4.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- eines neuen Zeitalters). (Diese Webpräsenz ist nicht tablet-und mobiloptimiert). 101.) Bildungs-Kultur-Lernen sind Kulturtechniken wie z.B. lesen, schreiben, rechnen, sprechen, Problemlösungstechni- zung in allem vorzunehmen und lernen den Entwicklungs- begriff zum Handlungsbegriff im "Hier und Jetzt" werden zu lassen (lebendige Schrift- und objektlose Entwicklungsle- benskultur als lebendige Werde-Selbst-Kulturation innerhalb von uns)*. * Vergangenheitslernen: Der Mensch muss seine Vergangenheit aufarbeiten,indem er sich wandelt und nochmals so leben und han- kennen und mir neue Möglichkeiten erschliessen muss, um damit die Zukunft zu gestalten, sondern sie ist bereits durch die Ver- gangenheit vorherbestimmt, abgesteckt, eingegrenzt und vorent- schieden worden. Wer darüber nach denkt wird erkennen, dass der Mensch, der die unbewältigte (Schuld)vergangenheit ausblendet und nur nach vorne lebt, seine (Planungs)zukunft bereits hinter sich hat.Ich kann in Zukunft nicht der Gleiche bleiben der ich zur Zeit bin. 102.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist man der Meinung, *I.)Sisyphos ist eine Figur aus der griechischen Mythologie, die als strafender König von Korinth bekannt ist, der die Götter verhöhnte. Seine berühmte Strafe besteht darin, ewig einen Felsbrocken einen Berg hinaufzurollen, der jedoch kurz vor dem Gipfel immer wieder ins Tal rollt. II.) Eine Gesellschaft wird sich nie als Kulturvolk begreifen, sondern III.) Es ist auch Franz Kafkas (Schriftsteller) tiefe Erkenntnis, dass er 103.) Bildungs-Kultur-Lernen ist die geistesbildende Bildungs-Wissens-Kultur des Massenhaften, um das Ego zu zivilisieren 104.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird die Entwicklungs- 105.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wurde schon bevor ich geboren wurde über meine (Un)freiheit durch die Erzie- * Siehe auch Individuationsentwicklung in der Gesellschaft 106.) Das Bildungs-Kultur-Lernen wird immer noch be- Idee " ).Das Entwicklungs-Kultur-Lernen wird immer mehr von einer Entwicklungsmentalität der heutigen Entwickler- erbgeneration geprägt, welche sich über die dynamische Macht der schöpferischen Bewusstseinsmöglichkeiten in den Dingen und Umständen einer De-und Entmaterialisie- rung definiert, um seinem bisherigen Leben und in jedem jetzigen Tun einen Individualisierungssinn, Lebenswert und eine Entwicklungsbedeutung über das Leben hinaus zu verleihen (Entwicklungs- lebensprinzip "als kraftvolle ich-kann-haben-was-ich-will-Idee als das Wesen hinter der Erscheinung) *. * An wichtigen Punkten der Evolution treten Wertwenden auf d.h.,was bis dahin entwicklungsförderlich war (Maß, Sinn, Wert) 107.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gelte ich als previligiert und werde beneidet, wenn ich mir eine teure Uhr kaufen kann, einen Sportwagen fahre,in einer luxuriösen Wohnung lebe und jeden Tag im "Fünf Sterne-Restaurant" essen kann (Unfrieden). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gelte ich als priviligiert und werde von anderen beneidet, wenn ich dieses alles nicht mehr brauche und mir wünsche, was lebensqual- itativer ist,als wenn ich mir dieses alles leisten könnte und immer haben muss (Frieden). 108.)Bildungs-Kultur-Lernen sucht die angepasste gesell- schaftliche Komfort-, Gewohnheits-,Vermassungs-und Meinungszone. Entwicklungs-Kultur-Lernen verlässt den geschmeidigen Anpassungs-und Integrationsraum und lässt sich auf ein Lebensabenteuer mit offenem Ausgang ein. Ein Lebensentwurf, wo nicht öfters alles auf dem Spiel steht, ist nichts wert oder wie Helen Keller sagte; " Das Leben ist ein kühnes Abenteuer oder gar nichts". 109.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist man stolz auf den
