädigen oder irgend wie anzutasten, sofern
dieses nicht damit auf einen höheren Wert hinaus will. Gott will die Natur nicht zerstören, sondern vollenden.Es gibt kein Scheitern, was nicht in einem neuen Anfang mündet. Es muss etwas sterben, weil es gedient hat und die Zeit dafür abgelaufen ist, damit ich weiterleben kann.In Textanleh- nung an Meister Eckhart Es ist die Todesweisheit,dass etwas sterben muss, wenn die Zeit dafür abgelaufen ist und gedient hat für etwas Besseres und Höheres. Sie ist ja nicht alleine gegangen, sondern auch ein Teil von mir ist mit ihr gegangen. Weil es ein Teil von mir war, kann auch der Verlust nie überwunden werden und eine neue, weitere Übergangs- partnerschaft wäre undenkbar,weil die Beziehung unvoll- endet geblieben wäre. Im jetzigen Leben wollte man mit niemand anderen zusammen sein und das trifft genau für das Zusammensein im Jenseits zu.Das sichere Wissen,dass sie glücklich ist in ihrer (Weiter)lebens- welt und nie mehr, weil ein riesiger Entwicklungsfortschritt für sie statt gefun- den hat, zurück will, genügt mir*.
*I.) Auch die moderne Sterbeforschung bestätigt, dass die jenseitige, feinstoffliche Gedankenwelt nicht sehr viel anders wahrgenommen als die irdische, grobstoffliche Gedankenwelt. Die seelischen Er- fahrungen und die Weiterentwicklung endet nicht mit dem Tod. Der Mensch bleibt der Gleiche ohne Körper und der Tod wird überhaupt nicht im unsterblichen, geistigen Bewusstsein durch die undua- listische, ganzheitliche, raum- und zeitlose Sichtweise wahrgenom- men. Die Selbstidentität verlässt den Körper zum Todeszeitpunkt ohne eine merkliche Unterbrechung.Weil die Lebenskraft nach Trennung des Geistes vom Körper im irdischen Tode beim Geist bleibt und Träger des Gefühls ist, so kann der vom Körper getrennte Geist die gleichen Empfindungen haben wie der Geist der noch mit dem materiellen Körper verbunden ist. Darum ist der Geist genauo freud-und leidensfähig wie im irdischen Leben. Ferner sehen sie ihren Geist- leib als einen materiellen Körper an, weil er dem irdischen Leib nach Form und Gestalt vollkommen gleich ist. Es gibt eine religiöse Gegentheorie welche besagt," dass der "Auferstehungsleib" auf keinen Fall dem jetzigen Leib gleich ist und mit unseren neuen, jenseitigen Leib mehr vergleichen können. Jeder bekommt seinen eigenen körperlichen Leib und wird als ursprüngliches Wesen im Himmel erkennbar sein und eine individuelle Persönlichkeit bleiben. Durch die Auferstehung wird das Verwesentliche unverwesentlicht und d.h., dass wir im Besitz des neuen Leibes nicht mehr der Ver- gänglichkeit und einem Zerfall unterworfen sind und frei ist von jeder Leidenschaft und "sündigen Wünschen".Sein ursprünglich vollkom- mener Zustand und seine Schönheit werden von Ewigkeit zu Ewigkeit vollkommen bleiben. Es wird keine Krankheit, keine Beschwerden und keine Schmerzen mehr geben und er wird seine Jugend und Lebensqualität nie mehr verlieren". Ausserdem ist die Erinnerung an den irdischen Tod ausgelöscht.Sie wissen gar nicht, dass sie von ihrem irdischen Körper getrennt sind.
