34.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- lernprinzip eines alten Zeitalters) zum Kulturations-Entwicklungs-Kultur-Lernen (gotisches Lernprinzip) eines neuen Zeitalters). 1601.) Bei der Bildungs-Kultur-Lernzeit gilt metaphorisch gesprochen " Geist vor Brot " d.h., Brot und Frieden hat immer Vorrang vor " Geist und Kultur ". In existenziellen Nöten ist wenig Interesse für das Kulturelle gegeben. Die wirtschaftliche Prosperität und der Wohlstand gilt als Voraussetzung für Bildung und Kultur (bspw. Kulturepoche der Renaissance). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt dass " Brot und Geist " sich gegenseitig bedingen, weil alles als Mittel zum Entwicklungs-Individualisierungs-Sinn-Zweck betrachtet wird. Damit verlagert sich die Kulturentwicklung von aussen nach innen, weil jede Wahrheit kostenlos zu haben und in allem zu finden ist. Die ge- oder ungenutzten Möglichkeiten sind nicht davon abhängig, ob es mir wirt- schaftlich oder gesundheitlich gut oder schlecht geht,weil in und aus allem gelernt werden kann (Entwertung der abstrak- ten Bildung) *. * Die Kulturepoche der Renaissance z.B. war nur denkbar einerseits 1602.) Bildungs-Kultur-Lernen lernen ist mehr wissenschaft- 1603.) Bildungs-Kultur-Lernen ist schulisches Bildungsfä- cherlernen.Entwicklungs-Kultur-Lernen ist die ganzheitliche und individualpädagogische Lernerfassung der Lernkausal- beziehungen, der Lernkomplexität und der Lernteleologie, weil Lernen alle Lebensbereiche in allen Lebensphasen und die Lebenserscheinung selbst, nicht nur Bildungsschulfächer betrifft und deshalb aus allem Lernen abgeleitet werden kann. 1604.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist der Bildungsbegriff ein statischer,intellektueller Zustand.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Bildungsbegriff ein dynamischer, trans-und überintellektueller Prozess eines Entwicklungswerdens.
* Die Expedition war zwar ein Misserfolg,aber die Rettung war etwas Größeres. 1606.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen heisst es im (äusseren ) Leben lernen(Welt-und Sachaspekte).Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen heisst es für das (innere) Leben lernen (geistige,überintellektuelle Aspekte). 1607.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird zwar gelehrt,dass Rechte und Pflichten zusammen gehören und alle Men- chenrechte quasi Definition mit der Pflicht zur Einhaltung direkt verbunden sind, aber im praktischen Lebensalltag werden die Rechte überstrapaziert und dafür auf die Strasse gegangen, aber die damit verbundenen Pflichten "als nettes neben her" nicht wirklich ernst genommen (es bleibt beim moralischen Apell).Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird angefangen zu lernen,dass jedes im Grundgesetz verankerte Entwicklungsrecht automatisch auch mit einer Entwick- lungspflicht verbunden ist (freie Selbstverpflichtung)*.
1608.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird in der Zeit gelernt. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird die Zeit im Jetzt transzendiert.