110.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen steht der traditionelle Berufslebenslauf mit dem vorgegebenen, äusseren, biografi- * Deshalb ist der berufliche (Karriere)lebenslauf dem Entwicklungs- lebenslauf untergeordnet und nur eine notwendige, dazugehörige Entwicklungsphase, welche für eine nächste, höhere Entwick- lungsstufe durchschritten werden muss. Der Entwicklungs-Individual- isierungs-Lebenslauf ist von " einer Weisheit gesegnet ", die der Bil- dungslebenslauf nicht kennt. 111.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist der Berufslebens- lauf ein gesellschaftliches Spiegelbild der Herkunft, Schul- bildung, aus Sachzwängen heraus Geld verdienen müssen oder weil ich nicht wusste, was ich studieren sollte, eine arbeitsmarkt- gängige Ausbildung und jugendlicher Erst- beruf. Der Bildungswerdegang ist geprägt von Qualifikation, Promotion und Erfolg. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird der Entwicklungslebenslauf von der Lebensgenese her be- * Siehe auch Jeder ist ein potentielles Genie der Selbstevolution 112.) Bildungs-Kultur-Lernen ist dem traditionellen, ent- * Bei dem neuen Arbeitsverständnis ist der Arbeitsplatz nicht auto- matisch "Arbeit an sich ", sondern erst das Ergebnis von individueller Entwicklungs-Auseinandersetzungs-und Überwindungs (Tranzendie- rungs)arbeit. Das alte Arbeitsverständnis bedeutete bisher, dass Arbeit vorhanden und genug zu tun ist, während beim evolutionären Arbeitsverständnis Arbeit " Teil der menschlichen Entwicklung " ist, weil ich mich mit ihr auseinandersetzen und mir die Arbeitsmög- lichkeiten erst erschaffen muss was als "Stellenwunder"interpretiert werden kann.Jede Arbeit dient aber dazu, diese überflüssig zu ma- chen und zur berufenden Arbeit zu gelangen. Es ist bei der Arbeit lernen, wie die Arbeit weiter geht. Wir sind nicht wegen der Arbeit da, sondern die Arbeit ist wegen uns da.Durch die Arbeitsindividuali- sierung stehe ich nur mit mir im "Selbst- verbesserungs-Wettbewerb" und deshalb ist der Entwickler unersetzlich. Diese erlebte Selbstbio- grafie hat Bleibendes geschaffen und " Führungsspuren hinterlassen ". Diese Tätigkeit war ein Entwick- lungsreifeschritt für eine nächste, höhere (Berufungs)tätigkeit. 113.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen haben laut einer aktu- wissen Zukunft und das alles wieder teurer wird (verstei- nertes Lebensunsicherheitsgefühl). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen freuen sich die Entwickler auf eine bessere Zu- 114.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen steht die kulturelle Ent- 115.) Bildungs-Kultur-Lernen ist der Bildungstypus vom allgemeinen, zivilisationskulturellen, äusserlichen, aus- tausch-und ersetzbaren Menschen,welche alle vor dem Gesetz gleich sind (vor der Entwicklungsreife). Entwick- lungs-Kultur-Lernen ist der Typus vom einzigartigen, notwendigen, entwicklungskulturellen, innerlichen, un- ersetzbaren Menschen,welcher nach dem individuellen Lebensgesetz ungleich ist (bei Entwickungsreife*. *I.) Siehe auch Individuationsentwicklung als Lebensweg II.) Siehe auch Gesellschafts -und Entwicklungsmensch III.) Siehe auch Wirkkraftfeld eines