7.) Das Jenseits ist die allumfassende Wirklichkeit und das
viel Grössere, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits um- fangen. Jeder Kulturträger will auf etwas (Jenseitiges) hinweisen und die Sehnsucht nach oben wachzurufen, was den Menschen übersteigt, was man noch nicht ist und als Menschenaufgabe verwirklicht werden soll. Das Ende der Evolution wäre, wo Diesseits und Jenseits eins wären und damit der Dualismus, den die Philosophen Platon und Aristoteles in die Welt gebracht haben, überwunden. Aber der Mensch befindet sich nur mit einem Teil seines Wesens innerhalb der natürlichen Schöpfung (Diesseits= Bildungs-Kultur-und existentielles Lernen aber mit einem anderen Teil seines Wesens, was ihn als Menschen charakterisiert, be- findet er sich ausserhalb der Schöpfung (Jen-seits=Entwick-
lungs-Kultur-und Unsterblichkeitslernen), so dass er in zwei Welten lebt, für beide Welten zum Lernen gezwungen wird
und die Lebenslernsichtweise aufgegeben wird, als wenn es kein Jenseits gäbe. Die Fragen des Menschen sind existen-
tieller und persönlicher weltlicher Natur und nicht wo er herkommt kommt und wohin er einmal gehen wird,aber der Mensch ist nicht geboren worden, dass er einmal sterben wird, sondern um Unsterblichkeit zu lernen.Ich bin aber als Diesseitsmensch zu einem Doppelleben und Doppelblick nach innen (reli- giös) und aussen (säkular) gezwungen, führe eine bewusste und unbewusste Existenz und muss leben wie ein unsterblich Sterblicher zugleich. Für die bisherigen Generationen war nur das Diesseitsbildungslernen Schul- normalität, für die jetzigen Generationen wird und muss das Jenseitslernen ohne dass es (r)evolutionär klingt, zur aus- serschulischen Selbstverständlichkeit werden,weil das Leben ja weiter geht. Das Leben wird dann nicht nur im jetzigen Leben, sondern auch in der Ferne verstanden (Eschatologie).
Wir müssen unsere Zukunft beurteilen nach einem Zeit- maßstab, der grösser ist als mein Eigener, das statistische Durchschnittssterbealter und dadurch immer mehr die Sichtweise gewinnen, zwar in der Welt zu sein, aber nicht nur von der Welt zu sein. Neuerdings wird unstrittig das Jenseits als die dazugehörige Rückseite der Lebensmedaille, wo die Dualismusspaltung aufgehoben ist konsequenterweise interpretiert, weil es nur Einheit und ein Ganzheitsbewusst- sein gibt und das Jenseits ein überholter, anachronistischer, unbeleuchtender Begriff darstellt*.
* Weil der Diesseits-Jenseits-Dualismus im nicht-linearen, raum- und zeitlosen Bereich aufgehoben ist geht naturzwangsläufig das Leben weiter. Es gilt der quantentheoretische Grundsatz, dass alles be-
kanntlich mit allem zusammen hängt und weil das Ganze nur ein Einziges und eine Einheit ist, deshalb keine Zweiheit einer Dualität geben kann.Die moderne Physik und Kosmologie haben das Bild vom Universum (lat. universus „gesamt“, von unus und versus „ in eins gekehrt ") als ein unteilbares, dynamisches grosses Ganzes unwider- ruflich bewiesen.
8.) Die Bildungskräfte sind zu schwach und reichen für das Jenseitslernen nicht aus.Der Hinweis,dass das Jenseitslernen eine Entwicklungs-Individualisierungs-Bringschuld einer Entwicklungslosigkeit darstellt, übt noch keine Lernmotiva- tion aus, welche erst bei Entwicklungsreife (Nr.782)/(Gna- de)) gegeben ist.Wer aber von der Unsterblichkeit eines Weiterlebens überzeugt ist, erkennt den Notwendigkeits-Lebenssinn und beschäftigt sich immer mehr mit der "Investition in die Zukunft", ohne dass mit "der Hölle" gedroht wird. Wenn er stirbt, fällt er dann nicht unvorbe- reitet in ein dunkles Loch ("Après moi le déluge") und in ein angstbesetztes "Nichts" hinein, sondern in ein alles,wo das Beste noch kommt*.
* Je banaler die Wahrheit desto grösser ist die Sicherheit, Selbstver- ständnis- und Lebenswirksamkeit ( Binsenwahrheit z.B. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen").Aber je tiefer, bedeutsamer, er- kenntnis-und folgenreicher die Wahrheit (z.B. wissenschaftliche, mo- ralische, religiöse Wahrheit (eines "Jenseitslernens"),umso geringer die Sicherheit,Selbstverständlichkeit und Nachfolgewirksamkeit).
9.) Das Jenseitige existiert im weltlichen Sein und der Mensch darf sich nicht damit abfinden, dass Gott nur in der einen Hälfte (Jenseits) zu Hause ist, aber nicht in der alltäglichen, lebendigen Wirklichkeit (Diesseits). Wir befinden uns in- mitten einer neuen Weltstunde, in der sich die letzte im Diesseits bereits zu diesem (un)religiösen Jenseits-Lernen-Ereignis befindet.
Weil ich vertraue und nicht mehr weiter darüber nachdenke, habe ich meinen Frieden und auch sie hat ihren Frieden mit
mir in ihrer "Jenseitswelt".