1609.) Bildungs-Kultur-Lernen ist von einem Erfolg zum nächsten Erfolg schreiten und alles was in die Hand ge- nommen, wird alchemistengleich zu Gold gemacht. Als Beispiel für das Entwicklungs-Kultur-Lernen dient diese Webpräsenz, welche mehr das Ergebnis von Lebensnarrhei- ten, Misserfolgen, von der inneren Zerrissenheit zur Einheit und nicht eine Aneinanderreihung von Erfolgen war und bedurfte bis zur Fertigerstellung "die Puste eines Lang- streckenläufers. Sie war mit technischen Computerproble- men, Irrtümern, Erstellungsrückschlägen, Zeit-und wirt- schaftlichen Problemen befrachtet und es musste mehrmals in der Niedergeschlagenheit und "des alleine dastehens" neu angefangen werden, bis die jetzige, aktuelle Leseversion nach Jahren " online" veröffentlicht werden konnte.Erst wenn man selbst zur Ruhe gekommen ist der Zeitpunkt der Reife-Nr.782 erreicht und kann eine philosophische Haltung einnehmen. 1610.) Bildungs-Kultur-Lernen übernimmt die dualistische Position der Naturwissenschaft (z.B.Schulmedizin),wo Subjekt und Objekt getrennt sind.Der Dualismus geht davon aus, das zwischen Materie und Geist ein grundlegen- der Unterscheid besteht. Die Ärzte glauben ihren Patienten sehr viel genutzt zu haben, wenn sie seiner Krankheit einen Namen geben und repariert die Krankheiten wie ein maschi- neller Defekt (Aussensichtweise). Entwicklungs-Kultur-Lernen vertritt die monistische Position der Quantenphysik 1-3,dass der Geist nur ein Ausdrucksform der Materie ist und beides eins sind. Alles Materielle auf der Erde wird als nichts anderes als verdichtete, materialisierte, geistige Schwin- gung betrachtet. Nichts ist in unserer Wirklichkeit ohne Bewusstsein. Es ist die nachgewiesene Tatsache, das nur der Geist als die Kausalität u.a. für die Gesundheit in Frage kommt und Krankheit oder Gesundheit nur ein materia- lisierter Bewusstseinszustand sind d.h.,wo die Fähigkeit zur Schöpfung und ein Mitschöpfertum eine inhärente Eigen- schaft der Materie ist. Es war auch der Grundsatz des Hippokrates, das immer der ganze Mensch krank sei.Denn der alles durchdringende, schöpferische Geist ist eben die Beziehung aller Teile zum Ganzen und zu seinen Teilen, während der Arzt z.B. nur Teil vom Ganzen therapiert Innensichtweise). Was er vermittelt ist Gesundheitswissen (denkender, wissender) Geist, aber gibt sich nicht selbst (durchdringender Geist)*. *I.) Ohne Partei zu ergreifen haben bspw. empirisch nachweislich Tausende nur durch den " mind " mit der weltweiten Glaubenslehre der " Christian Science " eine Pseudowissenschaft mehr Hilfe emp- fangen als von approbierten Ärzten und es lassen sich ursächlich keine klinischen Evidenzen nachweisen. Die gefährlichste Krankheit wird der Glaube an die Krankheit angesehen,weil diese erst dadurch Macht über uns bekommt. II.) Bildungs-Kultur-Lernen ist über die Materie zur Geistentwick- III.) Nicht die Bekämpfung der Krankheit, (Pathogenese), sondern 1611.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird gefragt was Jazz sei? Für religiöse Naturen. 1612.) Bildungs-Kultur-Lernen ist z.B. eine gotische Kathedra- le besichtigen und versuchen dessen Geistbildungskultur wissensmässig zu erfassen. Entwicklungs-Kultur-Lernen findet es abwegig, sich mit Bildung abzugeben, wenn es um unsere Seele oder neudeutsch um den " Entwicklungs-Individualisierungs-Transzendierungs-Prozess" geht. Zum Glauben kommt man nicht durch Bücher oder Deduktionen von Gedanken. Die Beschreibung des Glaubens führt noch nicht zum Glauben. Auch der Glaube und das religiöse Gefühl lassen sich nicht kulturell und mit keiner Denkmalpflege fördern. Mit dem Bildungs-Kultur-Lernen kann " ich nicht zu "Gott" kommen, weil die Seele keine Lust hat an der Bil- dung". Ein kultureller Fortschritt kann nicht vom rationalen bildungsweltlichen und staatlichen Institutionen kommen, sondern von etwas, was diese übersteigt und wird einem geschenkt (Kulturlernen 17-Nr.782. 1613.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen suche ich in der Ver- gangenheit die Zukunft. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen erschaffe ich durch das Vergangenheitslernen die Zukunft*. *I.) Vergangenheitslernen: Der Mensch muss seine Vergangenheit aufarbeiten,indem er sich wandelt und nochmals so leben und han- II.) " Die Zukunft muss man nicht vorhersehen, man muss sie nur möglich machen und gestalten" *.