Entwicklungsvorbildes IV.) Siehe auchvom statischen,traditionellen Berufs-Lebenslauf zum dynamischen Entwicklungs-Individualisierungs-Berufungs-Lebenslauf 116.) Das Bildungs-Kultur-Lernen ist ein Bildungslernprozess *I.)"Nicht der Mensch macht Entwicklung (Dominationsmacht), son- dern die Entwicklung macht den Menschen"(Wirkmacht) und alles von selbst (vom Selbst her) geschieht. Die Dinge die wir ersehnen kommen nicht zu uns, sondern durch uns.Jeder weiss, wie um uns und bei mir selbst sich ständig alles verändert, ohne dass ich einen Finger gekrümmt habe und einem alles vor die Füße fällt. Wir werden von einer Wirklichkeit geführt und getragen, welche selbst zu einer neuen Wirklichkeit ohne unser Hinzutun wird. Wir werden bewegt vom Unbewegten und keine Macht der Welt kann dagegen oder dafür etwas tun und es gibt es gibt kein Heil, welches mit Menschenmacht erreicht werden kann.Der Weise tut nichts, trotzdem bleibt nichts ungetan, weil sich alles von selbst (vom selbst) her ordnet. Hier trifft auch das Zitat des Dichters Friedrich Schiller voll zu, dass "der Starke ist am mächtigsten allein" und es verstummt jede Wissenschaft, alles Gerede und selber machen wollen ist dagegen ein lärmendes, wirkungsloses "Nichts" und eine reine Zeit-und Geldverschwen- dung.Auch wenn der Mensch meint, dass er lebt, aber er wird gelebt. Das aber lebt nicht, was von aussen her bewegt wird. Nur das lebt, was von innen her angestossen wird.Die Dinge die wir ersehnen kom- men nicht zu uns, sondern durch uns. II.) Aus uns heraus vermögen wir nichts zu vollbringen.Was der Mensch besitzt,hat er nicht aus sich heraus.Was von uns selbst hervorgeht ist geworden, was von uns gewollt ist, ist gemacht. Auch wenn wir versuchen uns an unseren eigenen Haaren in die Höhe zu ziehen, werden wir doch letztendlich an unserem eigenen Haaren in die Höhe gezogen. Wir haben es nicht in der Hand, können nichts machen, sondern müs- sen es abwartend geschehen lassen. Jeder Eingriff ist eine Störung. Der normale Mensch kommt nie über den Men- schen hinaus. Der Mensch trägt nie das Maß in sich, weil er selbst unfertig, unvollkommen und einfach nur Mensch ist.Das aber lebt nicht, was von aussen her bewegt wird. Nur das lebt, was von innen her angestossen wird.
117.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen tragen neunundneunzig Prozent aller Bürger zum Selbst- und Systems-Bewah- *I.) Prozentzahlen sind Symbolzahlen. II.) Subsidiarität (von lat. subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politi- sches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Credo, welche die Entfaltung der individuellen Entwicklungsfähigkeiten, das Selbstwer den und die Selbstbestimmung und damit verbundenen Eigenverant- wortung anstrebt. 118.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird bspw. gesagt; wenn * Siehe auch Das Leben ist unsterblich 119.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist seine Persönlichkeit eine Überlegene.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist seine Persönlichkeit eine Schweigende. 