10.) Wenn ich lebe bin ich mein Körper und in meinem Kör-
per, aber wenn ich tot bin ich aus meinem Körper.Nach der Sterbe-und Nahtodforscherin z.B. Frau Kübler-Ross (ca. 2000 Nahtodberichte), aber auch andere Sterbeforscher kamen zu den gleichen Untersuchungsergebnissen bei den Nahtod- erfahrenden,dass der Tod ein strahlender Neubeginn, ein glückseliger Zustand des Friedens, voller Gesundheit,erst jetzt ein richtiges Leben ist, mit dem Garten Eden und die Wirklichkeit, welche sich offenbarte als das, was als Wohnort Gottes bezeichnet wird, verglichen wurde und auch nie mehr in das bisherige Leben zurück wollten. Wer einmal eine Nahtoderfahrung (NTE) gemacht hatte erkannte, wie unbe- deutend die materiellen Dinge sind und begann danach, die- se hinter sich zu lassen.Wer einmal die Wahrheit erfahren hatte,machte sich keine Sorgen mehr darüber, was nach dem Tod bleiben und nicht bleiben wird.Fast die Hälfte der Probanden, welche an der Schwelle des Todes standen und eine extrakorporale Erfahrung hinter sich hatten waren der Ansicht, es sei vom Jenseits möglich noch lebende Angehö- rige zu beobachten, möglicherweise zu kommunizieren und zu interagieren und sahen die Welt an sich vorbei ziehen.Die/der Verstorbene lebt im Vollbewusstsein ihrer/seiner Per- sönlichkeit weiter und der Mensch bleibt sich gleich.
11.) Es gibt objektiv betrachtet keine Grenzen, Mauern oder Stopschilder. Die vorhandenen Grenzen, die unsere einge- schränkten Sinne vortäuschen sind die noch nicht gespreng- gten (Kopf)mauerngrenzen. Für Hellsichtige, Hellempfindene und medial Veranlagte wird es nicht mit den leiblichen, son-
dern mit dem geistigen Augen als Ergebnis eigenen Schauens alles erkannt als eine neue Sichtweise, welche sich in der Dunkelfeldforschung als Grenzbewusstsein nur für mich eröffnet hat und spüre nicht nur mit dem" Herzen" als zwei- felsfreie Erkenntnis in der unsichtbaren Jenseitsdimen- sion ohne eine Spur von Sinnestäuschung (weil es dafür keinen menschlichen Sinn gibt) ihre nähe-, lebens-, und physische Wirklichkeits-Anwesenheit ( weil diese in einer mehrdimen- sionalen Lebens-Parallel-Welt weiter lebt und nur bewusst- seinsbereichsmässig, sphärisch durch eine nicht, sichtbare Frequenzwand (Schwingungszahl von Wellen, welche von den menschlichen Sinnen nicht wahrge- nommen werden)*.
*I.) Es gibt nur ein Bewusstsein.Dieses hört nach dem Tod nicht auf zu existieren – es besteht weiter und ist unabhängig von Gehirnfunk- tionen“, so die These, die der holländische Kardiologe Pim van Lommel in wissenschaftlichen Langzeitstudien erforschte.Es kam häufig vor,dass Menschen, welche eine Nahtoderfahrung gemacht haben genau beschreiben konnten, was um sie herum passiert ist, während sie bewusstlos waren.Das substantielle Diesseitsbewusst- sein wird gegenständlich, körperlich, mit den Sinnen und das geistige Jenseitsbewusstsein wird ungegenständlich, unkörperlich genauso gefühlsmässig wesenhaft persönlich miterlebend hier und dabei seiend lebendig wahrgenommen als Wirklichkeitserfassung der unsichtbaren Welt,aber naturwissenschaftliche Methoden lassen sich nicht auf das Leben übertragen und es liegt in der Methodologie der Naturwissenschaften alles individuelle und Übernatürliche auszu- schliessen. Aber auch jede Generation von Wissenschaftlern blickt auf die Modelle und Aussagen früherer Generationen zurück und man amüsiert sich über deren Naivität,weil es nichts Festes, keine Mauern und Grenzen gibt, sondern nur ein "noch nicht", Auflösung, Weiter- entwicklung, Licht* und neue Erkenntnis.
II.) Der Rat von Francis Bacon, der Begründer der modernen Natur wissenschaften vor 300 Jahren, trifft auch für die moderne Sterbe-und Nahtodforschung zu, " dass die Natur auf die Folter gespannt werden muss,bis sie uns die letzten Geheimnisse preis gibt".Wer nicht gele-
gentlich kausalwidrige Dinge zu denken vermag, wird die Wissen- schaft nicht um eine Idee bereichern können (Max Planck, Physi-
ker).Nur wer das Absurde versucht, kann das Unmögliche erreichen (Einstein).Die Unheilbarkeit war immer der Fortschrittsmotor für die Medizin.Ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt so Friedrich Hölderlin. Bildungs-Kultur-Lernen ist das determinierte Wissen innerhalb von mir. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist das indeterminierte Wissen ausserhalb von mir. Diese metaphorischen Aussagen sind die Vorboten einer weiteren univer-
sellen Annäherung. Der Satz z.B. Weil im Herzen vereint kann man nicht mit dem Herzen irren"steht erst einmal im leeren Dichter-
raum,weil noch nicht alles für uns zugänglich ist*.