III.) Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existieren gleichermaßen nur an verschieden Orten in der Raumzeit. Es ist die Relativität der Gleichzeitigkeit und deshalb kein einheitliches universelles Jetzt gibt. Wie ist dieses zu verstehen? Vergangenheit ist verflossene Zeit, die Gegenwart ist das jetzt, hier und heute und die Zukunft ist nach unserem Verständnis offen. Die Zukunft als das Morgen ist nach risch lässt sich die Zukunft mit einem fertig geschriebenen Buch vergleichen. Erst wenn ich Seite für Seite lese, offenbart sich das Geschriebene der Seite, obwohl schon die ganze Geschichte fertig geschrieben ist. Mei- ne persönliche Geschichte wird mit jeder gelesenen Seite neu ge schrieben.Mein Gehirn ist die Vorhersage- maschine,welches die Zukunft simuliert.Die Tatsache,dass das Ende des Buches schon geschrieben ist,macht das Buch nicht weniger spannend und weniger neugierig auf das Ende. Auch wenn meine Zukunft schon Form und Gestalt hat und das Ergebnis unwiderbring- lich feststeht stellt sich natürlich die Frage: Wozu und wo nach soll ich noch streben und Gläubige fragen sich, warum soll ich noch in die Kirche gehen? Ich kann wieso nichts mehr machen. Die Antwort darauf lautet schlicht und einfach. Auch wenn die Zukunft feststeht, weiß ich heute noch nicht, was sie mir bringt. Die einsteinische Relativitätstheorie hat sich bewährt, aber zeigt noch nicht die letzte Wahrheit auf. 1614.) Wenn der Mensch beim Bildungs-Kultur-Lernen von sich "ich" sagt, so wird dieses "Ich" von den vielen Dingen seiner Zivilisation bestimmt, geschaffen und was er vorweisen kann. Er steht dieser Zivilisation gar nicht mehr gegenüber, sondern er ist nur diese selber.Aber dieser kulturelle Ausdruck weist nicht mehr über sich hinaus auf etwas, was hinter ihr steht, was keine Form mehr hat,was durch sie verwirklicht werden soll und wozu der Mensch durch seine Entwicklung fähig sein kann. Sie weisen nur auf sich selber und bestätigt das Ich-Bewusstsein des Menschen, was dieses geschaffen hat.Es vermittelt das Gefühl eine Vollkommenheit erreicht zu haben, wo das Sein und das Bewusstsein, das Wesen der Erscheinung selbst als Lebenseinheit sich decken,was es aber nicht ist.Wenn der Mensch beim Entwicklungs-Kultur-Lernen von sich "Ich" sagt, bedeutet dieses "egoistisch sein für andere",weil dieses "Ich" zum Selbst geworden ist.Nicht durch das Haben, sondern erst als Auseinandersetzungs-Reflexions-Mittel zum Ent- wicklungs-Individualisierungs-Zweck wird eine neue Er- kenntnis geschaffen und es hat dann eine bleibende Ent- wicklung statt gefunden.Es geht nicht darum, das Sinnliche in allem zu überwinden, sondern dieses mit dem Entwick- lungsgeist der Dematerialisierung durch die Dinge hindurch zu gehen.Nicht die sichtbare, materielle, äussere Erschei- nung als Gebrauchts-und Geltungsnutzen, sondern die unsichtbaren Entwickungseigenschaften hinter der Mate- rieerscheinung machen den wahren Wert und kulturelle Entwicklungsindividualiserungsbedeutung aus. Es ist der Sinn der Materie, welcher für den Geist geschaffen wurde, um sich von ihm zu befreien und damit das alte Materia- lismus-Ding und Haben-Verständnis aufwertet. Der Geist braucht die Beziehung mit der materiellen Welt als polare Spannung, die erst in den sinnlichen Entwicklungs-Lebens-Widerspruchs- Reizen des praktischen Alltagsweltlebens gegeben ist. Aussen und innen sind unlösbar miteinander verbunden*. *I.) Solange ich mich selbst bin und werde, brauche ich keinen vorder- gründigen Erfolg oder äussere Statussymbole,über die ich mich definiere, weil dieses "Selbst-Werde-und sich Selbst-Sein" der grösste Erfolg ist. II.) Ohne die Drapierung geistiger Werte haftet dem Reichtum und Besitz das Rückständige und Trottelhafte, aber auch etwas Ungebildetes und Parnühaftes an. Jedes Produkt ist umso wertvoller, je mehr Geistiges es enthält. Siehe Textfortsetzung "Reichtumsparadigmen " Nr. LXVII bis LXX in De-und Entmaterialisierung 1615.) Bei den traditionellen, humanistischen Gymnasien, die sich auf eine Bildung mit Fokus auf Latein und Altgriechisch konzentrieren herrscht beim Bildungs-Kultur-Lernen der Dogmatismus als unhistorische und unkritische metaphy-sische Betrachtungsweise und gleichsam ewigen Festhalten an Glaubens- und Lehrsätzen vor.Es ist nur die fehlende Entwicklungsfähigkeit, was die dogmatische Autoritätstra- dition und die versteinerten Verhältnisse aufrecht erhält. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen sind Dogmen wie sämt- liche Lehrmeinungen und Weltanschauungen kulturell be- dingt und von Zeit zu Zeit ein Substrat eines theologischen, weltanschaulichen Diskussions- und Erneuerungswerte- prozesses. Das Anliegen vieler deutscher Denker, Dichter und Philosophen war nicht die Religion zu überwinden, sondern ihre Wahrheiten frei von dem traditionellen Ballast der Theologie und Dogmen zu verstehen und aus der Wahrheit keinen alleinigen Dogmenanspruch zu machen*. * Der Dogmatismus gilt als unhistorische und unkritische metaphy- sische Betrachtungsweise und gleichsam ewigen Festhalten an Glaubens- und Lehrsätzen. Dogmen sind wie sämtliche Lehrmei- nungen und Weltanschauungen kulturell bedingt von Zeit zu Zeit ein Substrat eines theologischen und kirchlichen Diskussions- und Erneuerungsprozesses. Es ist nur die fehlende Entwicklungsfähigkeit, was die dogmatische Tradition und die versteinerten Verhältnisse aufrecht erhält. Wenn wir versuchen sie zu verstehen besteht die Gefahr, dass wir sie zerstören. 1629.) Von der freimaurerischen Bildungskulturtradition, der Stein als Sinnbild für den Menschen als Rohmaterial, aus dem alles geschaffen werden kann und der ein Leben lang bearbeitet und behauen werden muss (Charakterformung) zur Entwicklungskulturtradition des lebenslangen Entwick- lungs-Kultur-Lernens (Verwesentlichung) den Lebensum- ständen, in Lebenskrisen und in der materiellen Welt als Dematerialisierungslernen (Entsinnlichung) in allem als Sinnbild und Mittel zu reifen um Unsterblichkeit (Entwelt- lichung) zu lernen (Entwicklungs-Lebens-Individualisierungs-Wegformung) *.
1616.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen herrscht das Weltver- trauen, der unerschütterliche Glauben an das Geld,die Wirt- schaft,die Wissenschaften und an meinen Arbeitsplatz vor (das Sicherheitsvertrauen, dass es so weitergeht wie bisher und ich bleiben kann der und wie ich bin). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist vom Gesetz des Lebenswiderspruches einer zwiespältigen,oszillierenden Gemütsverfassung geprägt. Wenn ich "gut drauf bin" und meinen inneren Frieden habe, besitze ich unerschütterliches Selbst-und Gottvertrauen und keine Lebenserschütterung kann mich aus der Ruhe bringen.Wenn ich aber "nicht gut drauf bin" und im Unfrieden lebe, dann bin ich Fehler-und Irrtumsan- fällig und es überwiegt nur das Weltvertrauen, der uner- schütterliche Glauben an das Geld,die Wirtschaft, die Wis- senschaften und an meinen Arbeitsgeber (wo alles heil ist, ist nichts heil). 1617.)Bei der Bildungsreife stehen gelehrte und gelesene fremde Erfahrungen und Erkenntnisse im Vordergrund (das Allgemeine und das Individuelle sind identisch). Bei der Entwicklungsreife stehen eigene, konsistente Lebenserfah- rungen und Erkenntnisse im Mittelpunkt und diese interes- sieren mich mehr als die fremden Bildungserkenntnisse. Fremde Gedanken zünden nicht (das Allgemeine wird zum Individuellen). Siehe Beispielfortsetzung Kulturlernen-17-Nr.XVI.) 1618.)Bildungs-Kultur-Lernen erweckt eine spätere Erwar- tungshaltung an den Lernenden und erhalte ständig eine Bestätigungsresonanz (Anerkennung).Wenn man nichts darstellt fällt es schwer zu schweigen. Aber wer sich zum Helden macht, hält sich persönlich für eine Niete. Er will beneidet werden, dass er sich nicht so elend vorkommt.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen erwartet keiner etwas von mir, sondern ich erwarte nur etwas von mir und allmählich wird eine Personanz von anderen geschaffen (Werdung).Wenn man etwas darstellt ist einem nichts lieber als zu schweigen. Der Entwickler fragt nicht,ob man ihn ehrt. Nur er alleine bestimmt seinen Wert*. *I.) Medienstars, welche ich beneidet habe, wollen jetzt ein Auto- II.