120.) Der Weg des Bildungs-Kultur-Lernens ist von der indi- *I.) Religion wiegt schwerer und ist geschicht- licher als die Begriffe der Kultur und Objekte der Kunst. Religion ist die Substanz der Kultur und Kultur ist die Form der Religion, was unsere Kulturwelt bis auf den heutigen Tag bestimmt hat, aber heute nur eine Zivilisations- kultur (Irreli- gion) ist. Die zweite Natur des Menschen (Kulturkon- sum, Kulturunterhaltung und seine Kaufkultur) hat die erste Natur des Menschen (Individualgenese)ersetzt, überformt und hat das Prädikat "Kultur" als Alibifunktion nicht mehr verdient, weil unter der "Tarnkappe Kultur" alles (z.B. Ess- und Trinkkultur, Unterneh- menskultur, Wohnkultur, Aktienkultur, Palaverkultur (Talkschows), Spasskultur,Reisekultur, politische Kultur, Theaterkultur) in Ver- bindung gebracht wird, was im eigentlichen kulturellen Sinne kulturlos ist und auch kein Kulturraum geschaffen wird, weil kein Mensch sich dadurch jemals verändert hat oder besser geworden ist. Das Menschliche gehört an die Spitze, sonst bleibt es Unkultur als Lebensstandard. Der Mensch steht der Kultur nicht mehr gegenüber, sondern ist nur noch ein (besessener und besit- zender) Teil von ihr. Der Mensch existiert nur als halbwegs kultivierter Mensch, weil sich ohne diese innerhalb der gesetzlichen Normen und Gesetze der gesellschaftlichen- und wirtschaftlichen Ordnungsspielregeln, der Menschen- rechte und internationalen Konventionen auch ganz gut kulturarm und ohne individuellen Lebenssinn leben lässt.Es glaubt keiner ernsthaft, dass "das Kulturelle" noch einen Einfluss auf eine bessere Welt hat. Unsere Kulturhüter (Denker, Professoren, Lehrer, Geistes-und Naturwissen- schaftler, Kulturpolitiker und deren Vertreter ) haben noch nie einen wirklichen Einfluss auf Wirtschaft und Politik und auf die Entwicklung eines jeden Einzelnen ausgeübt. II.) Jede Kultur ist immer Selbstkultur, jede Bildung ist Selbstbildung, III.) Der Geist der Gotik und der Geist der Entwicklung durchdringen sich gegenseitig. Deshalb geht jeder Entwicklungsweg nur über und durch die gotische Kathedrale als gotisches Lernprinzip. IV.) Siehe auch "In den Himmel kommt man nur durch die Hölle" in 121.) Von der äusseren Museums(kultur), welche subven- * Es ist meistens die Kultur der Vergangenheit als nicht abgeschlos- 122.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen war bei vielen Dichtern, Denkern und anderen Geistesgrössen die Schule immer "Horror und ein Gefängnis", welches man schnell hinter sich bekommen musste.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen liegt neben dem traurigen Gemäuer des Gymnasiums die auf-regende freie Stadt mit ihren Theatern, Buchhandlungen, einer gotischen Kathedrale, dem Museum,den Cafes und der Musik*. *Es hat sich noch immer nicht überall herum gesprochen,dass Visio- näre oft Träumer waren und diese " die Welt verändert haben und verändern, die im vorherrschenden Reich nicht wahrgenommen werden und ihr eigenes Reich für alle erschaffen. Alle, die eine Schulklasse wiederholen müssen, werden eines Tages alle anderen überholen. Dass er sie alle erkennt, ohne selbst erkannt zu werden. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird auch zum Mittelpunkt für die anderen. Was einer geworden ist und noch wird, ist er immer nur aus sich selbst geworden und es waren nicht andere Menschen und keine Bildungserlebnisse, welche ihn geformt haben, weil jeder Entwicklungs-Individualisierungs-Lebensweg immer autobiografisch, autodidaktisch und bildungs- dialektisch angelegt ist. Aussenseiter-Meinungen können zum " Massengeschmack und zur Mehrheitsmei- nung " werden. Nur die geistige Tiefe der Qualifikation als Exzellenz 123.) Wenn eine Entwicklungstradition begründet wird, 124.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen heisst es wehe dem, der seinen Lebensentwurf nicht an den der öffentlichen Ge- *Siehe auch Gesellschafts- und Entwicklungsmensch 125.) Das Bildungs-Kultur-Lernen ist ein " Ich-Werde-Ler- 126.