* Licht als Wirkkraft beherrscht unsere Wahrnehmungssinne wie hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen.Das Photon (Licht) ist die elementare Anregung (Quant)des elektromagnetischen Feldes und ist Bestandteil (Lichtquant) der elektromagnetischen Strahlung.
12.) "Ich träume nicht nur davon, sondern Ich freue mich schon auf das Wiedersehen, wo wir uns beide in die Arme schliessen werden. Gott hält sein Wort.Es ist das Abenteuer einer sich vollendenden Entwicklungs(himmels)partner- schaft, auf höchstem Niveau (siehe auch den Gliederungs- punkt-Weiterentwicklung für die Verstorbenen).Das bis- herige jahrelange Beziehungsleben wandelt sich zu einer Beziehungssinnbestimmung und die Vergangenheitsbe- ziehung war notwendig für die Ewigkeitsbeziehung.Im Frieden mit ihr sein führt zu einer vollkommenen Partner- schaft (Wenn der Mensch stirbt, stirbt er in Gott hinein und Gott ist identisch mit Frieden).Ich kann nicht nur rückwärts, sondern bin auch besonders vorwärts dankbar.Das Beste in der Beziehung liegt noch vor uns*.
*Der Seelenfaden ist bestimmt vereint zu bleiben und verbindet Men- schen über Zeit und Raum und überdauert die Zeit als Ewigkeitsbe- ziehung.Es ist die Seelenverwandschaft als Dualseele,welche dem Leben einen tieferen Sinn schenkt.Kulturübergreifend symbolisiert der rote Faden das menschliche Schicksal.Es ist eine magische Verbindung, welche jenseits aller nachvollziehbaren wissenschaft- licher Empirie liegt.
13.) Sie ist mir näher als je zuvor und ich habe nie das Gefühl getrennt zu sein. Wenn ich an sie denke rufe ich sie ins unsichtbare Dasein. Meine Lebenspartnerin ist so, so nah, kein Unterschied zwischen früher und trotzdem schwer zu fassen. "Liebe liegt ausserhalb der Zeit,ist Transzendierung in der Transzendenz und überwindet deshalb die Diesseits-und Jenseits-Welttrennung. Gott vereint, die sich lieben und Liebe ist unzertrennlich,unteilbar und lebendige Gegen- wart*. Es gibt leider noch keine Bibelstelle als Lebenströs- tungselixier für ein Jenseits-Beziehungs-Leben und jede Religion hat darüber ihr eigenes, übernatürliches Weiterle- bensverständnis. Dieses ist mir aber auch gleichgültig, weil es im "Himmel als Bewusstseinszustand" jede Religion überflüssig macht*.
* I.) Wir unserer ganzen Natur nach nicht physische, sondern in erster Linie psychische Wesen. Wir können deshalb nur physisch, aber nicht geistig sterben und nach dem biologischen Tod muss es trotzdem weiter gehen. Das ist also ein logischer Irrtumsschluss, weil es nach Adam Riese für das Leben keinen Gegensatz (Tod) und nur ein Leben geben kann und deshalb überlebt der Mensch sein Sterben. Ein allum- fassendes Ganzes muss immateriell sein und kann kein Gegenteil als Gegenstand haben, womit auch das dualistische Weltbild vom Leben und Tod ad absurdum geführt wird.
II.) Nahtoderfahrungen gelten heute als ein Massenphänomen und nach einer Grobschätzung wird weltweit von circa 60 Millionen Menschen ausgegangen, welche eine Todesnäheerfahrung gemacht haben.Wer eine Nahtod-Erfahrung hinter sich hatte, hatte keine Angst mehr vor dem Tod, auch nur noch den geringsten Zweifel an ein Weiterleben nach dem Tode und benötigte auch keine weiteren Beweise mehr.
Siehe auch das Essay:
"Von der traditionellen, zeitwidrigen,mumifizierten Beerdigungs-und Trauer-Erinnerungskultur des Bildungs-Kultur-Lernens zur modernen, gegenwärtigen, evolutionä- ren Beerdigungs-und Trauer-Erinnerungskultur eines Entwicklungs-Kultur-Lernens" in Kulturlernen-40