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen bin nur ich wichtig und heilig. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen bin ich unwichtig und brauche eigentlich in den Augen der anderen nicht zu existieren.Es geht nur um der Sache willen und was ich von innen her tun muss.Meister Eckhart hätte in seiner Radikalität nur um der Wahrheit willen dem Opfer- stock gepredigt, auch wenn er keine Zuhörer in der Kirche gewesen wären. 1619) Bildungs-Kultur-Lernen ist von philosophischen und theologischen Wahrheitsbeweisen schliessen (Philosophie des statisch Gewordenen). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist von der Wahrheit schliessen, welche sich im Leben beweist (Philosophie des dynamischen Werdens). 1620.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist die Theologie eine Form der Wahrheit und es ist nur wahr, wenn sie von Gott stammt und nur die göttlichen Wahrheiten gelten als pri- märe, zeitlose, absolute und unbedingte Wahrheiten (Wahr- heit an sich als Wahrheitsverwaltung). Beim Entwicklungs-Kultur-lernen ist die "Entwicklungs-Prozess-Wahrheit "des Hier und Jetzt" als situative, Wahrheitsindividuation des Augenblicks" die einzige Wahrheit von Wert, weil diese von der inneren Entwicklung stammt und ich ihr deshalb gleich bin (Wahrheit für mich als Wahrheitsgestaltung)*. * Nach einer statistischen Quelle gibt es in Deutschland ca. 2000 Wahrsager(innen). Das beweist,dass sich mit der Wahrheit kein Geldverdienen lässt, aber mit Wahrsagen schon. Menschen aus (erlebte Wirklichkeit). Wenn Wahrheit wahr sein und sich beweisen soll, dann im " Hier und im Jetzt " in der permanenten Entwicklungs-Individualisierungs- Aus- einandersetzungs-Prozess-Transzendierung. Die Entwick- lungswahrheit entspricht der inneren Lebensnotwendigkeit als die Wahrheit, welche sich einem erschliesst. Die Wahr- heit enthält nur soviel Wahrheit, wie sie selbst errungene Entwicklungswahrheit enthält. Der Wahrheitsbegriff der Aufklärung betrachtet Entwicklung selbst als Wahrheits- fundament, dass im strebenden Bemühen des Menschen liegt seine Lebenmitte zu finden. 1622.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen endet z.B. die Berufsaus- bildung in der Selbständigkeit.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird man nur sich (Berufungs)selbst und das ständig.
1624.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden jeden Tag neue Türen geöffnet (Was von aussen angestossen wird, lebt nicht).Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen öffnen sich jeden Tag neue Türen (Nur das lebt, was von innen her angestossen wird)*. * Die Dinge die wir ersehnen kommen nicht zu uns, sondern durch uns. 1625.) Bildungs-Kultur-Lernen ist vom weiten Weg des Glaubens zum Wissen,dass man nur sieht, was man weiss. Ich muss verstehen, um glauben zu können (Denkakt und Intellektualisierung des Glaubens).Entwicklungs-Kultur-Lernen ist vom Weg des Nichtwissens zum Glauben, dass * Der Glaube muss dem Verstehen vorangehen (fides praecedit intellectum. 1626.)Beim Bildung-Kultur-Lernen wird vor dem Alkohol- konsum gewarnt und dieser oft verboten (Moral,Gesetz) Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen heisst es z.B. ich trinke ein bis zwei Gläschen Wein um lockerer zu werden und dann bin ich frei zum Schreiben (das Leben moralisiert sich selbst und die Vernunft setzt Kontrollgrenzen). 1627.) Dem Bildungs-Kultur-Lernen liegt eine naturgemässe Entwicklungs-Gewohnheits-Resistenz wegen den späteren Entwicklungsfolgen inne. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen bedeutet Entwicklung Leiden,Irrtümer,Unruhe,immer eine Erfahrung mehr, Lebensdruck, unglücklich sein ohne Ende und zu Entwicklungsbeginn "holt man sich erst eimal ständig eine blutige Nase". 1628.)Beim Bildungs-Kultur-lernen gilt für die erste Vorreife-Lebensphase-Nr.782 ein Anpassungsbürger zu werden und seinen Platz und seine Aufgabe in der Gesellschaft und Beruf zu finden, welches erst dem Leben seinen Sinn und Wert gibt.