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen findet bspw. bei der andersetzungen, Lebenskrisen als Mittel zum Entwicklungs-Individualisierungs-Transzendierungs-Zweck weil Unruhe aller Ruhe Suchziel ist (eines durch Vieles). 127.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist das, was ich über mich weiss, von anderen und kam ausserhalb von mir. Beim Ent- 128.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen richten wir uns nach der * I.) Siehe auch " Wissenschaftlicher Zeitbegriff der Relativitätstheorie und die Zeit als Bewegungsdauer" Die Zeit definiert sich traditionell über die gezählte Bewegung (Aristoteles) oder als das angeschaute Werden (Hegel),wo Veränderungen ablesbar und erlebbar sind. Wo nichts bewegt wird (entwickelt, fliesst, geschieht, in Form gebracht wird etc), da vergeht keine Zeit, ist auch keine Zeit. Siehe Textfort- setzung in evolutionäre Allzeit-Jetztnutzung II.) Ausserhalb der Zeit gibt es keinen Tod. In der geistigen Welt gibt es weder Raum noch Zeit und daher keinen Tod. In der Ewigkeit, weil alle Zeit, kann deshalb auch keine Zeit eingehen. Ewigkeit ist eine Zeit ausserhalb der Zeit.In der nichtlinearen Zeit existieren Gegenwart, Ver- gangenheit und Zukunft zur gleichen Zeit im jetzt."Der Unter- schied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist eine Illusion, wenn auch eine sehr hartnäckige" ( Albert Einstein).Die Zeit ist stillstehend. Deshalb entfällt auch jedes Zeitgefühl. In der Ewigkeit sind eine Minute und zehntausend Jahre gleich wahr.Die Ewigkeit ist nicht zeitlos, vielmehr ist sie gleichzeitig zu allen Teilen der Zeit und umgreift alle Zeit. Die zeitlose Existenz ist jenseits aller Kausalität und jeglichen Werdens und Vergehens. Für religiöse Naturen ist Ewigkeit, wo die Zeitlichkeit aufgehoben ist als die Endgültigkeit und vollendete Zeitmächtigkeit eines Gottes. 129.) Bildungs-Kultur-Lernen ist der sichtbare Verantwor- tungs-Ausdruck was ich getan habe als Bildungspflicht (wis- senschaftliche, sinnliche Abbildung der Welt. Entwicklungs-Kultur-Lernen erinnert daran, dass wir auch verantwortlich sind als Elementardrang, was wir (noch) nicht getan haben (die Wirklichkeit hinter der sichtbaren Welt). 130.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen nimmt der jährliche Bildungsreport der deutschen Bildungslandschaft im internationalen Vergleich nur ein unbefriedigenden Mittel- platz ein. Aber es wird eine Zeit kommen, wo durch das Entwicklungs-Kultur-Lernen des Neuen Lernens der Bildungsreport in der deutschen Bildungslandschaft einen Ehrenplatz einnehmen wird. 131.) Bildungs-Kultur-Lernen ist über und von den Kultur- * I.) Die kulturellen Verkleidungen verweisen auf etwas, was II.) Materie wird Geist als " lapis philosophorum, harter Stein wird geschmeidig , die Steinkraft zur wortlosen Weisheit geformt und ist " in Stein gehauenes Gottesgefühl" als Lernprozess-Ausdruck der dynamischen Entwicklung schlechthin ".Es ist manifestierte Mystik voller biblischer Bildsprache, wo das Sichtbare das Unsichtbare widerspiegelt, so lässt sich das euphorisierende Wesen als wortlose Weisheit einer gotischen Kathedrale, der Höhepunkt europäischer Baukunst zusammenfassen*. III.) Die gotischen Kathedralenlernprinzipien sind das, was jeder Mensch seit seiner Geburt in sich trägt. Die gotische Kathedrale Dieses ist z.B.
zu lernen als Lebenssinnschaffung
132.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen kann ich bleiben wie ich *Eigentlich wollen die Menschen sich nicht verändern, sondern nur wissen, wie und dass es bald wie bisher weiter geht. Aber sie über- sehen, dass es nur weitergeht, wenn der Mensch sich verändert sonst führt das zu einer Versteinerung der Situation. Weil dieses der archimedische Punkt und die " prima causa " ist, von dem alles ausgeht und weil das begriffen werden muss, wird diesem elemen- taren Sachverhalt in den nachstehenden Textausführungen beson- dere Aufmerksamkeit geschenkt. Der zukünftige Entwicklungsweg des Menschen führt nicht von der Gegenwart unmittelbar wie wir es gewohnt sind nach vorne weiter, weil "das Vorne" von der Vergangen- heit schuldmässig vorbelegt und deshalb vorbestimmt ist. Eine andere Zukunft kann sich nur aus einer anderen Vergangenheit entwickeln. Die Zukunft ist nicht in dem Sinne offen, dass ich vom Standpunkt der Gegenwart nur planen und mir neue Möglichkeiten erschliessen muss, um damit die Zukunft zu gestalten, sondern sie ist bereits durch die Vergangenheit abgesteckt, eingegrenzt und vor- entschieden worden. Dem Menschen kann in Zukunft nur das begegnen, was er früher war. Er kann sich nicht heute einfach wandeln zu einem Anderen und Besseren, der er sein möchte, und ignoriert die Aufarbeitung seiner entwicklungslosen, aufgestauten Vergangenheitsschuld. Die Vergangenheit muss erst bereinigt werden, damit eine bessere Zukunft entstehen kann. Bevor es zur Wandlung kommt muss " der Weg des Rausches, der Lebenskrisen und der Verzweiflung"gegangen werden, weil sich der Mensch von 133.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen erscheinen immer mehr Bücher des gleichen Autors über ein Thema. Beim Entwick- 134.) Bildungs-Kultur-Lernen ist forschender Geist. Der Stolz 135.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist das Ziel eines Schrift- 136.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen herrscht die Meinung 137.) Bildungs-Kultur-Lernen ist bspw. die ehemalige Protest-Kultur-Begeisterung der 68iger Bewegung des vorhergehen- * I.) Linksgerichtete Studenten und Bürgerrechtsbewegungen wollten II.) Zukunft bedeutet, für welche Ideen und Werte es zu leben sich III.) Der Mensch hat nicht mehr seinen Wert aus sich selbst heraus, IV.) Weil die alten Lebenswerte eine Bedeutungsveränderung erfah- V.) Entwicklung ist kein Ereignis, was die Gesellschaft als Ganzes 138.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen versteht man nach dem Maler, Grafiker und Bildhauer Markus Lüpertz " Kunst ", als * Wenn ich mich z.B. im gotischen Baustil wieder erkenne, ist dieser Spaltung ist aufgehoben. Diese emotionale Erkenntnis ist tatsächlich Weg, Wahrheit und Leben zugleich und zieht kein Handeln mehr nach sich, sondern Erkenntnis und Verwirklichung sind eins.Nur mit der blossen Macht des Daseins werden Entscheidungen herbeigeführt, 139.) Bildungs-Kultur-Lernen lernen ist Planung, wollen und Besitzstreben. Entwicklungs-Kultur-Lernen ist was ich einmal wollte, war immer Lebensunruhe, Lebensirrtum, "Konto Lehrgeld" und es mir ist nichts geblieben. Mein Wollen hat das Gewollte blockiert. Aber was ich nicht wollte ,sich entwickelt hat war das Richtige, tragend, lebensführend, bleibend und brachte mir meinen Frieden.Siehe Fortsetzung den Gliederungspunkt "Willen" in Christentum-frueher-und-heute 140.) Bildungs-Kultur-Lernen ist Gotik-Architektur-Kunst-Unterricht. Entwicklungs-Kultur-Lernen ist Lebenskunst unterricht des Gotischen Lernprinzips. 