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt für die zweite Reife-Lebensphase-Nr.782 das Bonmot des französischen Romancier und Dramatikers Jean-Paul Sartre,dass nur die individuelle Revolte dem Leben seinen Sinn und Wert gibt. 1629.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen lernt der Schüler/Stu- dent die Ideenkämpfer des vorletzten Jahrhunderts kennen (hatten ihre Zeit gehabt).Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen sind es die stillen,verkannten Entwickler als "Vorbild-Sieg- friede" im Lande ohne Ideologie (es gibt niemand, der nicht einmal seine Stunde hätte)*. * Es hat sich noch nicht überall herumgesprochen,dass bisher nur die sogenannten Träumer und Sonderlinge die Welt verändert haben. 1630.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen möchte ich werden wie meine Kultvorbilder "Stars und Sternchen". Beim Ent- 1631.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden andere Menschen bewertet, kritisiert, Stärken und Schwächen analysiert und sich selbst aussen vor gelassen (Zufriedenheit). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen werden die anderen Menschen ohne Bewertung genommen wie sie sind und sich selbst betrachtet man im Spiegel wie man sein soll.Kritik wird nur an der Sache geübt (nie zufrieden). 1632.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen dienen Nachrichten der Information und Unterhaltung.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen dienen Nachrichten der Transformation und Ent- wicklungsdematerialisierung . 1633.)Die Bildungsfächer beim Bildungs-Kultur-Lernen sind anlagenerbgemäss ausgerichtet (Fachdisziplin-und inneren Berufsneigungsentwicklung).Die Bildungsfächer beim Ent- wicklungs-Kultur-Lernen sind den inneren präformierten Absichten nach ausgerichtet (Geist-und Bewusstseinsent- wicklung). 1634.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen gehe ich zum Entschleu- nigen eine Woche ins Kloster.Ich nehme mir eine Auszeit zum seelischen Durchatmen um authentische Erfahrungen zu sammeln.Weil noch keine Entwicklungsreife gegeben ist, bleibt dieses noch eine Lebensspaltung und ist noch nichts Eigenes. Die Auszeit läutet noch keine neue Lebensphase ein. Ich bin noch auf der Suche und noch nicht bei mir ange- kommen.Ich vertraue noch mehr den anderen als mir selbst. Ich werde danach, auch wenn ich will nicht besser. Am Ende habe ich ein Seminar mehr besucht ohne nachhaltigen Wert.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen interessiert bei Entwicklungsreife Nr.782 keine Kloster-Wellness mehr.Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen und es ist nichts mehr so wie es war.Ich lebe immer mehr in der individuellen Wahr- heit,was immer mehr zum inneren Frieden führt.Es ist die letzte Tiefe des Menschen aufgebrochen als der "geheime Takt allen Werdens" in mir.Mit der Zeit braucht man sich nicht mehr an eine Situation anpassen,weil man sie ja selbst geschaffen hat. Ich vertraue immer mehr nur noch mir selbst. Ich suche nicht mehr, sondern ich werde gesucht und habe das Gefühl, zu Hause angekommen zu sein. 1635.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen heißt es im Religions- unterricht, wenn der Mensch keine Religion mehr hat, ist er am Ende.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen heißt es, wenn der Mensch nicht individuell wird, existiert er nicht*.
1639.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen habe ich immer Probleme und muss diese lösen, weil Probleme der Bildungsnatur immanent sind.Entwicklungs-Kultur-Lernen führt zur Befreiung von Problemen, weil dieses der Entwicklungs-natur immanent ist.
1641.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist der Mensch auf Erden möglichst alt bei bester Gesundheit und reich zu werden. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Mensch auf Erden seinem Leben einen Sinn zu geben,der das Leben über- dauert.
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