141.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen will der Bildungsidealis- 142.) Bildungs-Kultur-Lernen ist zeitloses, unpersönliches, kulturelles Wissen lernen (man arbeitet grosse Gedanken anderer intellektuell ab und die Erkenntnis ist identisch mit 143.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird das fremde Gegenüber erfasst und als erkannt in Besitz genommen, 144.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist eine Erkenntnis identisch mit dem begriffenen Gegenstand. Beim Entwick- lungs-Kultur-Lernen ist eine Erkenntnis identisch mit " dem ergriffen werden" durch den Gegenstand. Wenn ich mich im gotischen Baustil wieder erkenne, ist dieser mir ebenbürtig. Keiner vermag das hinaus zu erkennen, was er selbst nicht in sich hat. Es handelt sich um einen lebendigen Prozess, der den gesamten Menschen euphorisiert und dieser selber verwandelt wird.Jede Begeisterung wirkt schöpferisch und alles Grosse der Welt ist nur durch Begeisterung geworden. Das Subjekt und das Objekt der Erkenntnis sind identisch und die De-Materialisierungsspaltung ist aufgehoben. Diese emotionale Gänsehaut-Erkenntnis ist tatsächlich Weg, Wahrheit und Leben zugleich und zieht kein Handeln mehr nach sich, sondern Erkenntnis und Verwirklichung sind eins.Nur mit der blossen Macht des Da- seins werden Entscheidungen herbeigeführt, ein Geschehen, was von selbst geschieht. Ein Mann macht viele, weil seine Individualität in der Individualität aller aufgeht*. * De-und Entmaterialisierung ist die Auflösung/Transzendierung des Sinnlichen, Sichtbaren, Materiellen in Sinn-haftes,Immaterielles nicht Sichtbares und Geistiges als höhere Entwicklungsstufe und Entwick- lungs mehrwert. Es verleiht den Dingen Tiefe und Oberfläche zugleich. Die phy- sische Form wird entwertet und wird zur Materialisierung des Sinnzweckes. Die Bildungszweckerkenntnis wird Mittel zum Individualisierungs-Sinn-Zweck.Es ist der physikalische Materialismus (Erscheinung), der bei Reife die Zerfallser- scheinungen in sich trägt und die materielle Erscheinungs- seite durch Transzendierung um- schlägt zur immateriellen Wesensseite als Wahrheit hinter der Er- scheinung eines Geistmaterialismus, und wenn ich mich von der Erscheinung löse,wird dieses als gewaltiger Reinigungs-und Destilla- tions- prozess verstanden. Der negativ belegte Materialismus-und Kapitalismusbegriff wird mit Geist durchdrungen und bei der Über- windung somit zu einem neuen Kulturbegriff,weil ich durch die Erfah- rung einer transformierten Sichtweise zu neuen Erkenntnissen ge- langt bin. 145.) Unter Bildungs-Kultur-Lernen fällt z.B. eine touristische Elsassfahrt über drei Tage mit einem kulturellen Besichti- * I.) In Anlehnung an den Maler und Grafiker Albrecht Dürer, als er zu Besuch in Venedig war, könnte man sagen: " Zuhause bin ich ein Nichts und hier bin ich mich selbst und alles ". Meine Heimat ist dort, wo ich anerkannt, frei und mich selbst bin. II.) Siehe auch " Die Zukunft des Straßburger Münsters und ande- 146.) Beim Bildungskultur-Lernen sind die neuesten Nach- * Es kann weiterhin nicht oft genug wiederholt werden, dass es unwichtig ist was die neuesten Nachrichten sind, was andere sagen und tun, wie prominent jemand ist, Mißstände zu kritisieren sondern nur was ich tue. Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir.Die Welt ist nicht das Schwierige, sondern das Schwierige bin ich selbst Es ist der Weg von der Verwandlung der Welt, um diese in der Aussenwelt z.B. eine Krise bspw. durch Reformen, Technik, Schutzmassnahmen und viel Geld zu verbessern und retten zu wollen und der Andere der Schuldige ist 147.) Das Bildungs-Kultur-Lernen ist an eine Kultursprache gebunden, um mit Worten einen Denkzustand auszudrücken * I.) Siehe auch "In der deutschen Muttersprache sein ist sich selber sein "Nr.1274 in Kulturlernen-27 II.) Siehe auch den Gliederungspunkt "Meister Eckhart un die deutsche Sprache 148.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden allgemeine kul- 149.) Das Bildungs-Kultur-Lernen beruft sich auf das Kau- salprinzip einer linearen Newtonschen Naturwissenschaft. Entwicklungs-Kultur-Lernen vertritt das Synchronisations- prinzip der Finalität der nichtlinearen Quantenphysik, wel- ches sich auf die Feldwirkung beruft. 150.) Bildungs-Kultur-Lernen pflegt den Kulturkonsum,die Spass-und eine Kaufkultur. Entwicklungs-Kultur-Lernen eröffnet eine Kultursehnsucht, und Kulturauseinander- setzung, wo der Mensch selbst zur Kultur wird*. * Religion ist die Substanz der Kultur und Kultur ist die Form der Religion, was unsere Kulturwelt bis auf den heutigen Tag bestimmt hat, aber heute nur eine Zivilisationskultur (Irreli- gion) ist. Die zweite Natur des Menschen (Kulturkonsum, Spasskultur und seine Kaufkultur) hat die erste Natur des Menschen (Individualgenese) ersetzt, überformt und dieser Kulturrelativismus hat das Prädi- kat "Kultur" als Alibifunktion nicht mehr verdient, weil unter der "Tarnkappe Kultur" alles (z.B. Ess- und Trinkkultur, Unternehmens- kultur, Wohn- kultur, Aktienkultur, Palaverkultur (Talkschows), Reisekultur, poli tische Kultur, Theaterkultur) in Verbindung gebracht wird, was im eigentlichen kulturellen Sinne kulturlos ist und auch kein Kulturraum geschaffen wird, weil kein Mensch sich dadurch jemals verändert hat und nur zu besseren Zivilisten werden. Die Kultur ist zur Zivilisation und aus der Kunst ist ein Wirtschaftzweig geworden. Das Menschliche gehört an die Spitze, sonst bleibt es Unkultur als Lebensstandard. Der Mensch steht der Kultur nicht mehr gegenüber, sondern ist nur noch ein (besessener und besit- zender) Teil von ihr. Der Mensch existiert nur als halbwegs kultivier- rter Mensch, weil sich ohne diese innerhalb der gesetzlichen Normen und Gesetze der gesellschaftlichen- und wirtschaftlichen Ordnungs- spielregeln, der Menschenrechte und in- ternationalen Konventi- onen auch ganz gut kulturarm und ohne individuellen Lebenssinn leben lässt.
systems, der sozialen Stabilität, am neuen Opernhaus, an der moder- nen Architektur, den Besucher- zahlen der kulturellen Einrichtungen, der Bildungsqualität, den Kulturreisen, dem Mäzenatentum etc. Unsere Kultur wurde „auf dem Altar von Wirtschafts-und Konsum- inte- ressen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen geop- ker und deren Vertreter ) haben noch nie einen wirklichen Einfluss auf Wirtschaft und Politik und auf die Entwicklung eines jeden Einzelnen ausgeübt.Der Gradmesser für die Höhe einer Kultur des Volkes sind nicht das Bildungs- niveau des Einzelnen, die Höhe des Sozialproduktes oder die Anzahl der Museen, sondern die Anzahl der Entwicklungs- einzelnen.Deshalb ist Entwicklungs-Kultur-Lernen der Mei- nung, dass wir einer Kultur angehören, deren Kultur in Gefahr ist, an den Mitteln der Kultur zu Grunde zu gehen" (Friedrich Nietzsche, Philosoph).Siehe Textfortsetzung Nr.85 in Kulturlernen-3*. Siehe Beispielfortsetzung Nr.151-Nr.200 in Kulturlernen-5 |
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